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Rathauskalender

Wattenscheid


EU-geförderte Maßnahmen

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Im Rahmen des Städtebauförderprogrammes durch die Europäische Union, den Bund, das Land NRW und die Stadt Bochum gefördert:

Stadtteilmanagement


Zur erfolgreichen Umsetzung eines Stadterneuerungsprozess zählt zweifelsohne die Installation eines Stadtteilmanagements. Die hierbei zu erbringenden Leistungen erfordern Mitarbeiter, die über einschlägige Erfahrungen zur Durchführung von Projekten im Zusammenhang mit dem Förderhintergrund der „Sozialen Stadt“ als Förderprogramm verfügen. Um den Bewohnern die Möglichkeit eines direkten Ansprechpartners im Fördergebiet zu geben, wird ein Stadtteilbüro im Innenstadtbereich eingerichtet, dass eine zentrale Lage mit großen Schaufenstern bietet, die einladend wirken und gleichzeitig als Informationsplattform und Ausstellungsfläche für die Projekte dienen kann. Eine gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV, mit dem Rad und zu Fuß wird ebenso gewährleistet sein wie ein barrierefreier Zugang. Das beauftragte Büro hat ein solches Büro bezogen, die Eröffnung hat am Tag der Städtebauförderung (21. Mai 2016) öffentlichkeitswirksam stattgefunden. Der externe Dienstleister wird die Stadt bei der Umsetzung des Konzeptes inhaltlich und personell unterstützen und dabei u.a. folgende Aufgaben übernehmen:
  • Aktivierung der Bewohner und Akteure im Stadtteil
  • Ansprechpartner für Bewohner, Eigentümer, Mieter und Akteure
  • Vorbereitung und Organisation von öffentlichen Sitzungen und Veranstaltungen
Die ständige Vor-Ort-Präsenz des Stadtteilmanagements ist Voraussetzung, um die Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und der in den Prozess eingebundenen Akteure erfolgreich zu besetzen.

Kontakt Stadtteilmanagement:

Karsten Schröder
Alexander Kutsch
Daniela Schaefers
Victoria Wildförster

Stadtteilbüro Soziale Stadt Wattenscheid
Westenfelder Str. 1
44866 Bochum
Telefon: 02327 / 91 97 93 0
E-Mail: info@wat-bewegen.de 

www.wat-bewegen.de

Parkanlage am Ehrenmal

Der Park am Ehrenmal ist eine südlich der Innenstadt gelegene Parkanlage mit altem Baumbestand. Dieser ist in der Biotopkartierung des LANUV kartiert. Kern der Anlage ist ein symmetrisch angelegtes und denkmalgeschütztes Kriegerehrenmal, welches 1934 eingeweiht wurde. Die Park- und Grünanlage "Ehrenmal" in Wattenscheid wurde in den letzten Jahrzehnten mit Minimalaufwand unterhalten. Sie bedarf einer grundlegenden Überplanung und Inwertsetzung. Dem Park fehlen eine zeitgemäße und durchgehende Gestaltungssprache sowie ein attraktives Nutzungskonzept mit Angeboten für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen. Weiter fehlen Sitzgelegenheiten und Kommunikationsmöglichkeiten. Nutznießer dieser Grünanlage sind heute die verschiedenen öffentlichen Einrichtungen im Umfeld. In einem partizipatorischen Planungsverfahren sollen neben eigenen Gestaltungsideen die unterschiedlichen Vorstellungen, Ansprüche und Wünsche weiterer Akteure (Bürger, Schulen usw.) aufeinander abgestimmt werden. Durch gezielte Maßnahmen gilt es Defizite abzubauen und bestehende Qualitäten auszuweiten.

Abenteuerspielplatz Hüller Straße

Der Abenteuerspielplatz an der Hüller Straße wurde 1988 als Naturerlebnisprojekt des Jugendamtes eröffnet. Das Angebot auf dem Abenteuerspielplatz richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren. Die Teilnahme an den Angeboten ist freiwillig. Damals wie heute galt und gilt es, die allgemeinen Lebenserfahrungen von Kindern und Teenies in städtischen Siedlungsbereichen durch ein vielfältiges Spiel- und Experimentierfeld zu erweitern. Die Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Tieren bekommt darüber hinaus Bedeutung, da viele Kinder, die in Mietwohnungen leben, kaum noch Kontakt zu Nutztieren haben. Die auf dem Abenteuerspielplatz gehaltenen Tiere – Hühner, Kaninchen, Katzen, Ziegen und Pferde - müssen versorgt, gepflegt und betreut werden. Kinder und Jugendliche sind in die Pflege eingebunden und lernen, Verantwortung zu tragen. Regelmäßige Kochangebote, in die die Kinder und Jugendlichen aktiv eingebunden werden, stellen einerseits die Grundversorgung sicher und tragen andererseits dazu bei, dass die Besucher*innen etwas über gesunde und vollwertige Ernährung erfahren. Bewegungsspiele auf dem angeschlossenen Spielplatz, Ballspiele auf dem Bolzplatz gehören ebenfalls zum täglichen Angebotsrepertoire.
Zum Betreuungsangebot des Abenteuerspielplatzes gehört des Weiteren tägliche Hausaufgabenhilfe und -betreuung. Dies geschieht vor allem im Hinblick darauf, die Familien der Kinder und Jugendlichen zu entlasten und zum Schulerfolg der Besucher*innen beizutragen.
Auf dem Abenteuerspielplatz wird seit Jahren Inklusion groß geschrieben. Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Handicaps gehören zur Stammbesucherschaft und sind bei allen Angeboten im Rahmen ihrer Möglichkeiten miteinbezogen. Trotz des unwegsamen Geländes und des nicht barrierefreien Gebäudes besuchen auch Kinder im Rollstuhl die Einrichtung. Dass andere Kinder, Jugendliche und die Mitarbeiter*innen Hilfestellung leisten, ist zur Selbstverständlichkeit geworden.
Ziel ist es, diesen wichtigen Standort der Kinder- und Jugendarbeit erhalten zu können und die Gebäude des Abenteuerspielplatzes neu zu errichten. Dabei sind die Anforderungen an eine zeitgemäße Kinder- und Jugendeinrichtung genauso zu berücksichtigen wie die energetischen Standards von Neubauten und die Voraussetzungen für eine artgerechte Tierhaltung. Zudem ist die barrierefreie Ausführung der neuen Räume ein weiteres wichtiges Ziel.

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