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Handlungskonzept Wohnen

Es ist das Titelbild des Handlungskonzept Wohnen zu sehen. Ein Baustellenfoto eines Neubaus in Bochum Weitmar.

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Das Handlungskonzept Wohnen wurde vom Rat der Stadt Bochum am 16. November 2017 beschlossen. Es bildet die Grundlage für die Umsetzung der Kernaktivität „In Bochum zu Hause – Wohnungsbauoffensive“, eine der ersten 25 Kernaktivitäten der  Bochum Strategie.

Das Handlungskonzept Wohnen bildet die konzeptionelle Grundlage zur künftigen Gestaltung der kommunalen Wohnungspolitik sowie integrierten Stadtentwicklung. Es ist in einem zwölfmonatigen Prozess in Zusammenarbeit von Wohnungswirtschaft, Politik und Verwaltung erarbeitet worden.

Für die zukünftige Entwicklung des Wohnungsmarktes setzt sich die Stadt Bochum elf wohnungspolitische Ziele:

Ziel 1: Wachstumspotenziale nutzen
Ziel 2: Jährlich 800 neue Wohnungen errichten
Ziel 3: Wohnortbindung von Studierenden erhöhen
Ziel 4: Wohnbau für Familien intensivieren
Ziel 5: Wohnraumangebot für Ältere ausbauen
Ziel 6: Soziale Wohnraumförderung verstärken
Ziel 7: Entwicklung der Wohnungsbestände fördern
Ziel 8: Quartiersentwicklung unterstützen
Ziel 9: Nachhaltige Entwicklung ermöglichen
Ziel 10: Gutes Miteinander befördern
Ziel 11: Gemeinsamen Prozess fortführen

Der Kernbestandteil des Handlungskonzeptes Wohnen ist das Handlungsprogramm mit acht priorisierten und sieben möglichen Maßnahmen, die dazu dienen sollen, den Wohnstandort Bochum attraktiver zu machen. Dafür ist eine intensivierte Neubautätigkeit unabdingbar: Bochum benötigt in kurzfristiger Perspektive 800 neue Wohneinheiten jährlich!

Auch der verstärkte Neubau von öffentlich geförderten Wohnungen ist notwendig, um der Angebotsverknappung im preisgünstigen Segment entgegenzuwirken: Von den 800 jährlich neu zu bauenden Wohneinheiten sollen 200 im geförderten Wohnungsbau realisiert werden. Aufgrund dessen wurde zusammen mit dem Konzept eine Quotierung für den geförderten Wohnungsbau beschlossen: So ist auf städtischen Flächen künftig mindestens 30 Prozent geförderter Wohnraum zu entwickeln. Auf nicht-städtischen Flächen, für die seitens der Stadt Baurecht geschaffen wird, beträgt das Minimum 20 Prozent.

Um diese Zielzahlen kurz- und mittelfristig erreichen zu können, wurde ein Wohnbauflächenprogramm  aufgestellt. Dieses wurde am 27. September 2018 vom Rat der Stadt Bochum beschlossen. Zentrale Ziele waren die Festlegung der mittelfristigen Flächenkulisse für den Wohnungsneubau sowie die Einführung eines Rahmenablaufplanes Wohnen, um Steuerung und Controlling der Wohnungsneubauaktivitäten zu optimieren.

Ergänzend müssen jedoch auch die Bestands- und Quartiersentwicklung vorangetrieben werden, um den Wohnungsbestand fit für die Zukunft zu machen. Insbesondere Modernisierung und Umbau beziehungsweise Nachverdichtung im Bestand tragen dazu bei, die Wohnqualität in den Quartieren zu erhöhen und nachfragegerechte Angebote zu schaffen, die den modernen Anforderungen an Wohnraum genügen. So kann beispielsweise durch den Abbau von Barrieren bewirkt werden, dass ältere Menschen länger in ihrer Wohnung und ihrem Quartier wohnen können.

Datenstand des Handlungskonzeptes Wohnen ist 2015/2016. Um zu prüfen, ob die im Handlungskonzept festgeschriebenen quantitativen und qualitativen Zielsetzungen noch dem realen Bedarf entsprechen, hat die Verwaltung das Gutachterbüro empirica im Frühjahr 2019 damit beauftragt, den Bedarf auf Basis aktueller Zahlen sowie Expertengespräche zu prüfen. Im Ergebnis bekräftigt die nunmehr vorliegende Kurzexpertise zu aktuellen Entwicklungstrends des Bochumer Wohnungsmarkts den eingeschlagenen Weg. Um das Wohnraumangebot attraktiver zu machen, haben auch die Neubau-Zielzahlen nach wie vor Gültigkeit.

Sachbearbeiterin
Amt für Stadtplanung und Wohnen

Frau Wilker

Telefonnummer
0234 910-37 34
E-Mail Adresse
LWilker@bochum.de

Adresse / Kontakt

Amt für Stadtplanung und Wohnen
Technisches Rathaus
Hans-Böckler-Straße 19
44777 Bochum

E-Mail Adresse
stadtplanung@bochum.de

Öffnungszeiten

Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Das Bild zeigt das Technische Rathaus.

Anfahrt / Standort

Lageplan für die Adresse Hans-Böckler-Straße 19

Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten bietet das Parkhaus P4 (Einfahrt nur über: Prümerstraße).

Barrierefreier Zugang

Das Verwaltungsgebäude besitzt zwei Fahrstühle und ist ebenerdig zugänglich.