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Stadtarchiv

Ausstellungen

im Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

Stadtarchiv

Plakat zur Ausstellung (Quelle: Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte)

Im Rahmen des Abraham-Pokals des Kinder- und Jugendrings Bochum haben sich die Mitglieder der Schulgemeinschaft der Mansfeld-Schule auf verschiedenen Ebenen mit den Themen Vielfalt und Toleranz auseinandergesetzt. Im Rahmen von Recherche Projekten wurde die Geschichte der Bochumer Jüdin Frieda Rosenstein beleuchtet, der als Opfer der Nationalsozialisten unglaubliches Unrecht widerfahren ist. Neben der Erinnerungsarbeit entstanden Projekte zu den Themen religiöse Vielfalt und Toleranz.

Die Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mansfeld-Schule positionieren sich in der Ausstellung klar gegen Antisemitismus und Rassismus und treten für ein friedliches und weltoffenes Miteinander ein. 
 

Am 8. Juni 1321 bestätigte und präzisierte Graf Engelbert II. von der Mark in einer Urkunde
der Siedlung um den Bochumer Reichshof einige Privilegien und setzte damit einen  wichtigen Meilenstein in einem längeren Prozess der Stadtwerdung Bochums im Mittelalter. Im Jahr 2021 ist dieses historische Ereignis Grund genug, in zahlreichen Veranstaltungen die seither vergangenen 700 Jahre Bochumer Geschichte zu feiern.

Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte nimmt diese Feierlichkeiten und die Freude an der eigenen Geschichte zum Anlass, in einer Ausstellung die Bochumer Stadtgeschichte neu und mit frischem Blick vorzustellen. Dabei besteht keinesfalls der Anspruch auf enzyklopädische und chronologische Vollständigkeit. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Schlaglichter der Bochumer Geschichte, die ein vielfältiges, buntes, manchmal düsteres, in jedem Fall aber spannendes und unterhaltsames Bild von (mindestens) 700 Jahren Stadtgeschichte liefern. 

Die Ausstellung konzentriert sich besonders auf Themen, an denen sich Umbrüche und der Umgang damit festmachen lassen. Die Besucherinnen und Besucher werden auf eine Zeitreise mitgenommen, deren Ziel es ist, Bochumer Stadtgeschichte und Alltagsleben aus verschiedenen Perspektiven immer wieder neu zu entdecken und einen neuen – oder besser: geschärften – Blick auf die eigene Stadt zu entwickeln, im eigenen Alltag Bochum mit anderen Augen zu sehen.

Die Ausstellung wurde gefördert durch den LWL – Für die Menschen. Für Westfalen-Lippe.

Hier finden Sie einige Bilder von der Eröffnung der Ausstellung.

Video: Rundgang durch die Ausstellung

Eine Ausstellung des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte 
Ab 30. Oktober 2021
Eintritt frei

Das historische Ehrenfeld entstand nach den Eingemeindungen von Grumme, Hamme, Hofstede und Wiemelhausen ab 1904 auf Initiative des Bauunternehmers Clemens Erlemann. Mit seinen repräsentativen Villen und Wohnhäusern, dem Parkhotel Haus Rechen, der Hauptverwaltung der Knappschaft und nicht zuletzt dem Apollo-Theater und der Lichtburg wurde das Ehrenfeld zu einem geradezu mondänen Stadtviertel.

Der Historiker PD Dr. Dietmar Bleidick hat zusammen mit dem Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte aus den Postkartenbeständen der Gretel-Bauer-Sammlung und der Sammlung Dirk Ernesti eine Ausstellung gestaltet, die an das ursprüngliche Gesicht des Ehrenfelds vor den Kriegszerstörungen 1944 erinnert.

Der 1904 in Duisburg geborene Arbeiter und Bergmann Albert Kelterbaum ist am 31. März 1972 in seiner langjährigen Heimat Wanne-Eickel gestorben. Nahezu sein ganzes Leben verbrachte er im Ruhrgebiet, das er seit seiner Kindheit zeichnerisch dokumentiert und kommentiert hat. Obwohl er nie seinen Lebensunterhalt als Künstler bestritt, hinterließ er bei seinem Tod ein beeindruckendes künstlerisches Werk, das mit Begriffen wie „Liebhaberkunst“ oder „Hobbymalerei“ nicht annähernd beschrieben ist. Kelterbaum hat sich in seinem künstlerischen Schaffen von der karikaturhafen Milieuskizze im Stile eines Heinrich Zille immer mehr zu künstlerisch anspruchsvoller grafischer Arbeit hin entwickelt, die stets den Lebensraum Ruhgebiet und das Milieu der Bergleute, Stahlarbeiter und so genannten kleinen Leute im Blick hatte. Nach seinem Tod geriet sein Werk jedoch sehr schnell in Vergessenheit. Der 50. Jahrestag seines Todes ist für das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum in Zusammenarbeit mit dem Emschertalmuseum Herne Anlass, diesen heute nahezu vergessenen Künstler und seine Lebenswelt des Ruhrgebiets der 1950er bis frühen 1970er Jahre vorzustellen.

Experiment HEIMAT (Quelle: NODE Berlin Oslo/Aleksandra Weber)

Experiment Heimat ist ein interkulturelles Literatur-Fotografie-Projekt des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V. in Kooperation u.a. mit der Bochum Marketing, der Ruhr-Universität Bochum und vielen anderen Partner*innen. Zwischen April 2022 und Februar 2023 ist die Wanderausstellung mit literarischen Texten und Fotografien an verschiedenen Stationen in 9 Städten unterwegs. Eine Station ist das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte!

www.experimentheimat.de