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Dienstleistungen und Infos

Sprengstoffschein

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Sie wollen einen Lehrgang besuchen, um die Sachkunde für den Umgang mit Schwarz-, Böller- oder Nitrozellulosepulver zu erwerben, und benötigen hierzu eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nach § 34 Absatz 2 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz?

Unbedenklichkeitsbescheinigung nach  § 34 Absatz 2 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz

Die Sachkunde für den Umgang mit Schwarz-, Böller- oder Nitrozellulosepulver kann in Lehrgängen erworben werden, die von privaten Lehrgangsträgern angeboten werden. Bei Lehrgangsbeginn ist dem Lehrgangsträger eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen, die von der zuständigen Behörde ausgestellt wird.

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung nach § 34 Absatz 2 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz wird bei Vorliegen nachstehender Voraussetzungen erteilt:

  • Vollendung des 21. Lebensjahres (Ausnahmen sind auf Antrag möglich)
     
  • zwingender Wohnsitz in Bochum
     
  • Zulassungsvoraussetzungen für Prüfungen
    Vor Erteilung der Unbedenklichkeitsbescheinigung wird die sprengstoffrechtliche Zuverlässigkeit durch die zuständige Behörde geprüft. Die Zuverlässigkeit wird durch Anfragen beim Bundeszentralregister und der zuständigen Polizei überprüft.
     
  • Beratungs- und Informationsgespräch
    Persönliches Erscheinen ist unbedingt erforderlich; der Personalausweis ist mitzubringen.
     
  • Bearbeitungszeiten
    Die Unbedenklichkeitsbescheinigung muss circa vier bis sechs Wochen vor Lehrgangsbeginn beantragt werden.
     

Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz

Die Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz wird bei Vorliegen nachstehender Voraussetzungen erteilt:

  • Vollendung des 21. Lebensjahres (Ausnahmen sind auf Antrag möglich)
     
  • zwingender Wohnsitz in Bochum
     
  • Zulassungsvoraussetzungen für Prüfungen

    Der Antragsteller muss:
     
    • die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen. Die Zuverlässigkeit wird durch Anfragen beim Bundeszentralregister und der zuständigen Polizei überprüft.
       
    • körperlich geeignet sein.
       
    • die Fachkunde durch die Teilnahme an einem staatlich anerkannten Lehrgang nachweisen.
       
    • Deutscher Staatsbürger, EG-Bürger sein oder seinen Wohnsitz / gewöhnlichen Aufenthalt seit mindestens drei Jahren ununterbrochen im Geltungsbereich dieses Gesetzes gehabt haben.
       
    • ein berechtigtes wirtschaftliches, berufliches oder sonst begründetes Interesse am Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen oder am Erwerb nachweisen.

      Das Bedürfnis kann anerkannt werden, wenn Sie
       
      • als Mitglied einer schießsportlichen Vereinigung mindestens sechs Monate regelmäßig und mit Erfolg am Übungsschießen teilgenommen haben. Dies ist durch eine Bestätigung der schießsportlichen Vereinigung nachzuweisen.
         
      • Inhaber eines Jagdscheines sind. 
         

Rechtsgrundlagen:

Die Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz berechtigt grundsätzlich zum Erwerb, Verbringen innerhalb der Bundesrepublik, zur Aufbewahrung, Verwendung und Vernichtung von Treibladungspulver im privaten Bereich.

Für den gewerblichen Bereich ist die Bezirksregierung Arnsberg, Ruhrallee 1 - 3, 44139 Dortmund (ehemaliges Staatliches Amt für Arbeitsschutz Dortmund) zuständig.

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Datenschutz.

Bitte bringen Sie mit:

  • das Antragsformular (gegebenenfalls nebst Anlage, Erklärung und / oder Fragebogen)
  • Ihren Personalausweis
  • Ihr Zeugnis über die erfolgreiche Teilnahme an einem staatlich anerkannten Lehrgang
  • einen Bedürfnisnachweis

Unbedenklichkeitsbescheinigung nach § 34 Absatz 2 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz

  • Die Verwaltungsgebühr für die Erteilung der Unbedenklichkeitsbescheinigung beträgt 55,00 Euro.
  • Zusätzlich entstehen Kosten für die Zuverlässigkeitsprüfung in Höhe von 40,00 bis 400,00 Euro.

Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz

  • Die Verwaltungsgebühr für die Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 Abs. 1 SprengG beträgt 70,00 bis 250,00 Euro.
  • Die Kosten für die Verlängerung der Sprengstofferlaubnis betragen 55,00 bis 200,00 Euro.
  • Zusätzlich entstehen Kosten für die Zuverlässigkeitsprüfung in Höhe von 40,00 bis 400,00 Euro.

Adresse / Kontakt

Ordnungs- und Veterinäramt
Marienplatz 2
44777 Bochum

E-Mail Adresse
ordnungsamt@bochum.de

Öffnungszeiten

Dienstag und Freitag:
08:00 bis 13:00 Uhr

Donnerstag:
08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr

Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit keine persönliche Vorsprache möglich.

Verwaltungsgebäude Marienplatz 2

Anfahrt / Standort

Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten bietet das Parkhaus P8 am Konrad-Adenauer-Platz.

Barrierefreier Zugang

Das Verwaltungsgebäude besitzt einen Fahrstuhl und ist ebenerdig zugänglich.

Für Anfragen per E-Mail  nutzen Sie bitte die zentrale E-Mail-Adresse: Jagd@Bochum.de

Sachbearbeiter
Ordnungs- und Veterinäramt

Herr Birke

Telefonnummer
0234 910-1409
Faxnummer
0234 910-1351