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Sprechstunde zur sexuellen Gesundheit

Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und wichtige Informationen zu Tests auf HIV, Chlamydien, Tripper und Syphilis.

Sprechstunde zur sexuellen Gesundheit

Wenn akute Beschwerden vorliegen, können Sie sich auch an Ihre hausärztliche Praxis oder an eine Praxis für Haut- und Geschlechtskrankheiten wenden.

Es gibt zwei HIV-Test-Möglichkeiten:

1. HIV-Schnelltest:

Es wird Blut aus dem Finger entnommen und auf einen Teststreifen gegeben. Das Ergebnis liegt nach 10 bis 20 Minuten vor und wird dann persönlich mitgeteilt. Die Sicherheit des Schnelltests ist vergleichbar mit der des Labortests und liegt bei etwa 99,5 Prozent. Trotzdem wird ein positives Ergebnis im Schnelltest immer mit einem Labortest überprüft. Bei beiden Tests handelt es sich um einen HIV-Test der 4. Generation. Hierbei werden Antigenbestandteile (p24-Antigen) und Antikörper gegen HIV gemessen.

Der HIV-Schnelltest ist kein Früherkennungstest!

2. Klassischer HIV-Test (Labortest):

Es wird Blut aus der Armvene entnommen. Das Ergebnis liegt nach zwei bis vier Tagen vor und wird persönlich mitgeteilt. Der Test hat eine hohe Sicherheit (99,5 Prozent).

Wichtig: Der Ausschluss einer HIV-Infektion durch einen Labortest ist bereits sechs Wochen nach einer Risikosituation möglich. die aktuellen HIV-Antigen-Antikörper-Suchtests können aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit die Zeit bis zum sicheren Ausschluss einer HIV-Infektion von zwölf auf sechs Wochen reduzieren. Dies gilt ausschließlich für Labortests. Schnelltests können eine HIV-Infektion weiterhin erst nach zwölf Wochen sicher ausschließen. (Vergleiche die Stellungnahme der Gemeinsamen Diagnostikkommission DVV e.V. und GfV e.V. vom 27. Juni 2015)

Kurzinformationen zum HIV-Antigen-Antikörper-Suchtest (Labordiagnostik/Schnelltest)

Beim HIV-Antigen-Antikörper-Suchtest - oft auch AIDS-Test genannt - wird das Blut auf Antigen und Antikörper untersucht. Das Antigen ist ein Bestandteil des HI-Virus und die Antikörper sind Abwehrstoffe, die das menschliche Immunsystem gegen das HI-Virus bildet. Daher wird der Test auch Kombinationstest genannt - eine spezielle Untersuchung des Blutes. Er ist nicht Bestandteil der üblichen hausärztlichen Blutuntersuchungen (zum Beispiel des kleinen/großen Blutbildes).

Die Zeitdauer zwischen Ansteckung und Nachweisbarkeit von Antikörpern kann bei Menschen unterschiedlich sein und hängt vom jeweiligen Testverfahren (Labordiagnostik/Schnelltest) ab. Welches Testverfahren im Einzelfall in Frage kommt, wird im persönlichen Gespräch geklärt. Auch Fragen zum Ansteckungsrisiko, Test-Zeitpunkt, Schutzmöglichkeiten etc. können besprochen werden.

Eine HIV-Infektion ist heutzutage gut behandelbar - vorausgesetzt man weiß von der Ansteckung!

Bei ungeschütztem Sexualkontakt kann nicht nur HIV, sondern es können auch andere Erreger übertragen werden. Die häufigsten bakteriellen Infektionen sind Chlamydien, Tripper und Syphilis. Tests zu diesen Infektionen werden im Gesundheitsamt anonym und kostenlos angeboten.

Tests auf sexuell übertragbare Infektionen werden empfohlen, wenn sie sexuelle Dienstleistungen angeboten oder in Anspruch genommen haben, sexuelle Mann-zu-Mann Kontakte oder mehrere Sexualpartnerinnen oder Sexualpartner hatten.

Die HIV-Infektion macht sich am Anfang gar nicht durch Beschwerden bemerkbar. Daher kann sie sich leicht weiter verbreiten. Viele Menschen wissen nicht, dass sie angesteckt sind. Manche Patienten spüren einige Tage nach der Ansteckung grippeähnliche Symptome, die von allein wieder abklingen. Dies nennt man „akute HIV-Infektion“. Manche spüren gar nichts von ihrer Ansteckung. Der Organismus produziert in jedem Fall Antikörper gegen HIV, die den Erreger unterdrücken, aber nicht beseitigen können. Fast alle Patienten haben in den ersten Jahren nach der HIV-Infektion keinerlei Beschwerden. Sie fühlen sich gesund und sehen gesund aus.

Sie brauchen nichts mitzubringen.

Das hängt von Ihnen ab. Wenn Sie Fragen haben, sich Sorgen machen oder unsicher sind, ob Sie sich überhaupt testen lassen oder welchen Test Sie machen möchten, nehmen wir uns dafür Zeit. Wenn Sie sich bereits entschieden haben, wird Ihnen nichts aufgezwungen.

Der Ausschluss einer HIV-Infektion durch einen Labortest ist bereits sechs Wochen nach einer Risikosituation möglich. Die aktuellen HIV-Antigen-Antikörper Suchtests können aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit die Zeit bis zum sicheren Ausschluss einer HIV-Infektion von zwölf auf sechs Wochen reduzieren. Dies gilt ausschließlich für Labortests.

Schnelltests können eine HIV-Infektion weiterhin erst nach zwölf Wochen sicher ausschließen. (Vergleiche die Stellungnahme der Gemeinsamen Diagnostikkommission DVV e.V. und GfV e.V. vom 27. Juni 2015)

Der Test ist kostenlos. Auch die Tests auf Chlamydien, Tripper und Syphilis können Sie kostenlos und anonym durchführen lassen.

Nein.

Wenn akute Beschwerden vorliegen, können Sie sich auch an Ihre hausärztliche Praxis oder an eine Praxis für Haut- und Geschlechtskrankheiten wenden.

Es gibt zwei HIV-Test-Möglichkeiten:

1. HIV-Schnelltest:

Es wird Blut aus dem Finger entnommen und auf einen Teststreifen gegeben. Das Ergebnis liegt nach 10 bis 20 Minuten vor und wird dann persönlich mitgeteilt. Die Sicherheit des Schnelltests ist vergleichbar mit der des Labortests und liegt bei etwa 99,5 Prozent. Trotzdem wird ein positives Ergebnis im Schnelltest immer mit einem Labortest überprüft. 

Der HIV-Schnelltest ist kein Früherkennungstest!

2. Klassischer HIV-Test (Labortest):

Es wird Blut aus der Armvene entnommen. Das Ergebnis liegt nach zwei bis vier Tagen vor und wird persönlich mitgeteilt. Der Test hat eine hohe Sicherheit (99,5 Prozent).

Wichtig: Der Ausschluss einer HIV-Infektion durch einen Labortest ist bereits sechs Wochen nach einer Risikosituation möglich. die aktuellen HIV-Antigen-Antikörper-Suchtests können aufgrund ihrer hohen Empfindlichkeit die Zeit bis zum sicheren Ausschluss einer HIV-Infektion von zwölf auf sechs Wochen reduzieren. Dies gilt ausschließlich für Labortests. Schnelltests können eine HIV-Infektion weiterhin erst nach zwölf Wochen sicher ausschließen. (Vergleiche die Stellungnahme der Gemeinsamen Diagnostikkommission DVV e.V. und GfV e.V. vom 27. Juni 2015)

Kurzinformationen zum HIV-Antigen-Antikörper-Suchtest (Labordiagnostik/Schnelltest)

Beim HIV-Antigen-Antikörper-Suchtest - oft auch AIDS-Test genannt - wird das Blut auf Antigen und Antikörper untersucht. Das Antigen ist ein Bestandteil des HI-Virus und die Antikörper sind Abwehrstoffe, die das menschliche Immunsystem gegen das HI-Virus bildet. Daher wird der Test auch Kombinationstest genannt - eine spezielle Untersuchung des Blutes. Er ist nicht Bestandteil der üblichen hausärztlichen Blutuntersuchungen (zum Beispiel des kleinen/großen Blutbildes).

Die Zeitdauer zwischen Ansteckung und Nachweisbarkeit von Antikörpern kann bei Menschen unterschiedlich sein und hängt vom jeweiligen Testverfahren (Labordiagnostik/Schnelltest) ab. Welches Testverfahren im Einzelfall in Frage kommt, wird im persönlichen Gespräch geklärt. Auch Fragen zum Ansteckungsrisiko, Test-Zeitpunkt, Schutzmöglichkeiten etc. können besprochen werden.

Eine HIV-Infektion ist heutzutage gut behandelbar - vorausgesetzt man weiß von der Ansteckung!

Bei ungeschütztem Sexualkontakt kann nicht nur HIV, sondern es können auch andere Erreger übertragen werden.

Die häufigsten bakteriellen Infektionen sind Chlamydien, Tripper und Syphilis. Tests zu diesen Infektionen werden im Gesundheitsamt anonym und kostenlos angeboten.

Das Schnelltest-Ergebnis ist nach 10 bis 20 Minuten ablesbar. Beim klassischen Test wird das Blut zu einem Labor geschickt. Das Ergebnis liegt nach zwei bis vier Tagen vor. Wenn der Test unspezifisch oder positiv reagiert, erfolgt ein Bestätigungstest mit derselben Blutprobe. Dieser Fall tritt aber nur selten ein.

Niemand! Der Test ist anonym. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unterliegen der Schweigepflicht.

HIV-Tests liefern sehr zuverlässige Ergebnisse mit einer Sicherheit von über 99,5 Prozent. In seltenen Ausnahmefällen können allerdings beide Testmethoden wegen ihrer hohen Empfindlichkeit eine sogenannte unspezifische Reaktion zeigen. Dann reagiert der Test, obwohl keine HIV-Infektion besteht. Gründe hierfür können andere Infektionen, empfangene Bluttransfusionen, genetische Besonderheiten oder Schwangerschaften sein. Kurz zurückliegende Impfungen wirken sich nach unseren Erfahrungen nicht auf den HIV-Test aus.

Wenn der HIV-Schnelltest positiv ausfällt, wird grundsätzlich mit dem Labortest nachgetestet. Bisher hat sich bei den Untersuchungen im Gesundheitsamt jeder positive Befund eines HIV-Schnelltests im Labor bestätigt. Der Labortest kann eine HIV-Infektion von einer unspezifischen Reaktion unterscheiden.

Beim klassischen HIV-Test wird ein positives Ergebnis sofort mit einem Bestätigungstest überprüft. Fällt der Bestätigungstest auch positiv aus, sind Sie mit HIV (Aids-Erreger) angesteckt. Dieses Ergebnis wird grundsätzlich noch durch eine zweite Blutabnahme kontrolliert. Die Zuverlässigkeit dieses Tests ist sehr hoch. Fällt der Bestätigungstest negativ aus, handelte es sich um eine unspezifische Reaktion und es liegt keine HIV-Infektion vor.

Eine Ansteckung mit HIV bedeutet nicht, dass Sie Aids haben. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Ihr Abwehrsystem viele Jahre ohne Medikamente in der Lage sein, die Infektion zu kontrollieren. Wenn dies nicht mehr möglich ist, können Sie Medikamente einnehmen, die die Vermehrung von HIV und den Ausbruch der Krankheit AIDS verhindern. Um rechtzeitig Medikamente einsetzen zu können, sollten Sie alle drei bis sechs Monate den Zustand Ihres Abwehrsystems kontrollieren lassen. Hierfür können Sie sich an die Immunologische Ambulanz im WIR-Zentrum in Bochum wenden.

Nur Menschen, die Sie selbst informieren. Sie bleiben weiter anonym, es gibt keine namentliche Meldepflicht für HIV, nur eine anonyme Laborberichtspflicht, um die Zahl der neuen Infektionen zu erfassen. Sie müssen Ihre Intimpartnerinnen oder Ihre Intimpartner über Ihr Ergebnis informieren, aber nicht Ihren Arbeitgeber.

Hinweis für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger:
Ein positives HIV-Test-Ergebnis führt nicht zu einer Ausweisung. Die Ausländerbehörde wird von uns nicht über ein positives HIV-Test-Ergebnis informiert.                             

  • wenn Sie ein HIV-Risiko hatten und wissen möchten, ob Sie sich angesteckt haben
  • bei Aids ähnlichen Krankheitssymptomen ohne erklärbare Ursache
  • vor einer geplanten Schwangerschaft
  • beim Wunsch nach ungeschützter Sexualität in einer neuen Partnerschaft
  • beim Empfang von Blut oder Blutprodukten vor Oktober 1985.

Auf Wunsch können Sie den Test anonym durchführen.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin

Termine können vorzugsweise per Online-Terminkalender oder per E-Mail bis zu 14 Tage im Voraus gebucht werden.
Falls eine Terminbuchung mit dem Online-Kalender nicht möglich sein sollte, vereinbaren Sie bitte einen Termin per E-Mail.

Diplom Psychologin
Gesundheitsamt

Frau Wach

Telefonnummer
0234 97619950
Faxnummer
0234 910-793233
Zimmer 9 ("Walk in Ruhr", Große Beckstraße 12)
E-Mail Adresse
JWach@bochum.de

Adresse / Kontakt

Gesundheitsamt
Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit im WIR
Große Beckstraße 12
44787 Bochum

Telefonnummer 1
0234 976-19950
E-Mail Adresse
Amt53-STI@bochum.de

Öffnungszeiten

Dienstag:
11:00 bis 13:00 Uhr und 14:30 bis 18:00 Uhr

Mittwoch und Donnerstag:
08:30 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 15:30 Uhr

Freitag:
08:30 bis 11:30 Uhr und 13:00 bis 14:00 Uhr

Es ist zwingend eine Terminvereinbarung erforderlich!

Anfahrt / Standort

Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten bietet das Parkhaus P5 in der Brückstraße (www.parken-in-bochum.de).
Kostenpflichtige Einstellplätze gibt es an der Bleichstraße, Große Beckstraße und Untere Marktstraße.

Barrierefreier Zugang

Es gibt einen barrierefreien Zugang mit Aufzug. Dieser befindet im Bereich des Haupteingangs des St.-Elisabeth-Krankenhauses, Bleichstraße 15, bitte den roten Punkten folgen.

Hinweise

Eine Infotheke ist sowohl im Eingangsbereich des WIR als auch im Eingangsbereich des St. Elisabeth-Hospitals vorhanden.

Sie können sich auch in ihrer hausärztlichen Praxis auf HIV testen lassen. Dieser Test ist kostenpflichtig. Nur wenn Aids-ähnliche Krankheitssymptome vorliegen, wenn Sie vor 1985 eine Blutspende empfangen haben oder wenn eine Schwangerschaft besteht, kann die Krankenkasse die Kosten für einen HIV-Test übernehmen.