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Tiefbauamt

Radverkehrskonzept

Luftbild - Straße mit Fahrradwegen
Quelle: nts Ingenieurgesellschaft mbH

Tiefbauamt

Seit Januar 2021 lässt die Stadt ein neues Radverkehrskonzept für Bochum erarbeiten:

Der Auftrag wurde im Dezember 2020 an eine Arbeitsgemeinschaft von Ingenieurbüros (nts Ingenieurgesellschaft aus Münster, Beratungsunternehmen Mobycon aus Delft) vergeben. Das neue Radverkehrskonzept soll im März 2022 fertiggestellt werden. 

Das Ziel des neuen Radverkehrskonzepts ist es, den Alltagsradverkehr in Bochum rasch nach vorne zu bringen. Die Grundlage dafür bildet das Leitbild Mobilität, welches 2019 vom Rat beschlossen wurde und fordert, dass im Jahr 2030 60% der Wege der Bevölkerung mit dem Umweltverbund (Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV) zurückgelegt werden.
Da das Fahrrad im Jahr 2018 nur für 8% der Wege innerhalb Bochums genutzt wurde, sind starke Steigerungen der Radverkehrsnutzung nötig - hierzu soll das neue Radverkehrskonzept entscheidende Impulse geben.

Die erste Bürgerbeteiligung steht nun an: Ein Fragebogen zum Alltagsradverkehr kann von allen Bochumerinnen und Bochumern von Montag, 25. Oktober 2021 bis Montag, 7. November 2021 online ausgefüllt werden. 

zum Fragebogen

Eine zweite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Bochums ist im Frühjahr 2022 vorgesehen. 

Die Stadt Bochum bedankt sich bei den Bochumerinnen und Bochumern fürs Mitmachen!

Da das letzte Radverkehrskonzept bereits 22 Jahre alt ist, werden im aktuellen Auftrag zahlreiche Ingenieurleistungen erbracht: 

Team Radverkehrsplanung - v.l.n.r.: Herr Matten (Abteilungsleiter Straßen, Tiefbauamt), Herr Diepens (stellv. Projektleiter, Geschäftsführer Mobycon), Frau Düwel (Amtsleiterin, Tiefbauamt), Herr Timm (Projektleiter, Geschäftsführer nts)  (Quelle: André Grabowski, Stadt Bochum)

Ein umfangreiches Bestandskataster des fließenden Radverkehrs wird für mehr als 700 Kilometer Strecke erstellt, darin werden auch die städtischen Radverkehrsanlagen integriert. Anschließend wird die Qualität der Radverkehrsführungen systematisch überprüft um Aussagen zur Netzqualität zu treffen und Abschnitte mit hohem Handlungsbedarf zu identifizieren. Natürlich werden auch Vorschläge für neue Radverkehrstrecken sowie für Standorte mit zusätzlichem Bedarf an Fahrradabstellanlagen gemacht. In Gesprächen mit allen Nachbarkommunen wurden bereits geeignete Übergabepunkte zwischen den verschiedenen Radverkehrsnetzen und deren zukünftigen Erweiterungen gefunden.
Für sechs weiterführende Schulen, eine je Bochumer Stadtbezirk, werden Fahrrad-Schulwegpläne erarbeitet. Im Zuge dessen werden auch konkrete Vorschläge für die Errichtung neuer Fahrradabstellanlagen gemacht und je zwei Sofortmaßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorgeschlagen. 

Kurz-, mittel- und langfristig umsetzbare Maßnahmen zur Verbesserung der Situation des Radverkehrs in Bochum werden dann in einen nach Priorität gereihten Katalog aufgenommen. Ein Endbericht erläutert schließlich detailliert die Vorgehensweise, die gewählten Methoden und veranschaulicht alle Ergebnisse. 
Die Beteiligung der Bevölkerung, der Interessensgruppen und der Politik hat einen hohen Stellenwert in der Erarbeitung: Gespräche mit unterschiedlichen Interessensgruppen, der Politik und Vertreterinnen und Vertretern der sechs Schulen haben bereits stattgefunden, eine Beteiligung des Beirat Mobilität steht in Kürze auf dem Programm und verwaltungsinterne Beteiligungen finden laufend statt. 
Zwei Beteiligungsformate sind für die Bevölkerung vorgesehen damit die Wünsche und Sorgen ebendieser gebührend berücksichtigt werden können. 

Historischer Rückblick - Radwege in Bochum

  • Hochaufnahme der Alleestraße und des Bochumer Vereins in den 1950ern mit einem Radweg entlang der Straße
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  • Radfahrer auf einem Radweg entlang der Wittener Straße neben einem Lokal welches sich im Wiederaufbau befindet im Jahr 1953
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  • Ein Radweg im Ehrenfeld entlang der Königsallee auf Höhe des Schauspielhauses im Jahr 1955
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  • Radfahrer auf einem Radweg entlang des befahrenen Ruhrschnellweges in Wattenscheid im Jahr 1956
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  • Der Schwanenmarkt in der Innenstadt mit einem Radweg auf der linken Seite von 1957
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  • Der Westring in der Innenstadt, mit parkenden Autos in der Mitte der Straßenführung und einem Radweg
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  • Aufnahme der Blücher Straße am Westring im Jahr 1959 mit einem Radweg auf der rechten Seite der Straße
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  • Eine Aufnahme der Hattinger Straße auf Höhe der Kohlenstraße in Bochum Weitmar mit einem Radwegschild links im Bild aus dem Jahr 1959
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  • Radweg an der Wittener Straße vor dem Gebäude der Verwaltungsakademie im Jahr 1959
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  • Tor 1 des Bochumer Vereins an der Alleestraße mit einem Radweg auf der rechten Seite
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Bei Fragen senden Sie uns gerne eine E-Mail an tiefbauamt@bochum.de.