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Freiwillige Feuerwehr

Gliederung, Personalstärke und Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr

Gliederung 

Unsere 16 FF-Einheiten verteilen sich über die gesamten 145,4 Km² des Bochumer Stadtgebiets. Die Freiwillige Feuerwehr ist in drei Abschnitte untergliedert und der entsprechenden Feuerwache zugeordnet. Hierbei entsprechen die LE 11 bis 16 und die SE V  dem Abschnitt I - West, die LE 22 bis 26 dem Abschnitt II - Mitte und die LE 31 bis 34 sowie die SE IuK dem Abschnitt III - Ost. Jeder Abschnitt wird von einem Direktionsabschnittsleiter (DAL) der Berufsfeuerwehr und von einem Abschnittsführer (AF) der Freiwilligen Feuerwehr betreut. Die Jugendfeuerwehr bildet insgesamt eine eigene Einheit, die einzelnen Gruppen sind aber entsprechend ihrer Organisationskennziffer den Einheiten zugeordnet.

Personalstärke 

Die FF Bochum besteht aus etwa 395 Freiwilligen Feuerwehrmännern und natürlich auch Feuerwehrfrauen (Stand 12/2016). Diese unterstützen die Kameraden der Bochumer Berufsfeuerwehr, neben ihrer eigentlichen Berufstätigkeit, bei zahlreichen Einsätzen. Rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche. Das dabei geleistete Einsatz-Spektrum umfasst Brandeinsätze, Technische Hilfeleistung und Umweltschutz genauso wie Brandschutzerziehung und Brandsicherheitswachen. Unser Nachwuchs rekrutiert sich zum Teil aus den sechs Gruppen der Jugendfeuerwehr. Unsere Jugendfeuerwehr hatte zum 31. Dezember 2016 eine Stärke von insgesamt 119 Jugendlichen bei steigender Tendenz.

Ausbildung 

Grundvoraussetzung für den aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ist die körperliche Gesundheit und Belastbarkeit. Besonderes Augenmerk wird verständlicherweise auf die uneingeschränkte Atemschutztauglichkeit für den schweren Atemschutz - Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppe III nach G26 - gelegt. Ihre Diensttauglichkeit müssen die “Freiwilligen” ebenso wie ihre Berufsfeuerwehr-Kollegen in regelmäßigen Abständen bei Atemschutzübungen und arbeitsmedizinischen Untersuchungen beweisen.

Die feuerwehrtechnische Ausbildung der Feuerwehranwärterinnen und -anwärter erfolgt analog den Feuerwehr-Dienstvorschriften und zieht sich über einen Gesamtzeitraum von ca. 18 Monaten hin. Dieser gliedert sich in einen ca. fünfwöchigen Grundlehrgang und darauf folgende einzelne Ausbildungsabschnitte. Diese werden parallel zu den Ausbildungen in den Einheiten über einen Zeitraum von einem Jahr auf den Feuer- und Rettungswachen durchgeführt. Sie umfassen folgende Themen: Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger,  Erste Hilfe im Feuerwehrdienst, Retten und Selbstretten, Knoten und Stiche, Reanimation, Tragbare Leitern und Sprungrettung sowie eine Sprechfunkausbildung.

Nach einer Prüfungsvorbereitung und erfolgreichem Abschluss der theoretischen und praktischen Gesamtprüfung  werden sie dann zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann ernannt. Die neuen Feuerwehrkolleginnen und -kollegen erweitern ihr Wissen in ihren Einheiten und werden von erfahrenen Kollegen in die Praxis eingewiesen und unterstützt.

Ist die Grundausbildung abgeschlossen, steht es jeder Feuerwehrfrau und jedem -mann frei, das erworbene Wissen in zahlreichen Fortbildungslehrgängen zu erweitern. Hier in Bochum wird am Standort die Fortbildung zum Truppführer, der Maschinisten-Lehrgang sowie die Erweiterung des Führerscheins um die Klasse C angeboten. Bei entsprechender Qualifikation sind des Weiteren die Fortbildung zum Brandmeister und, daran anschließend, zum Brandinspektor am Institut der Feuerwehr (IdF) des Landes NRW in Münster möglich.

Daneben gibt es mit der Einführung des neuen Gesetzes mittlerweile die Möglichkeit, in der FF mitzuwirken, ohne aktiv Einsatzdienst leisten zu wollen. Dieser Personenkreis muss weder die gesundheitliche Eignung nachweisen noch die feuerwehrtechnische Ausbildung absolvieren.

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