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Europa & Internationales

Rückblick Bochumer Europawochen 2026

Ein Rückblick auf vier Wochen im Zeichen eines internationalen Bochums

Europa & Internationales

Die Bochumer Europawochen 2026 zeigten eindrucksvoll, wie Europa in Bochum gelebt wird.
Ob durch langjährige Städtepartnerschaften, den Austausch zwischen Vereinen, Schulen und Kulturinstitutionen oder das Engagement internationaler Communities - über vier Wochen hinweg wurde deutlich, wie eng Bochum mit seinen europäischen und internationalen Partnern verbunden ist.

Bochumer Europawochen 2026 Bild
Bochumer Europawochen 2026 (Quelle: Stadt Bochum)

Veranstaltungen in der ganzen Stadt machten diese Verbundenheit sichtbar.
Im Mittelpunkt standen Formate, die Europa und internationale Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten – von kulinarischen Entdeckungsreisen bis hin zu Diskussionen über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Bochums Rolle in Europa.

Dazu gehörte unter anderem das Dialogformat “mit Lukat”, bei dem Oberbürgermeister Jörg Lukat vor Ort war und gemeinsam mit an dem europäischen Projekt „Generation Europe – The Academy“ beteiligten jungen Menschen sowie Besucher*innen ins Gespräch kam.
Im Fokus stand der Austausch von Ideen zu Europa, persönlichem Perspektiven und die Frage, wie europäische Werte und internationale Verbundenheit in Bochum gelebt werden.
Begleitend gaben die engagierten Projektteilnehmenden Einblicke in ihre Perspektiven und ihre Arbeit – unter anderem im Rahmen einer Fotoausstellung sowie durch ein offenes, kreatives Programm mit Musik und weiteren Beiträgen.
Angelehnt an das Konzept der Open Stage Engelsburg präsentierten junge Bands, Musikerinnen, Spoken-Word-Künstlerinnen und Nachwuchstalente ihre Beiträge.
Von handgemachter Musik über Poetry Slam bis hin zu kurzen Performances entstand Raum für vielfältige Ausdrucksformen und spontane Ideen.

  • Oberbürgermeister Jörg Lukat betrachtet gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern die ausgestellten Fotografien einer Ausstellung.
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  • Oberbürgermeister Jörg Lukat betrachtet gemeinsam mit einem Besucher die Fotografien einer Ausstellung.
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  • Oberbürgermeister Jörg Lukat spricht bei einer Veranstaltung vor einer Gruppe von Besucherinnen und Besuchern. Im Hintergrund stehen ein Europa-Banner und ein Glücksrad.
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  • Banner von "Generation Europe – The Academy" in einem Ausstellungsraum; im Hintergrund sind Besucherinnen und Besucher sowie eine Fotoausstellung zu sehen.
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Mit „popSPACE“ stand im Planetarium eine musikalisch-kosmische Reise durch Bochums Partnerstädte auf dem Programm.
Ausgehend von Bochum führte sie über Nordhausen, Sheffield, Oviedo und Donzek bis nach Tsukuba.
Songs aus den jeweiligen Städten und Ländern gingen fließend ineinander über und wurden von visuellen, kosmisch anmutenden Elementen begleitet.
Dabei wurde hörbar, wie Musik Menschen und Kulturen über Grenzen hinweg verbindet – ähnlich wie der Blick in den Kosmos keine geografischen Grenzen kennt.

Ein weiteres Highlight war die internationale Foodtour durch das MosaikViertel, die kulinarische Vielfalt mit einem geführten Rundgang verband.
Die Teilnehmenden besuchten verschiedene gastronomische Stationen und erhielten Einblicke in unterschiedlichste Esskulturen, Geschmäcker und Lebensrealitäten.
Beim gemeinsamen Probieren und Austauschen entstanden Gespräche über Herkunft, Alltag und das Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt.
So wurde das Viertel selbst zum Begegnungsraum, in dem Internationalität unmittelbar erlebbar ist.

Darüber hinaus griffen zahlreiche Veranstaltungen europäische und internationale Themen auf.
Bei Filmvorführungen wie dem finnischen Filmabend und Gesprächsabenden standen unter anderem Migration, Solidarität, Städtepartnerschaften, kommunale Zusammenarbeit und demokratische Werte im Fokus.
Auch das Pub-Quiz „Von Zeche bis Erasmus – Europas Wege nach Bochum“, internationale Kochveranstaltungen wie „1.000 km Essvergnügen – Frankreich von Nord nach Süd“ sowie der Abend für Europa der Europa-Union, boten vielfältige Zugänge, um Europa in Bochum zu entdecken.

Das Konzert des brasilianischen Ensembles “Som Doce Grota” und ein feministisches Kneipenquiz über Europa, Frauen und Gleichberechtigung zeigten die unterschiedlichen Alltagsrealitäten in unserer Gesellschaft auf und ergänzten das umfangreiche Programm.

Insgesamt machten die Europawochen 2026 deutlich, wie vielfältig europäische Zusammenarbeit in Bochum durch inhaltlichen Austausch, kulturelle Begegnungen und gemeinsames Erleben im Alltag, gelebt wird.

Getragen wurde das vielfältige Programm von einem starken Netzwerk aus Städtepartnerschaften, Vereinen, Initiativen und engagierten Bürger: innen. Ihr Engagement machte deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen und ein lokales Mitwirken für ein lebendiges und vielfältiges Europa sind.

Beteiligt waren unter anderem: