Seit der Jahrtausendwende arbeiten Bochum und die Kommunen im Östlichen Ruhrgebiet gemeinsam daran, den Einzelhandel regional abgestimmt zu entwickeln, Nutzungskonflikte zu reduzieren und eine ausgewogene Versorgungsstruktur zu sichern. Das Regionale Einzelhandelskonzept (REHK) gilt bundesweit als Vorreiter für kooperative Steuerung und hat maßgeblich dazu beigetragen, Konkurrenzsituationen zu entschärfen, Standorte zu stärken und gemeinsame Qualitätsstandards zu etablieren.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über die vergangenen, aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen des Einzelhandels: verändertes Konsumverhalten, Digitalisierung, Flächenknappheit und Transformationsdruck in Innenstädten.
Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie der stationäre Einzelhandel in den kommenden Jahren attraktiv und zukunftsfähig bleiben kann. Diskutiert wurden unter anderem neue Nutzungsmischungen, innovative Ladenkonzepte, die Bedeutung von Aufenthaltsqualität sowie die Rolle kommunaler und regionaler Steuerung in einer zunehmend hybriden Handelslandschaft.
Begrüßung und Moderation
Christina Nitz (Stadt Datteln) und Burkhard Huhn (Stadt Bochum, Amt für Stadtplanung und Wohnen sowie Vorsitzender des Arbeitskreises REHK)
Vorträge und Podium
Jörg Lehnerdt – BBE Handelsberatung GmbH
Lisa Storm – IHK Mittleres Ruhrgebiet
Lena Majnaric – IHK NordWestfalen
Thomas Berger – Stadt Lünen
Andreas Mentz – Stadt Hamm
Stefan Kruse – Büro Junker und Kruse
Dennis Elsholz – Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Marion Runge – Handelsverband NRW Ruhr-Lippe
Veranstaltet durch
BDA, Stadt Bochum