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Bochumer Stadtgespräche

Bochumer Stadtgespräche 2026

Themen und Termine

Bochumer Stadtgespräche

Seit der Jahrtausendwende arbeiten Bochum und die Kommunen im Östlichen Ruhrgebiet gemeinsam daran, den Einzelhandel regional abgestimmt zu entwickeln, Nutzungskonflikte zu reduzieren und eine ausgewogene Versorgungsstruktur zu sichern. Das Regionale Einzelhandelskonzept (REHK) gilt bundesweit als Vorreiter für kooperative Steuerung und hat maßgeblich dazu beigetragen, Konkurrenzsituationen zu entschärfen, Standorte zu stärken und gemeinsame Qualitätsstandards zu etablieren.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über die vergangenen, aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen des Einzelhandels: verändertes Konsumverhalten, Digitalisierung, Flächenknappheit und Transformationsdruck in Innenstädten.

Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, wie der stationäre Einzelhandel in den kommenden Jahren attraktiv und zukunftsfähig bleiben kann. Diskutiert wurden unter anderem neue Nutzungsmischungen, innovative Ladenkonzepte, die Bedeutung von Aufenthaltsqualität sowie die Rolle kommunaler und regionaler Steuerung in einer zunehmend hybriden Handelslandschaft.

Plakat zum Stadtgespräch am 17. Juni 2026
Plakat zum Stadtgespräch am 17. Juni 2026 (Quelle: Stadt Bochum)

Begrüßung und Moderation
Christina Nitz (Stadt Datteln) und Burkhard Huhn (Stadt Bochum, Amt für Stadtplanung und Wohnen sowie Vorsitzender des Arbeitskreises REHK)

Vorträge und Podium
Jörg Lehnerdt – BBE Handelsberatung GmbH
Lisa Storm – IHK Mittleres Ruhrgebiet
Lena Majnaric – IHK NordWestfalen
Thomas Berger – Stadt Lünen
Andreas Mentz – Stadt Hamm
Stefan Kruse – Büro Junker und Kruse
Dennis Elsholz – Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Marion Runge – Handelsverband NRW Ruhr-Lippe

Veranstaltet durch
BDA, Stadt Bochum

Diese Veranstaltung widmete sich der strategischen Weiterentwicklung des Radverkehrs in Bochum. Samuel Baron vom Tiefbauamt gab einen Überblick über die Bedeutung sicherer und komfortabler Velorouten als Rückgrat einer modernen, nachhaltigen Mobilität. Besonders die Veloroute 1 stellte er dabei als zentrales Projekt vor, das neue Maßstäbe für durchgängige, stadtweit attraktive Verbindungen setzen soll. Verena Börger, Sachgebietsleiterin im Tiefbauamt, erläuterte das Radverkehrskonzept Bochum und ging darauf ein, wie die Trassen der künftigen Velorouten festgelegt werden, die das gesamte Stadtgebiet durchziehen sollen. Ihr Beitrag machte deutlich, dass die Velorouten nicht nur infrastrukturelle Maßnahmen darstellen, sondern ein strategisches Netz bilden, das den Alltagsradverkehr spürbar erleichtert und fördert.

Einen wissenschaftlichen Blick auf die Thematik bot Prof. Dr.-Ing. David Kohlrautz von der Hochschule Bochum (Fachgebiet Verkehrswesen, insbesondere Radverkehr).  Er ordnete die Velorouten der Stadt Bochum in die Planung moderner Radverkehrsnetze ein, erläuterte die Instrumente Radvorrangrouten und Radschnellverbindungen und ging auf Haupt- und Nebenroutenansätze sowie ihre jeweiligen Vor- und Nachteile ein. Dabei betonte er insbesondere die Bedeutung eines zusammenhängenden und attraktiven Radverkehrsnetzes für eine erfolgreiche Förderung des Radverkehrs. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen.

Plakat zum Stadtgespräch am 4. März 2026 (Quelle: Stadt Bochum)

Begrüßung und Moderation
Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen, Stadt Bochum

Vorträge
Verena Börger, Tiefbauamt, Stadt Bochum
Samuel Baron, Tiefbauamt, Stadt Bochum
Prof. Dr.-Ing. David Kohlrautz, Fachgebiet Verkehrswesen, insbesondere Radverkehr, Hochschule Bochum

Veranstaltet durch
BDA, Stadt Bochum