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Umwelttipps

Kompostierung - die natürlichste Sache der Welt

Umwelttipps

Bei der Kompostierung handelt es sich um die natürliche Verwertung von Abfällen. Unser gesamter Hausabfall besteht zu circa 35 Prozent aus organischen Küchen- und Gartenabfällen, so dass durch die eigene Kompostierung das Abfallaufkommen um rund ein Drittel reduziert werden kann. Zusätzlich versorgt der Kompost den Boden mit Nährstoffen, das Bodenleben wird aktiviert und die Bodenstruktur verbessert.

Im Komposthaufen in unserem Garten spielen sich ähnliche Vorgänge ab, wie auf einem Waldboden. Auch hier werden das Herbstlaub, im Winter absterbende Pflanzenteile, kleine Ästchen und andere organische Materialien von Kleinstlebewesen und Mikroorganismen wie zum Beispiel Asseln, Springschwänzchen, Regenwürmer, Bakterien und Pilze in wertvollen Kompost verwandelt. Dabei spielen die Temperatur, die Feuchtigkeit, der Sauerstoffgehalt, der pH-Wert und das Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis des Bioabfalls eine große Rolle.

Für eine optimale Einstellung dieser Komponenten ist in erster Linie die Zusammensetzung der Abfälle entscheidend.

Für die Kompostierung eignen sich folgende Abfälle:

  • organische Küchenabfälle wie zum Beispiel frische Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teereste, zerkleinerte Eierschalen
  • Gartenabfälle, wie zum Beispiel Grasschnitt, Laub, zerkleinerter Baum- und Heckenschnitt, Mist und Einstreu von Stall- und Haustieren (keine Katzenstreu)
  • in kleinen Mengen Sägemehl und Holzwolle (aus unbehandeltem Holz)

Schalen von Zitrusfrüchten und Bananen sowie gekaufte Schnittblumen und Topfpflanzen können Schadstoffe enthalten und sollten daher nur in geringen Mengen kompostiert werden.

Ungeeignete Abfälle sind:

  • gekochte verdorbene Speisereste, Fleischreste, Knochen, Fisch, Fett, Wurst und Käsereste. Diese Abfälle faulen und riechen schlecht. Darüber hinaus können sie Ratten anlocken.
  • Papier
  • Windeln
  • Staubsaugerbeutel, Kehricht
  • Holz- und Kohlenasche

Hier noch einige hilfreiche Tipps für einen gut angelegten Kompost:

  • Nährstoffreiche, feuchte und weiche Abfälle (Gemüsereste, frisches Gras) sollten mit nährstoffarmen, trockenen und strukturstabilen Materialien gemischt werden. Dabei sollten feste Bestandteile wie Äste oder Rindenmulch mindestens ein Drittel der Mischung ausmachen.
  • Die kompostierbaren Abfälle müssen direkt auf den offenen Boden gelegt werden, damit Kleinstlebewesen und Regenwürmer in den Kompost steigen können.
  • Die zu kompostierenden Abfälle müssen gut zerkleinert, durchgemischt und locker aufgeschichtet werden.
  • Als Schutz vor extremer Witterung (Hitze, Kälte, Trockenheit, Nässe) sollte der Komposthaufen mit einer Schicht aus Laub, Grasschnitt, Erde oder einer Strohmatte abgedeckt werden.

So entsteht nach 9 bis 12 Monaten eine nährstoffreiche Komposterde. Der erdige Kompost wird gesiebt und kann dann im Frühjahr auf den Gartenboden aufgebracht werden.

Als Alternative oder als Ergänzung zum Kompost bietet die USB Bochum GmbH die Nutzung einer gebührenpflichtigen Biotonne an. Ausführliche Informationen und ein Bestellformular finden Sie unter www.usb-bochum.de.