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Ümminger See

Herzlich willkommen

Ümminger See

Grafik Rahmenkonzept Harpener Bach (Quelle: Stadt Bochum)

Die Neugestaltung der Flächen um den Ümminger See schreitet deutlich voran, das ist schon gut zu sehen. Die Arbeiten sind Teil eines Gesamtkonzepts, das von den Harpener Teichen bis zum Ümminger See reicht. Tiefbauarbeiten und Garten- und Landschaftsbauarbeiten greifen hier ineinander.

Das Konzept beinhaltet:

  • Eine Verbindungsleitung von den Harpener Teichen bis zum Ümminger See. Hierin wird das Grubenwasser, das von der RAG in die Harpener Teiche geleitet wird, vom Auslauf der Harpener Teiche zum Ümminger See geführt.
  • Gleichzeitig wird der Harpener Bach um die Teiche herumgeführt und somit vom Grubenwasser getrennt. Bisher floss beides gemeinsam in Richtung Ümminger See, durch den See hindurch und dann zur Ruhr. Jetzt sollen der Bach und das Grubenwasser getrennt voneinander fließen, um eine bessere ökologische Qualität im Harpener Bach zu erhalten.
  • Gemeinsam mit den Tiefbauarbeiten zur Verbindungsleitung wird das Nordufer des Ümminger Sees von der Partyscheune des Suntum’s Hof bis zur anderen Uferseite in Höhe der Rollschuhbahn, eine schöne Promenade mit Bäumen, Bänken und Sitzstufen erhalten.
  • Der Harpener Bach erhält vom Kinderspielplatz bis zur Wittener Straße ein neues Bachbett.
  • Einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Umweltbewusstseins leistet ein Rundkurs rund um den See mit QR-Codetafeln rund um den See. Jung und Alt können auf ihm Interessantes über vielfältige Themen zum See und seiner Umgebung entdecken. Wer nicht mit seinem Handy die QR-Codes lesen möchte, kann auf vier Informationstafeln Wissenswertes zum See, der Flora und Fauna erfahren.
  • Eine kleine kindgerechte Broschüre, Die Ümminger SEEntdecker, lädt zum Entdecken der Umgebung am See ein. Sie ist beim Umwelt- und Grünflächenamt erhältlich.

Einige Wegebereiche wurden im letzten Jahr schon neu hergerichtet, es gibt neue Bänke und Papierkörbe. Ein Steinkreis mit Fernrohr lädt als grünes Klassenzimmer schon zur Beobachtung der Vögel auf der Vogelinsel ein, oder einfach zu einer kleinen Pause.

An dem großen gepflasterten Bereich an der Ostseite des Sees wurden die Betonsteine entfernt, die Fläche wurde entsiegelt. Ein neuer Graben lässt eine Insel entstehen, auf der sich künftig Tiere und Pflanzen wohl fühlen sollen.

Im Winter wurden bereits Rodungsarbeiten durchgeführt, die aus Naturschutzgründen nicht in den Monaten März bis September durchgeführt werden dürfen. Der Baustart zur Verbindungsleitung soll im Sommer sein, zur Neugestaltung des Nordufers im Herbst.

Alle Maßnahmen rund um den See, mit Verbindungsleitung und den umweltpädagogischen Maßnahmen, werden zu 90 Prozent aus Mitteln des Landes (40 Prozent) und der Europäischen Union (50 Prozent) gefördert. Mit den drei Zuwendungsbescheiden sind Maßnahmen für insgesamt 5,44 Millionen Euro bewilligt worden.

Die Renaturierung des Harpener Bachs wird über die Wasserrahmenrichtlinie voraussichtlich zu 80 Prozent gefördert. Die Baukosten liegen bei circa 1,05 Millionen Euro.