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Stadtarchiv

Veranstaltungen

im Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

Stadtarchiv

Eine verbindliche Voranmeldung per E-Mail an stadtarchiv@bochum.de oder per Telefon unter 0234 910-9510  ist erforderlich. 
Es gelten die jeweils gültigen Vorschriften der Corona-Schutzverordnung. 
Für die Teilnahme an Veranstaltungen gelten die 2-G-Regeln. Ein Nachweis über Impfung bzw. Genesung ist vorzulegen. Ohne einen Nachweis kann kein Zugang zur Veranstaltung gewährt werden. 
Besucherinnen und Besucher sind zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet.
Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher wird auf vierzig Personen beschränkt.
Alle Besucher werden auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern verpflichtet.
Der Cafébereich, der als Aufenthalts- und Pausenraum für die Besucherinnen und Besucher dient, bleibt geschlossen.

Das  sind unsere nächsten Veranstaltungen:

Veranstaltungsort (falls nicht anders angegeben): Stadtarchiv -Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, 44789 Bochum
Der Eintritt zu den  Ausstellungen und Veranstaltungen ist in der Regel frei.

6. Oktober 2021, 19 Uhr:
Reihe zur Bochumer Geschichte
Dr. Klaus Wisotzky: Otto Hue

Otto Hue (2. November 1868 bis 18. April 1922), der 1895 die Redaktion der „Bergarbeiter-Zeitung“ übernahm, bestimmte fortan bis zu seinem Tode die Ausrichtung und Politik des freigewerkschaftlichen Bergarbeiter-Verbandes. Er war zudem Reichstagsabgeordneter für den Wahlkreis Bochum-Gelsenkirchen (1903 bis 1912 und 1919-1922) und Abgeordneter des preußischen Landtages und gehörte er zu den namhaftesten Sozialdemokraten des Ruhrgebietes. Nach der Revolution im November 1918 wurde er in die Sozialisierungskommissionen berufen, zum Reichsbevollmächtigten für den Kohlenbergbau ernannt und er war Vertreter des Deutschen Reiches in Spa 1920 bei den Reparationsverhandlungen über die Kohlenlieferungen. Welche Popularität Hue genoss, bewies die große Anteilnahme an seiner Beerdigung, als mehr als 100.000 Personen die Straßen in Essen säumten. 

Dr. Klaus Wisotzky, der ehemalige Leiter des Hauses der Essener Geschichte/Stadtarchiv, der zurzeit eine umfängliche Biographie von Otto Hue erarbeitet, schildert in seinem Vortrag Leben und Wirken dieses „ungekrönten Königs“ der deutschen Bergarbeiterschaft (Hans Mommsen).

15. Oktober 2021, 19 Uhr
Kleine und große Städte im Mittelalter: öffentliche Podiumsdiskussion

Am 8. Juni 1321 bestätigte Graf Engelbert II. von der Mark in einer Urkunde Bochum erweiterte Marktrechte und Privilegien. 700 Jahre später ist dieses historische Ereignis Grund genug, in zahlreichen Veranstaltungen die Bochumer Geschichte zu feiern.

Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion die Epoche des Mittelalters einmal etwas genauer in den Blick zu nehmen. Historikerinnen und Historiker, die sich in ihren Forschungen auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema „Stadt im Mittelalter“ befassen, möchten miteinander ins Gespräch kommen. Auch wenn die konkrete Bochumer Geschichte nicht im Mittelpunkt steht, erwartet Sie ein spannender Abend, der einen Bogen spannt von den Entwicklungen, Unterschieden und Gemeinsamkeiten kleiner und großer Städte im Mittelalter hin zu unserer heutigen Vorstellung des Phänomens „Stadt“. Und natürlich wird auch die Frage gestellt, warum sich gerade Stadtjubiläen so trefflich eignen, über das Mittelalter nachzudenken.

Als Gäste erwarten wir:

  • Dr. Angela Huang, Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums Europäisches Hansemuseum Lübeck gGmbH,
  • Prof. Dr. Eberhard Isenmann, lehrte mittelatlerliche Geschichte u.a. an den Universitäten Tübingen, Bochum und Köln, 
  • Prof. Dr. Hiram Kümper, Professur für Spätmittelalter und frühe Neuzeit, Universität Mannheim,
  • Prof. Dr. Felicitas Schmieder, Professur für Geschichte und Gegenwart Alteuropas, FernUniversität Hagen,
  • Prof. Dr. Mark Mersiowsky, Professur für Mittlere Geschichte, Universität Stuttgart.

Eine Teilnahme ist nur für Geimpfte, Genesene oder Getestet (3-G-Regeln) unter Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln der Coronaschutzverordnung möglich. Bitte informieren Sie sich kurzfristig über die Tagespresse oder auf unserer Website www.bochum.de/stadtarchiv über mögliche Änderungen.

Wegen des begrenzten Platzangebots wird um eine Anmeldung gebeten. Telefonisch unter 0234 910 9510 oder per E-Mail an stadtarchiv@bochum.de 

Der Dichter, Kunstwerk von Zadkine,Ossip auf der Terrasse des Kunstmuseums Bochum
Der Dichter, Kunstwerk von Zadkine,Ossip auf der Terrasse des Kunstmuseums Bochum (Quelle: Lutz Leitmann)

3. November 2021, 19 Uhr
Reihe zur Bochumer Geschichte

Clemens Kreuzer: Das Bochumer Kulturstadt-Jahrhundert
Höhen und Tiefen kommunaler Kulturpolitik im 20. Jahrhundert

Als Bochum 1904 Großstadt wurde, kam „Kulturpolitik“ weder als Begriff noch als politisches Handeln im städtischen Leben vor. Beides begann in der „kulturpolitischen Gründerzeit“ der Stadt vor, in und nach dem 1. Weltkrieg. Es folgten Höhepunkte in den auch kulturell „goldenen 20er Jahren“, der „kulturpolitische Zusammenbruch“ im Dritten Reich, die „Auferstehung aus Ruinen“ in den Nachkriegsjahren, Stärken und Schwächen der 2. Jahrhunderthälfte bis hin zu Kulturhauptstadt-Ambitionen. Ein Jahrhundert spannender Kulturpolitik aus 700 Jahren Stadtgeschichte.

12. November 2021, 19 Uhr 
Zeiss-Planetarium Bochum:

360°-Zeitreise Bochum – Stadtarchiv und Planetarium zeigen in der Planetariumskuppel Stadtgeschichte 

Plakat der Veranstaltung 360°-Zeitreise Bochum

Ein besonderer Beitrag zum 700-Jahre-Stadtjubiläum: Ein Engel steigt aus dem intergalaktischen Raum und zeigt einen Bilderreigen zur Bochumer Stadtgeschichte. Zu erleben ist dies unter der Kuppel des Planetariums. In dem Kooperationsprojekt „360°-Zeitreise Bochum“ werfen Stadtarchiv und Planetarium einen außergewöhnlichen Blick auf die Wurzeln und die Entwicklung der Stadt. Fotokünstler Heinrich Brinkmöller-Becker ist für seine artSPACE-Reihe in Planetarien bekannt, in der 360°-Zeitreise montiert er umfangreiches Bildmaterial zu einer animierten Bildershow. Dabei kann er auf den unerschöpflichen Fundus des Stadtarchivs und des städtischen Bildarchivs zurückgreifen, auf Bilder, Gemälde, Karten, Zeichnungen, Fotografien. Zusätzlich kommen eigene Fotografien zum Einsatz. Von den Spuren eines Dinosauriers an bis zu den 77 Blumenkübeln zum Stadtjubiläum führt uns die Engelstimme (Sprecherin Frauke Haardt-Radzik) durch die Entwicklungsetappen unserer Stadt. Dies ist nicht immer ganz so ernst gemeint, Wissen über Historie kann durchaus in unterhaltsamer Form vermittelt werden. Das Publikum wird viele Straßen, Gebäude, Einrichtungen, Stadtviertel wiedererkennen und sich häufig über die Veränderungen wundern. Natürlich werden auch bekannte Persönlichkeiten der Stadt aufgeführt, an die die vielen Straßennamen erinnern.

Die Projektion zeigt kurzweilig - und gnadenlos verkürzend – Ursprünge und 700 Jahre Stadtgeschichte in 60 Minuten. Parallel dazu ist im Stadtarchiv die Ausstellung „Bochum macht sich. Schlaglichter Bochumer Geschichte“ zu sehen.  

Weitere Informationen, Ticketvorverkauf, usw.: www.planetarium-bochum.de 

Weitere Vorstellungen sind geplant. Achten Sie auf Ankündigungen und Programmhinweise des Planetariums.

1. Dezember 2021, 19 Uhr:
Reihe zur Bochumer Geschichte

Jürgen Wenke: „Er ging nicht durch den Kamin.“

Das Kunstwerk "Rosa Winkel"
Rosa Winkel (Quelle: Jürgen Wenke)

Die Aufarbeitung der Verfolgung von schwulen Männern in Deutschland, insbesondere in der NS-Zeit, hat bis heute noch viel zu wenig Aufmerksamkeit gefunden. In einem Bildvortrag mit aktuellen und historischen Fotos und Originaldokumenten aus der NS-Zeit und beispielhaft anhand des kurzen Lebensweg eines Bochumer Bürgers und Bergmannes zeigt der Forscher und Biograph Jürgen Wenke, was Verfolgung konkret für die Betroffenen und ihre Familien bedeutete. Außerdem werden zeitgeschichtliche Zusammenhänge aufgezeigt und der aktuelle Stand der Verfolgtenwürdigung 75 Jahre nach Ende der NS-Zeit.

2. Dezember 2021, 17:30 Uhr
Präsentation der diesjährigen Stolpersteine

Bevor der Künstler Gunter Demnig am 14. Dezember nach Bochum kommt, um im gesamten Bochumer Stadtgebiet Stolpersteine zu verlegen, stellen die diesjährigen Paten ihre Forschungsergebnisse vor. An zwölf Stellen werden fast 30 neue Stolpersteine verlegt, jeder einzelne Stein erinnert an ein Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Gäste sind zu dieser Präsentation herzlich willkommen. Vorher bietet sich ein Gang durch die neue Ausstellung zur 700jährigen Geschichte Bochums an.

7. Dezember 2021, 18 Uhr 
Die Lustmordserie im Landkreis Bochum im 19. Jahrhundert
Bebilderter Vortrag von Andreas Halwer

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion 

Zwischen 1878 und 1882 ereigneten sich im Landkreis Bochum fast 10 „Lustmorde“. Ein Täter wurde überführt und nach umfangreichem Prozess Anfang 1882 hingerichtet. Die Mordserie ging jedoch weiter. Die akribischen Ermittlungen der Behörden und die Berichterstattung darüber in den damaligen Zeitungen stehen im Mittelpunkt des Vortrags, der eingebettet ist in die Erläuterung der damaligen Stadt-und Verwaltungsstrukturen.
Johanne Becker – eine von 700 Frauen, die vom Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion anlässlich des Stadtjubiläums zusammengetragen wurden – wurde nur 18 Jahre alt, Elise Gantenberg, 17 Jahre. Beide Frauen wurden im 19. Jahrhundert Opfer eines sogenannten Lustmörders. Sie stehen stellvertretend für weibliche Opfer von Gewalt. Bärbel Solf, ehemalige Kriminalkommissarin, wird an diesem Abend ebenfalls als Gesprächspartnerin dabei sein.