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Stadtarchiv

Schaufenster Stadtgeschichte

Monatliche Reihe des Stadtarchivs - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

Stadtarchiv

Das „Schaufenster Stadtgeschichte“ präsentiert einmal im Monat ein besonderes Dokument oder Objekt aus den Beständen des Stadtarchivs - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte.

Auf diese Weise werden nicht nur historische Ereignisse oder Persönlichkeiten vorgestellt. Das „Schaufenster Stadtgeschichte“ gewährt auch einen Einblick in die bunte Vielfalt der historischen Zeugnisse, die zum kulturellen Erbe Bochums gehören und die im Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte verwahrt werden.

Archivale des Monats

Zwei Ansichten des Studierendenwohnheims Overbergstraße (1965)

Zwei Ansichten des Studierendenwohnheims Overbergstraße aus dem Jahr 1965
oben: Studierendenwohnheim Overbergstr. 15, Juni 1965 (Slg. W. K. Müller, L 834/28A), unten: Kantine, vermutlich Overbergstr. 17, Juni 1965 (Slg. W. K. Müller, L 834/32A) (Quelle: W. K. Müller)

Im Mai 2022 hat die Bochumer Universitätsbibliothek ihr 60. Gründungsjubiläum gefeiert. Die Ruhr-Universität selbst muss sich bis zu diesem „runden Geburtstag“ noch bis 2025 gedulden – zumindest, wenn man als Stichtag den Festakt zu ihrer Eröffnung (30. Juni 1965) oder den Beginn des Lehrbetriebs (2. November 1965) ansetzt.

Dabei hätte es auch 2022 schon Grund zum Feiern gegeben, denn am 2. Juli jährt sich zum 60. Mal die Grundsteinlegung des ersten RUB-Gebäudes. Keine drei Wochen, nachdem der Landtag im Juni 1962 dem Bau der neuen Universität zugestimmt hatte, rückten bereits die Bagger an. Sogar Ministerpräsident Franz Meyers war anwesend, obwohl es in Strömen regnete. Und es handelte sich bei dem Neubau nicht einmal um eines der prestigeträchtigen Institutshochhäuser oder gar das Audimax, sondern um ein unscheinbares Studierendenwohnheim in der vom Campus eher abgelegenen Overbergstraße.

Nach Fertigstellung diente das Ensemble aus vier Gebäuden zunächst einige Jahre als Sammelstandort für verschiedene Institutsverwaltungen und zur Unterbringung von Mitarbeiter*innen, bevor es schließlich zum Wohnheim umgewidmet wurde. Im oberen Bild sind die Gebäude Overbergstraße 15 (links, Mitte) und 17 (rechts) im Juni 1965 zu sehen. Das untere Bild zeigt vermutlich die erst vier Monate zuvor eröffnete Kantine, die sich – wie der Blick aus dem Fenster verrät – im Gebäude Overbergstraße 17 befand.

Bei dem geparkten Opel Rekord A mit Dortmunder Kennzeichen handelt es sich übrigens nicht um ein „Bochumer Original“: Seit Produktionsbeginn 1962 lief im Laerer Opelwerk ausschließlich das Modell Kadett vom Band.

Noch heute wird das Gebäude Overbergstraße 15 in Trägerschaft des Akademischen Förderungswerks (AKAFÖ) als Wohnheim genutzt. Nr. 17 beherbergt mittlerweile ein Seminargebäude der RUB und die Bibliothek des Hegel-Archivs.