Gemeinsam lesen, diskutieren und nachdenken: Das ermöglicht „Eine Stadt liest ein Buch“ erstmals auch in Bochum. Ein Leseerlebnis, das die ganze Stadt zusammenbringt – egal ob in Buchclubs, Cafés, der Volkshochschule, Stadtbüchereien, Literaturkreisen oder online.
„Bochum liest ein Buch“ ist ein stadtweites Literaturprojekt, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen sind, gemeinsam ein ausgewähltes Werk zu entdecken.
Ziel ist es, Bochum als Literatur- und Lesestadt zu stärken, die vielfältige Kulturlandschaft der Stadt zu vernetzen und einen wiederkehrenden, festivalähnlichen Literaturimpuls zu setzen. Es knüpft an das internationale Format „One City, One Book“ an, das in vielen Städten weltweit erfolgreich Menschen über Literatur miteinander verbindet.
Für die Premiere hat die Jury den Roman „Hawaii“ von Cihan Acar ausgewählt. Er erzählt eindrücklich von Identität, Heimatlosigkeit und gesellschaftlichen Spannungen – Themen, die berühren und anregen, über die eigene Stadt und das eigene Umfeld nachzudenken. Acar wurde unter anderem mit dem Literaturpreis der Doppelfeld Stiftung, dem Thaddäus-Troll-Preis und dem Literaturstipendium Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Alle Bürger*innen, Vereine, Institutionen und Unternehmen aber auch Schülerinnen und Schüler sind ausdrücklich eingeladen, mitzulesen, teilzunehmen oder eigene Aktionen rund um das Buch einzubringen. So entsteht ein gemeinsames Leseerlebnis, das Bochum in seiner Vielfalt zusammenführt.