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Hitzeaktionstag: Mit Förderprogramm KRiS für ein gutes Stadtklima

Dachbegrünung vhs

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Dachbegrünung
Dachbegrünung (Quelle: Stadt Bochum)

Zunehmende Hitzeperioden mit Temperaturen von bis zu 40 Grad stellen als spürbare Folge des Klimawandels ein gravierendes Gesundheitsrisiko dar. In Hitzeperioden kommt es darüber hinaus oft zu heftigen Regenereignissen, die gerade in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet erhebliche Schäden anrichten können. Anlässlich des bundeweiten Hitzeaktionstages am Donnerstag, 11. Juni, der in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze“ steht, wirbt die Stadt Bochum deshalb für das Förderprogramm „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ (KRiS). 

Es richtet sich auch an private Immobilienbesitzende und Gewerbetreibende, die ihren Beitrag zur Klimafolgenanpassung und für ein besseres Stadtklima leisten wollen. Sie können sich Maßnahmen zu Klimafolgenanpassung fördern lassen. Mit den entsprechenden Umbaumaßnahmen lassen sich auch Trinkwasser und unter Umständen Niederschlagsgebühren sparen und der Wert der Immobilie wird gesteigert. Eine extensive Dach- und Fassadenbegrünung trägt zur Verbesserung des Stadtklimas bei und sorgt zudem für Hitzeschutz bei anhaltend hohen Temperaturen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können per Mail an kris@bochum.de einen individuellen Beratungstermin vereinbaren.

Dachbegrünung
Dachbegrünung (Quelle: Stadt Bochum)

Das Förderprogramm folgt dem Prinzip der Schwammstadt, das auch ein wichtiger Bestandteil der Bochumer Nachhaltigkeitsstrategie ist. Das heißt: Bochum baut sich so um, dass sie wie ein Schwamm funktioniert. Regenwasser wird aufgesogen und kommt der Natur zugute. So ist die Stadt besser vor Starkregen gewappnet.

Durch die Entsieglung von Flächen wie etwa der Hauseinfahrt, der Versickerung des Regenwassers in Mulden im eigenen Garten oder die Begrünung von Dachflächen, wie des Garagendachs, können auch private Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer diesem Prinzip folgen.

Das Förderprogramm KRiS ist vom Land NRW aufgelegt und kann bis 2030 für Maßnahmen zur Entsiegelung von Flächen und der nachhaltigen Nutzung von Regenwasser beantragt werden.  Das Land fördert Maßnahmen in den drei von der Stadt Bochum ausgewiesenen Gestaltungsräumen Innenstadt Süd-West, Laer und Wattenscheid mit 60 bis zu 90 Prozent der Kosten. 

(9. Juni 2026)