Zum „Welttag des Buches“ liest die Bochumer Autorin und Kunsthistorikerin Dr. Birgit Poppe am Donnerstag, 23. April, um 19 Uhr in der Bücherei Wiemelhausen, Markstraße 292, aus ihrem historischen Frauenroman „Die Malerin im Birkenwald“. Das Werk erzählt am Beispiel einer fiktiven Frauen- und Liebesgeschichte von der besonderen Situation in der beliebten Künstlerkolonie Worpswede um 1900 und den Künstlerinnen dort, den „Malweibern“. Dr. Birgit Poppe untermalt ihre Lesung mit Bildern zu den Künstlerinnen und Künstlern sowie aktuellen Fotos aus Worpswede.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Förderverein „Bücherwurm Wiemelhausen e.V.“ statt, der mit Getränken und kleinen Snacks für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Der Eintritt ist frei. Die erforderlichen Anmeldungen sind unter der Rufnummer 0234 75401 oder per Mail an buechereiwiemelhausen@bochum.de möglich.
Zum Inhalt von „Die Malerin im Birkenwald“:
Ella will Künstlerin werden. Als Frau von der Düsseldorfer Kunstakademie ausgeschlossen, begibt sie sich zum Malen in das Künstlerdorf Worpswede zu Fritz Mackensen und Otto Modersohn. Paula Modersohn-Becker wird ihr großes Vorbild. Die Begegnungen und Erlebnisse mit Künstlerinnen und Künstlern wie Clara Westhoff, Hermine und Fritz Overbeck sowie Heinrich Vogeler lassen Ella bald an einer Zukunft mit ihrem Verlobten Karl zweifeln. Auch fasziniert sie der französische Künstler Luc, der ihr von der Pariser Kunstszene erzählt. Kunst oder Konvention? Sicherheit oder freies Leben? Ella muss eine Entscheidung treffen.
(9. April 2026)