Auch in diesem Jahr ist im Mai wieder Europazeit in Bochum: Mit den Bochumer Europawochen 2026 lädt die Stadt Bochum im Mai erneut dazu ein, Internationalität und Interkulturalität gemeinsam zu erleben und zu feiern. Das vielfältige Programm spannt einen weiten thematischen Bogen von Kulinarik, Kunst und Kultur bis hin zu Fragen nach Bochums Rolle in Europa und der Welt. Eine Übersicht aller Veranstaltungen ist abrufbar unter: https://www.bochum.de/europawochen
In der zweiten Woche der Bochumer Europawochen stehen Veranstaltungen im Fokus, die europäische Perspektiven durch Film, Gespräch und persönliche Geschichten erlebbar machen und zugleich Raum für Austausch über ein Europa im Wandel bieten:
Am Montag, 11. Mai, lädt die Stadt Bochum gemeinsam mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Bezirksgruppe Bochum Witten e.V. zu einem finnischen Filmabend ins endstation.kino im Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, ein. Gezeigt wird der vielfach ausgezeichnete Film „Die andere Seite der Hoffnung“ (2017) von Aki Kaurismäki, der mit feinem Humor und großer Menschlichkeit von Begegnungen in einem vielfältigen Europa erzählt und Themen wie Migration, Solidarität und Neuanfang aufgreift. Vor und nach der Vorführung bietet das Café im Bahnhof Langendreer Gelegenheit zum Austausch über Finnland, seine Kultur und seine Rolle in Europa. Einlass ist um 17:30 Uhr, Filmbeginn um 18 Uhr. Anmeldung sind per Mail unter internationales@bochum.de möglich.
Am Dienstag, 12. Mai, zeigt der Rundgang „Das Bochumer Rathaus und Europa“, wie eng kommunale Politik und europäische Zusammenarbeit miteinander verbunden sind. Die Teilnehmenden lernen das Rathaus als zentralen Ort kommunaler Entscheidungsprozesse kennen und erhalten Einblicke in seine Geschichte. Im Anschluss verdeutlicht ein kurzer Vortrag die vielfältigen europäischen Verbindungen Bochums und macht Europa auf lokaler Ebene anschaulich erfahrbar. Treffpunkt ist der Rathausvorplatz an der Glocke. Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr statt, Interessierte können sich unter athews@bochum.de anmelden.
Am Mittwoch, 13. Mai, lädt das Archivkino – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, zu einem Abend mit dem Dokumentarfilm „Surf on, Europe! – A Promise of Freedom“ ein. Das Werk begleitet drei junge Menschen aus verschiedenen Teilen Europas, die ihre Leidenschaft für das Surfen mit persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen verbinden, und thematisiert Fragen von Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Neuanfang. Die Vorführung richtet sich an alle Interessierte ab 14 Jahren und bietet im Anschluss Raum für Austausch und Diskussion. Beginn ist um 18 Uhr im Stadtarchiv. Anmeldungen sind per Mail an internationales@bochum.de möglich.
Am Freitag, 15. Mai, lädt die „Europa Union Bochum“ zu ihrem jährlichen Europa Abend ein, bei dem traditionell das „Europabanner“ an Einrichtungen für besonderes europäisches Engagement verliehen wird. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto „Liebe ohne Grenzen – Europäische Lebensgeschichten in Bochum“ und rückt persönliche Perspektiven auf ein vielfältiges Europa in den Mittelpunkt. Erzählungen aus dem Alltag zeigen, wie europäische Verbindungen in Bochum gelebt werden und laden zum Zuhören und Austausch ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz im Bermuda3Eck, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Bochumer Europawochen werden von der Stadt Bochum in Kooperation mit der Volkshochschule Bochum, der Familienbildungsstätte, den Bochumer Städtepartnerschaftsvereinen, europäischen und internationalen Gesellschaften, Hochschulen und weiteren Initiativen organisiert.
Die Europawochen sind eine Gemeinschaftsaktion der deutschen Bundesländer, der Bundesregierung, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. In allen Ländern finden die Europawochen gleichzeitig statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen wird über die Europäische Union informiert, es werden regionale Bezüge aufgezeigt sowie gleichermaßen bunt und vielfältig gefeiert. Ziel der Europawochen ist es, die Bedeutung Europas für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensbereichen hervorzuheben.
(7. Mai 2026)