Zwischen Oskar-Hoffmann- und Franz-Vogt-Straße ist Bochums inzwischen fünfter Pocket Park entstanden und bietet der Nachbarschaft nun eine rund 1.400 Quadratmeter große Fläche zum Spielen, Miteinander-Reden oder einfach zum Entspannen. Oberbürgermeister Jörg Lukat gab den Mini-Park am Donnerstag, 30. April, offiziell frei.
„Der Pocket Park zeigt, wie moderne Stadtentwicklung in Bochum funktioniert: gemeinsam mit den Menschen vor Ort, nachhaltig und mit Blick auf echte Lebensqualität. Aus einer ehemals versiegelten Fläche ist ein grüner Ort zum Treffen, Durchatmen und Mitmachen entstanden. Genau solche Projekte stehen für ein Bochum, das die Quartiere spürbar stärkt“, sagte Lukat.
Das neue Stadtgrün punktet vor allem mit angenehmer Wohlfühl-Atmosphäre. Es gibt neben einigen „normalen“ Bänken drehbare Liegebänke auf zwei Ebenen, die auch für körperlich beeinträchtigte Personen zugänglich sind, außerdem steht eine Picknick-Garnitur auf der Fläche. So kann man sich mitten im Grünen ausruhen oder mit den Nachbarn Spiele am Tisch spielen. Wer will, kann sich auch an den „Nasch-Orten“ im Pocket Park bedienen: in den Trockenmauern des Parks befinden sich Hochbeete, die vom Verein EssBO! mit essbaren Pflanzen bestückt werden. Sieben neue Bäume und heimische Sträucher vervollständigen den Bewuchs.
Die Kosten für den neuen Pocket Park liegen bei rund 185.000 Euro – darin enthalten sind auch schon die Unterhaltskosten für die nächsten drei Jahre.
(4. Mai 2026)