Aktuelle Pressemeldungen

Ein Bochumer mit Coronavirus infiziert

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In Bochum gibt es seit heute Nachmittag, 4. März, einen ersten bestätigten Corona-Fall. Ein 68-jähriger Mann aus Bochum-Stiepel ist leicht erkrankt und befindet sich freiwillig seit Montag, auf Anraten des Gesundheitsamtes, in häuslicher Quarantäne. Seine Ehefrau wurde auch getestet, das Ergebnis steht noch aus. Sie befindet sich mit in Quarantäne.

Der betroffene Ruheständler hatte sich am 2. März bei seinem Hausarzt telefonisch gemeldet. Dieser hatte an das Gesundheitsamt verwiesen. Über die Hotline wurde eine erste Abfrage gemacht, die den Verdacht auf eine mögliche Infektion erhärtete. Der anschließende Test durch das Gesundheitsamt war positiv.

Das Ehepaar hat vorbildlich gehandelt und sich telefonisch informiert, als erste Symptome (Husten und Fieber) auftraten. Vorsorglich ist es in ihrer Wohnung geblieben und hat Kontakt zu anderen vermieden. Die Frau war nur einmal einkaufen. Nach Einschätzungen des Gesundheitsamtes sind daraus keine weiteren Maßnahmen abzuleiten. Beide waren zuvor im Skiurlaub in Südtirol und haben sich dort mutmaßlich infiziert.

Das Gesundheitsamt hält weiterhin Kontakt zu den Betroffenen. Schutzmaßnahmen, um die Weiterverbreitung zu vermeiden, wurden eingeleitet.

Das städtische Informationstelefon ist unter der Rufnummer 0234 / 910 - 55 55 täglich von 8 bis 16 Uhr zu erreichen. Dort werden alle Fragen zu Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln beantwortet.

(4. März 2020)

Grundsätzlich gelten nach wie vor folgende Handlungsempfehlungen:

  • Die Einhaltung persönlicher Hygienemaßnahmen ist sehr wichtig.
     
  • Falls möglich, zu anderen Personen einen Abstand von einem bis anderthalb Metern einhalten.
     
  • Händeschütteln vermeiden
     
  • Hände regelmäßig und gründlich mit (Flüssig-)Seife waschen, insbesondere vor dem Essen, vor Medikamenten- und Kosmetika-Anwendungen sowie nach dem Nachhause-Kommen, Kontakt mit Kranken, Naseputzen, Husten und Niesen sowie nach dem Toilettengang.
     
  • Berühren des eigenen Gesichts (Mund, Nase, Augen) mit ungewaschenen Händen vermeiden.

  • Einhalten der Husten- und Niesetikette, das heißt Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen und in die Armbeuge oder ein Einmaltaschentuch niesen oder husten. Das Taschentuch danach entsorgen und anschließend gründlich die Hände waschen.

  • Das Desinfizieren der Hände sollte nur in begründeten Fällen erfolgen. Dies sind zum Beispiel Tätigkeiten im Gesundheitsdienst, in Laboratorien oder bei Kontakt mit kranken Personen.

Grundlegende Informationen vom Robert Koch-Institut (RKI):

Das RKI hat umfangreiche Informationen zu COVID-19 zusammengestellt, darunter auch eine FAQ-Liste mit den am häufigsten gestellten Fragen. Beides wird regelmäßig aktualisiert.