Die Volkshochschule Bochum (vhs) lädt am Freitag, 2. Oktober, zur Veranstaltung „Was ist Realität? – Gerhard Richter und die Kunst der Fotografie“ (Kursnummer: N33507) ein. Von 16.30 bis 18.45 Uhr werden den Teilnehmenden im Raum 047 des Bildungs- und Verwaltungszentrums (BVZ), Gustav-Heinemann-Platz 2–6, neben Gerhard Richter auch andere beeindruckende Werke aus den Bereichen des Fotorealismus und der künstlerischen Fotografie in ausführlichen Bildbetrachtungen vorgestellt. Das Entgelt beträgt acht Euro, eine Ermäßigung ist möglich. Interessierte können sich online unter vhs.bochum.de anmelden. Dort gibt es auch weitere Informationen.
Gerhard Richter (geboren 1932) gilt als der bedeutendste Künstler der Gegenwart. Seine abstrakten Bilder, sowie die an der Fotografie angelehnten Gemälde, sind Kennzeichen seines künstlerischen Schaffens. Durch Übermalungen von zuvor auf die Leinwand übertragenen Fotografien, die ein KZ-Häftling heimlich im KZ Auschwitz-Birkenau machte, wurde Richter mit seinem Bilderzyklus „Birkenau“ zu einem Mahner unserer Zeit. Die Frage nach der Realität wird deutlich, wenn fotorealistische Malerei und Fotografie sich kaum unterscheiden lassen.
(28. September 2026)