Auch in diesem Jahr steht im Foyer des Bochumer Rathauses seit Donnerstag, 27. November, der Rathaus-Tannenbaum – und er trägt eine besondere Botschaft: FRIEDEN. Ein Wunsch, der uns alle verbindet und in unserer Zeit wichtiger ist denn je.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jörg Lukat haben Kinder und Erwachsene den Baum mit selbst gestaltetem Schmuck versehen. Die Dekoration entstand aus nachhaltigen Materialien während des Festivals „JETZT! Ein Wochenende fürs Klima“ im Kunstmuseum Bochum. Zu sehen sind weiße Tauben und das Wort „Frieden“ in vielen Sprachen wie japanisch, arabisch und portugiesisch. Aber auch überraschende Objekte, die aus Alltagsmaterialien gestaltet wurden. Inspiriert von der aktuellen Ausstellung „HOW WE MET“ im Kunstmuseum Bochum entstanden diese Objekte ganz im Sinne der Fluxus-Künstlerinnen und Künstler der 1970er Jahre: kreativ, experimentell und mit kleinen Handlungsanweisungen versehen.
Am 27. November hatten Besucherinnen und Besucher des Rathauses die Gelegenheit, ihre eigenen Gedanken zum Thema „Frieden“ in ihrer Herkunftssprache aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. So ist ein Symbol entstanden, das für Zusammenarbeit, Vielfalt und Hoffnung steht.
Unterstützt wurde die Aktion vom Bochumer AntiRassismus-Netzwerk der städtischen Beschäftigten (BoRNS) in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bochum.
(27. November 2025)