Das Land Nordrhein-Westfalen spricht der Stadt Bochum mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogramms 2026 Fördermittel von insgesamt 6,726 Millionen Euro zu. Die Mittel fließen in die Umsetzung integrierter Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) in Wattenscheid und der Innenstadt.
Die diesjährige Förderung von 1,26 Millionen Euro für Wattenscheid ermöglicht den Start der zweiten Förderphase der Stadterneuerung. Insgesamt beläuft sich die zugesagte Fördersumme des Städtebauförderprogramms für Wattenscheid auf 16,189 Millionen Euro. Somit ist die Planung für zahlreiche Stadtteilprojekte in den kommenden zehn Jahren finanziell sichergestellt. Die Grünanlage „Monte Schlacko“ und die Aufenthalts- und Bewegungspunkte der Wattenscheider Innenstadt können unter anderem weiter geplant werden. Auch bewährte Angebote und Projekte werden weitergeführt, wie das Stadtteilmanagement und das Hof- und Fassadenprogramm.
Auch die Bochumer Innenstadt profitiert von der Förderung: 5,466 Millionen Euro hat das Land 2026 zur Verfügung gestellt. So kann die Bochumer Innenstadt weiter an die Herausforderungen des Klimawandels und die Anforderungen von modernen Zentren angepasst werden. Insgesamt belaufen sich die zugesagten Fördermittel des Städtebauförderprogramms für die Innenstadt auf 6,31 Millionen Euro. Projekte, die umgesetzt werden, sind unter anderem die Umgestaltung der Viktoriastraße und die Neugestaltung der Herner Straße zwischen Brückstraße und Nordring. Angebote wie die des City Fonds oder der Innenstadtarchitekten werden ebenfalls weitergeführt.
„Die Fördermittel ermöglichen uns, zentrale Projekte für die Innenstadt umzusetzen“, erklärt Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen. „Besonders die Umgestaltung der Viktoriastraße zwischen Husemannplatz und Willy-Brandt-Platz wird als zentrale Verbindung zwischen dem Haus des Wissens und dem neugestalteten Husemannplatz einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innenstadt leisten. Gleichzeitig werden mit der Förderung weitere Maßnahmen zur Begrünung und Aufwertung öffentlicher Räume angestoßen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt nachhaltig zu verbessern.“
(27. Juli 2026)