Am Freitag, 6. März, begrüßt die Stadtbücherei Bochum im Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann-Platz 2-6, um 19 Uhr die „Lauschsalon“-Erfinderin und Hörtheatersprecherin Anja Bilabel mit ihrem Programm „Geschichten eines ungestümen Herzens – Ein Abend über deutschsprachige Autorinnen während ihrer Verfolgung durch das NS-Regime, im Widerstand und im Exil“. Den musikalischen Erzählpart wird Hanne Feldhaus (Blockflöte) spielen. Die Veranstaltung erfolgt in der Literaturkonzertreihe „Jukebox Bochum“, die durch den City-Fonds Bochum Innenstadt gefördert wird, sowie bei den Bochumer Frauenwochen 2026. Sie wird vom Förderverein der Stadtbücherei Bochum in Kooperation mit der Stadtbücherei Bochum, dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochum, der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum und „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. (Mittleres Ruhrgebiet)“ präsentiert. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mit Dichtung und Prosa von Rose Ausländer, Mascha Kaléko und Gertrud Kolmar, aber auch Nelly Sachs, Inge Müller oder Johanna Moosdorf aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 wird das Leben deutschsprachiger, verfolgter Autorinnen unter dem NS-Regime geschildert. Weiterer inhaltlicher Schwerpunkt ist das Leben im Exil und die Nachkriegsjahre. Trotz des Hintergrundthemas wird der Abend aber auch den Versuch unternehmen, Hoffnung zu spenden, da auch die Stärke und der Mut der Frauen in den Vordergrund gestellt werden, ihre Lust und Liebe zum Leben, ihre Leidenschaft zum Schreiben und der daraus resultierende öffentliche Widerstand.
(27. Februar 2026)