Die Rottstraße soll umgestaltet werden, um den unterschiedlichen zukünftigen Nutzungsansprüchen besser gerecht zu werden. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern, den Radverkehr zu berücksichtigen sowie die Klimaanpassung durch den Umbau zur Schwammstadt zu stärken. Mit einer Abschlussveranstaltung an den „Stadt-Terrassen“ endete gestern, 23. Juli, der fünfwöchige Aktionszeitraum. Die modularen, teilweise begrünten Elemente dienten als temporäre Straßenmöblierung und machen vor Ort erlebbar, wie sich der Straßenraum verändern könnte.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich dabei über die Planungen informieren, eigene Anregungen einbringen und mit Beschäftigten der Stadt Bochum ins Gespräch kommen. Themen waren unter anderem: die städtebauliche Neuordnung, die Radwege und die Schwammstadt. Ergänzend stellte das Tiefbauamt Mitte Juli bei einem Stadtspaziergang erste Ideen zur Neugestaltung vor.
Darüber hinaus veranstalteten lokale Akteurinnen und Akteuren aus dem Westend ein Programm, das zum Verweilen, Mitmachen und Austausch einlud: Die Gartengemeinschaften des Westends bepflanzten die Kübel der „Stadt-Terrassen“, während die Kinder der KiTa „Zwergennest“ deren regelmäßige Bewässerung übernahmen. Neben dem Nachbarschaftscafé und den regelmäßigen Sprechstunden des Stadtteilkoordinators konnten Interessierte an einem Termin ihre Fahrräder an einer mobilen Repair-Station von „IFAK e.V.“ reparieren und wieder verkehrstauglich machen lassen. Außerdem nutzte das Lichtkunst-Duo „Scheinzeitmenschen“ die „Stadt-Terrassen“ an der Schmidtstraße als Erweiterung ihres Arbeitsraums für einen Probeaufbau und Testläufe ihres aktuellen Projekts „WITHIN“.
Durch die fünfwöchige Aktion konnte die Stadt eine Vielzahl unterschiedlicher Perspektiven, Meinungen und Hinweise zu einzelnen Planungsvarianten sammeln.
(24. Juli 2026)