Der Ramadan, der neunte Monat im islamischen Kalender, ist für Muslime eine Zeit der Besinnung, des Gebets, der Gemeinschaft und des Fastens. Das Fastenbrechen - auch „Iftar“ genannt - findet mit dem Sonnenuntergang statt und ist eine wichtige Gelegenheit, Familie, Freunde und die Gemeinde zu versammeln.
Am Mittwoch, 18. März, hat Oberbürgermeister Jörg Lukat zum Fastenbrechen ins Historische Rathaus eingeladen. In diesem Jahr fiel das gemeinsame Fastenbrechen auf den Tag der Demokratiegeschichte, der die Freiheits- und Verfassungsgeschichte unseres Landes und natürlich auch die Freiheit des Glaubens feiert. Zu Gast waren Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Bochumer Moscheen, darunter die Moscheegemeinde Ditib Wattenscheid, Ditib Bochum Mitte, Ditib Dalhausen, Ditib Langendreer, Islamische Gemeinde Bochum, Kulturzentrum Bosna e.V., Muslimische Gemeinde Ehlibeyt, Islamische Gemeinschaft Milli Görüs. Außerdem waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung und Vertreterinnen und Vertreter der jüdischen, der evangelischen und der katholischen Gemeinden.
„Der Ramadan hat am gleichen Tag begonnen wie die christliche Fastenzeit. So etwas kommt nur etwa alle drei Jahrzehnte vor. Für viele Menschen unterschiedlicher Religionen ist diese Zeit daher gleichzeitig eine Zeit der Besinnung, des Verzichts und der inneren Einkehr. Vielleicht ist das mehr als nur ein Zufall im Kalender. Es erinnert uns daran, dass viele religiöse Traditionen trotz aller Unterschiede ähnliche Werte teilen: Maßhalten, Dankbarkeit und den Blick für den Mitmenschen“, betont Oberbürgermeister Jörg Lukat.
Nach Sonnenuntergang begingen die Teilnehmenden das Fastenbrechen auf traditionelle Weise mit Datteln und Wasser.
(20. März 2026)