Seit dem 18. Mai leitet Andreas Pamp das Amt für Soziales der Stadt Bochum. Der 54-jährige Bochumer übernahm den Posten von Jens Vieting, der seit September 2025 das Sozialdezernat führt.
Andeas Pamp ist in Bochum geboren und aufgewachsen. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Der Diplom-Verwaltungswirt hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Business-Coach bei der Weiterbildungsakademie der Ruhr-Universität Bochum.
Er begann seine berufliche Laufbahn bei der Stadt Bochum in dem Amt, das er nun leitet. Hier war er mehrere Jahre in unterschiedlichen Aufgabenbereichen tätig, bevor er zum Team „Organisation und Personal“ wechselte. Nach 20 Jahren in der Stadtverwaltung ging Pamp zur Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt). Die KGSt mit Sitz in Köln berät Kommunen in Fragen des Managements. Als Referent, Berater und Dozent war er hier für verschiedene Themenschwerpunkte verantwortlich, darunter auch Soziales und Integration.
Mit dem Wechsel zur Stadt Krefeld in die Leitung des dann im Januar 2018 neu gegründeten Fachbereiches für Migration und Integration wurde der Bochumer Führungskraft für 300 Mitarbeitende.
Sozialdezernent Jens Vieting: „Mit Andreas Pamp übernimmt eine erfahrene Führungskraft die Leitung des Amtes für Soziales. Dank seiner unterschiedlichen beruflichen Stationen bringt er vielfältige Erfahrungen und Perspektiven mit. Diese breite fachliche Grundlage bietet gute Voraussetzungen für die anstehenden Aufgaben im Amt. Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage stehen wir aktuell vor der Herausforderung, soziale Leistungen weiterhin bedarfsgerecht und wirtschaftlich zu gestalten. Andreas Pamp verfügt neben seiner sozialfachlichen Expertise auch über betriebswirtschaftliche Qualifikationen, die dazu beitragen können, Prozesse weiterzuentwickeln und vorhandene Ressourcen zielgerichtet einzusetzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.“
Andreas Pamp freut sich auf die anstehende Arbeit: „Für mich ist Sozialverwaltung alles andere als langweilige Bürokratie. Hier geht es um Menschen, die unsere professionelle Unterstützung dringend benötigen. Die finanziellen Leistungen des Amtes machen eine Teilhabe für viele Bochumerinnen und Bochumer erst möglich. Aktuell liegen viele Reformbedarfe auf dem Tisch; hoffentlich gelingt es, überflüssige Bürokratie abzubauen. Die Digitalisierung ermöglicht es uns, Prozesse neu zu denken, Themen zu vernetzen, Beratung auszubauen und nicht zuletzt auch eine Antwort auf den demografischen Wandel zu finden.” Pamp betont, dass „dies nur gemeinsam im Netzwerk mit den Partnerinnen und Partnern und unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger umzusetzen ist. Ich freue mich, dass diese Themen in der Bochum Strategie bereits verankert sind.“
Erste Schwerpunkte sieht er darin, Digitalisierungspotenziale zu identifizieren, um ein zukunftsfähiges Dienstleistungsangebot erhalten zu können. Darüber hinaus steht es an, die Unterbringung für wohnungslose und geflüchtete Menschen inhaltlich weiterzuentwickeln. Auch die Stärkung der Quartiere – ein Thema, in das viele Ämter der Stadt eingebunden sind – hat er mit seinem Team im Fokus.
(20. Juli 2026)