Zwei neue Bestattungsformen auf dem Friedhof Langendreer: Dort steht nun ein neues Gräberfeld für Urnengemeinschaftsgräber und für Bestattungen „Unter dem Obstbaum“ zur Verfügung. Rund 340 Plätze für die letzte Ruhe sind so neu entstanden.
„Ich freue mich, dass es nun auch in Langendreer Orte für naturnahe Bestattungen gibt“, sagte Dr. Dirk Meyer, der Bezirksbürgermeister Ost, anlässlich der Vorstellung des neuen Gräberfelds am Donnerstag, 19. Februar. „Diese Bestattungsformen liegen im Trend, daher ist es gut, dass dieses Angebot jetzt auch hier im Stadtteil wahrgenommen werden kann.“
Urnengemeinschaftsgräber sind Reihengräber für die kleinen Gedenkgefäße, nach Wahl mit Namensnennung der Verstorbenen. Die Pflege übernimmt die Friedhofsverwaltung. Neu entstanden in Langendreer sind fünf solcher Grabanlagen mit je 48 Urnenstellen, also insgesamt 240 Stellen. Für Bestattungen „Unter dem Obstbaum“ stehen sowohl Reihen- als auch Familiengrabstätten zur Verfügung, in Langendreer umgeben von neu gepflanzten Birnbäumen. Auch hier übernimmt die Friedhofsverwaltung die Pflege der Flächen. Am Hauptfriedhof befindet sich eine erste solche Anlage, der so genannte Apfelhain. Jede Grabstätte verfügt über einen Kissenstein, der mit dem Namen, Geburts- und Sterbedatum versehen werden kann. Ausgebaut wurden auf dem Freidhof Langendreer fünf Grabanlagen für die Reihengrabbestattung mit je acht Urnenstellen, insgesamt also 40 Stellen und sechs Grabanlagen für Familiengräber mit je 16 Urnenstellen, insgesamt also 96 Stellen.
Neben den Grabanlagen, die bei beiden Bestattungsarten in runder Form angelegt wurden, sind neue Wege und ein Bankplatz entstanden. Die Anlage wurde vollständig von den Ausbildungsjahrgängen der Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbau im Technischen Betrieb ausgebaut. Die Ausbaukosten belaufen sich auf ungefähr 83.000 Euro.
Alle Informationen über Bestattungsarten auf städtischen Friedhöfen finden sich online auf bochum.de unter dem Suchbegriff „Bestattungen“.
(20. Februar 2026)