Der Kunstverein Bochum lädt zur Eröffnung der internationalen Kunstausstellung „CROSS CHECK – Wirklichkeitskonstruktionen im europäischen Kontext“ am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr, in das Kulturhistorische Museum Haus Kemnade, An der Kemnade 10, Hattingen, ein. Alle Künstlerinnen und Künstler werden anwesend sein. Einführende Worte spricht der Ausstellungskurator Reinhard Buskies.
Die Ausstellung ist danach bis zum 4. April 2027 jeweils dienstags bis sonntags, bis Ende Oktober von 12 bis 18 Uhr sowie von November bis April von 11 bis 17 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Es stellen aus: Chris Doulgeris, (Athen), Anne Langgard (Kopenhagen), Tíne Bay Lührsen (Düsseldorf), Evangelos Papadopoulos (Düsseldorf), als Gastkünstler ist der Bochumer Matthias Schamp vertreten. Die Besucherinnen und Besucher erwarten unter anderem in Bronze gegossene Teile einer Europalette, handgeknüpfte Teppiche nach Motiven ästhetischer Farbbilder eines defekten Druckers oder Scheren, Messer und andere gefährliche Gegenstände, die Passagieren an Flughäfen abgenommen wurden.
Das internationale Kooperationsprojekt bringt künstlerische Positionen aus drei europäischen Ländern zusammen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Auseinandersetzung mit einer Zeit tiefgreifender politischer, technischer und sozialer Veränderungen. „CROSS CHECK“ schafft Raum für einen grenzübergreifenden Dialog, für unterschiedliche Perspektiven und Ausdrucksweisen. Die Vielfalt und das Potenzial, aber auch die Gefährdung des europäischen Gedankens werden sichtbar und hinterfragt. Der Kunstverein Bochum wird von der Stadt Bochum unterstützt.
(2. Oktober 2026)