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OSTPARK: Stadt Bochum mit Preis für „Grün.Blaue Infrastruktur“ ausgezeichnet

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Wie können wir unsere Städte klimaresilient, lebenswert und zukunftsfähig gestalten? Antworten darauf gibt die Stadt Bochum mit dem OSTPARK, der als erstes klimaresilientes Quartier der Stadt ein Vorzeigeprojekt für zukunftsweisenden Städtebau ist. Auf der „InfraTech 2026“, der Fachmesse für Infrastruktur in Essen, wurde die Stadt Bochum nun für den OSTPARK mit dem Preis für „Grün.Blaue Infrastruktur“ 2026 ausgezeichnet. 

Der Preis würdigt innovative und zukunftsweisende Projekte, die auf kreative Weise Natur und Wasser in städtische Planungen integrieren. Der OSTPARK überzeugte die Jury durch seine Umwelt- und Klimawirkung, soziale Relevanz, gestalterische Qualität und technische Innovation. „Der OSTPARK ist ein klares Beispiel dafür, wie grün-blaue Infrastruktur in der Praxis funktioniert. Wir bauen hier nicht nur ein Quartier, sondern ein Stück Zukunft, das besser gegen die Folgen des Klimawandels gewappnet ist und das Wohnen in der Stadt lebenswerter macht“, erklärt Heike Möller, Amtsleiterin für Stadtplanung und Wohnen, die bei der InfraTech die Urkunde für die Stadt Bochum entgegennahm.

Konkret gewann die Stadt Bochum den Preis – gemeinsam mit „BPR Ingenieure“ und dem Büro „Henning Larsen“ – für das innovative Regenwassermanagement im OSTPARK. Die Quartiere Feldmark und Havkenscheider Höhe werden nach dem Schwammstadt-Prinzip realisiert, das heißt, dass sie Regenwasser an der Oberfläche ähnlich wie ein Schwamm aufnehmen, speichern und nutzen können. Grünflächen zur Versickerung, oberirdische Entwässerungsrinnen, Bachläufe, eine Gracht sowie Wasserrückhaltebecken helfen dabei, die Auswirkungen von Überschwemmungen und starken Regenfällen zu minimieren. Die Verdunstung des Regenwassers hat einen kühlenden Effekt auf die unmittelbare Umgebung. Gleichzeitig verschönert der offene Wasserlauf die Umgebung.

Der OSTPARK ist eines von zwei zukunftsweisenden Projekten in Bochum, die sich für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 Ruhrgebiet qualifiziert haben. Gemeinsam mit der Bochumer Parkroute ist der OSTPARK Teil der gemeinsamen Schau von neun Kommunen und drei Kreisen im Ruhrgebiet. Er gibt mit seinem Konzept Antworten auf die zentrale Leitfrage der IGA „Wie wollen wir morgen leben?“ Mehr Infos gibt es unter www.bit.ly/OSTPARK-IGA

Das Projekt „OSTPARK – Neues Wohnen“ ist die derzeit größte Wohnbauflächenentwicklung in Bochum. Rund 1.300 neue Wohneinheiten entstehen auf 43 Hektar (Nettobaufläche 14 Hektar) in den Stadtteilen Altenbochum und Laer. Der OSTPARK beinhaltet zwei unabhängige Quartiere, die jeweils an die bestehende Bebauungsstruktur anknüpfen: die Feldmark im Westen und die Havkenscheider Höhe im Osten. Mit dem OSTPARK entsteht ein zukunftsweisendes, attraktives und sozial ausgewogenes Wohnquartier zwischen Stadt und Landschaft.

(2. Februar 2026)