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Aktuelle Pressemeldungen

Volkshochschule: Noch freie Plätze in drei Kursangeboten

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Die Volkshochschule (vhs) Bochum bietet drei Kurse aus dem Fachbereich Gesellschaft und Politik an. Anmeldungen sind telefonisch unter 02 34 / 910 15 55 oder online unter vhs.bochum.de möglich. Für die Angebote können Ermäßigungen gewährt werden.

Am Samstag, 18. April findet von 14 bis 16.15 Uhr der Rundgang „Vom ‚Blaubuchsenviertel‘ zum ‚Ökodreieck‘“ (Kursnummer: M12015) statt und kostet 8 Euro. Der Treffpunkt für den Rundgang ist der Springerplatz, vor dem ehemaligen Hochbunker. Nahe des Bochumer Vereins (BV) entstand in den 1870er Jahren das erste Arbeiterviertel Bochums. Im Griesenbruch konzentrierten sich die von privaten Investoren errichteten Mietshäuser um den Moltkemarkt. Westlich dieses "Blaubuchsenviertels" legte der BV schon ab 1864 die "Kolonie Stahlhausen" an. Nach 1900 kamen zwischen Wattenscheider- und Kohlenstraße großzügige "Beamtenhäuser" hinzu (heute "Ökodreieck"). Luftschutzbunker sind Zeugen des 2. Weltkriegs, in dem ein Großteil der Wohnungen zerstört wurde. Neubauten der Nachkriegszeit in aufgelockerter Bauweise prägen Stahlhausen und Griesenbruch heute. In jüngster Zeit sorgte der "Stadtumbau West(end)" für weitere Veränderungen, zum Beispiel mit dem Stadtteilzentrum Q1 oder dem "Kunstbunker" an der Baarestraße. Der Rundgang zeigt einen Stadtteil im Wandel.

Der zweite Rundgang „Eine moderne Großstadt entsteht - Architektur der 1920er Jahre in Bochum“ (Kursnummer: M12016) findet am Sonntag, 19. April, von 14 bis 16.15 Uhr statt und kostet 8 Euro. Der Treffpunkt ist am Konrad-Adenauer-Platz, vor dem Handelshof/Mandragora. Ab 1924 gab es in Bochum einen regelrechten Bauboom mit einer Reihe von repräsentativen und innovativen Großbauten, die zum Teil von bekannten Architekten stammten. Diese Entwicklung war eng mit dem Stadtwachstum durch die Eingemeindungen von 1926 und 1929 verbunden, als sich die Einwohnerzahl beinahe verdreifachte. Unterschiedliche Architekturstile konkurrierten miteinander: später Historismus, ältere Reformrichtungen ("Heimatstil") und neue, wie das Bauhaus und der Expressionismus. Einige der damaligen Bauten wie das Lueg-Haus (Union-Kino), die Sparkasse, das Rathaus oder die Hauptpost ("Haus des Wissens") prägen noch heute das Stadtbild und sind Gegenstand des Rundgangs.

Die Veranstaltung „Beyond Sound - Vielfalt der Gehörlosenkultur“ (Kursnummer: M13032) findet am Dienstag, 21. April, von 17 bis 19 Uhr statt und ist entgeltfrei. Der Vortrag findet im Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ), Gustav-Heinemann-Platz 2–6 (Raum Lore-Agnes-Raum), statt. Saraka Ledchanakumaran und Gizem Günes zeigen die Kultur der Gehörlosen und teilen ihre Lebenserfahrungen. Begleitet von Simone Bury als Kommunikationsassistentin geben sie Einblicke in die Vielfalt der Gehörlosenkultur, geprägt von Herausforderungen durch die Hörenden und die Freuden der Gemeinschaft, der Sprache und der Kultur.

(16. April 2026)