Die Stadt Bochum unterstützt auch in diesem Jahr wieder Projekte, bei denen Dächer oder Hauswände begrünt werden. Ebenso werden Maßnahmen gefördert, bei denen befestigte Flächen in Gärten wieder in natürliche, bepflanzte Flächen umgewandelt werden. Dafür stehen insgesamt 300.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Der maximale Förderbetrag beträgt 25.000 Euro pro Antrag und Jahr.
Anträge können private Eigentümerinnen und Eigentümer, Erbbauberechtigte sowie gemeinnützige Vereine und Stiftungen stellen, sofern sich das Grundstück in deren Eigentum befindet oder grundsätzlich in privatem Besitz ist. Interessierte können sich kostenlos durch den von der Stadt beauftragten Fachberater „Bönte Garten- und Landschaftsbau GmbH“ beraten lassen. Eine Kontaktaufnahme ist per E-Mail an beratung@boente-garten.de oder telefonisch unter 02330 70149 möglich.
Weitere Informationen zum Förderprogramm sowie Hinweise zur Antragstellung und zum Ablauf finden Interessierte auf der Internetseite des Umwelt- und Grünflächenamtes der Stadt Bochum unter: www.bochum.de/begruenung
Die Folgen des fortschreitenden Klimawandels sind insbesondere in Ballungsräumen immer deutlicher zu spüren. Durch einen hohen Versiegelungsgrad und langanhaltende Hitzeperioden heizen sich Quartiere zunehmend auf. Gleichzeitig nehmen Starkregenereignisse zu, während die Artenvielfalt weiter abnimmt. Insbesondere Insekten und Vögel sind davon stark betroffen.
Flächenentsiegelungen sowie die Begrünung von Dächern und Fassaden leisten einen wichtigen Beitrag zur Minderung dieser Klimafolgen. Gleichzeitig fördern sie die Biodiversität und stärken die Artenvielfalt. Darüber hinaus verbessert beispielsweise eine Fassadenbegrünung auch die Lebensqualität innerhalb von Gebäuden, da sie vor Hitze schützt und zur Temperaturregulierung beiträgt. Durch die Entsiegelung und Begrünung von Dach- und Fassadenflächen im urbanen Raum wird zudem das lokale Klima spürbar verbessert. Davon profitieren nicht nur Flora und Fauna, sondern vor allem auch die Menschen.
(15. Juni 2026)