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Aktuelle Pressemeldungen

Bochum baut Carsharing-Angebot weiter aus – neue Station am Springerplatz eröffnet

Drei Personen stehen an einem Carsharing-Fahrzeug an einem ausgewiesenen Carsharing-Stellplatz.
Das Bild zeigt (v.l.) Heike Möller (Leiterin Planungsamt), Mechtild Stiewe (Stadt Bochum) und Matthias Kall (Geschäftsführer stadtmobil Rhein-Ruhr). (Quelle: Stadt Bochum)

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Die Stadt Bochum treibt den Ausbau des Carsharing-Angebots konsequent voran. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern in allen Stadtbezirken eine attraktive Alternative zum privaten Pkw anzubieten und damit einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende und zum Klimaschutz zu leisten. Nun ist eine weitere Carsharing-Station auf dem Springerplatz entstanden, die die Stadt am Mittwoch, 12. August, gemeinsam mit dem Betreiber, der stadtmobil Rhein-Ruhr GmbH, vorgestellt hat.

Damit sind in diesem Jahr bereits acht neue Stationen eingerichtet worden.  Der Carsharing-Anbieter stadtmobil Rhein-Ruhr hat seine Flotte in Bochum inzwischen auf 51 Fahrzeuge an 24 Stationen erweitert. Und die Stadt plant, jährlich weitere Stationen im öffentlichen Raum auszuschreiben und einzurichten. Der Ausbau erfolgt sowohl an wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten als auch in Wohnquartieren. Das Wachstum findet dabei längst nicht mehr nur in der Innenstadt statt: In diesem Jahr sind bereits neue Stationen in Riemke, Langendreer, Weitmar und Wattenscheid entstanden.

Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen, erklärt: „Mit der Ausweitung des Carsharing-Angebotes im öffentlichen Raum schaffen wir Alternativen zum privaten Pkw, damit Bürgerinnen und Bürger ihre Mobilitätsbedürfnisse bequem und flexibel decken können. Auf diese Weise fördern wir eine Entwicklung, die den Verzicht auf die Nutzung oder den Besitz eines eigenen Autos erleichtert, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken.“

„Carsharing ist eine kostengünstige und praktische Alternative zum eigenen Auto und eine ideale Ergänzung zum Deutschlandticket. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Bochum das Angebot kontinuierlich auszubauen und damit immer mehr Menschen einen einfachen Zugang zu nachhaltiger Mobilität zu ermöglichen“, ergänzt Matthias Kall, Geschäftsführer der stadtmobil Rhein-Ruhr GmbH.

Perspektivisch soll in jedem Stadtbezirk mindestens eine Carsharing-Station vorhanden sei. Grundlage dafür ist das Carsharing-Konzept, das der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur (AMI) im Sommer 2025 auf den Weg gebracht hat, um die Einrichtung weiterer Stationen im öffentlichen Raum zu fördern. Der kontinuierliche Ausbau bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Studien zeigen, dass ein Carsharing-Fahrzeug bis zu 18 private Pkw ersetzen kann. Dadurch sinkt der Bedarf an Stellplätzen, Wohnquartiere werden vom Parkdruck entlastet und wertvolle Flächen können anderweitig genutzt werden. Gleichzeitig nutzen Carsharing-Kundinnen und -Kunden häufiger den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad, was den motorisierten Individualverkehr reduziert und die Treibhausgasemissionen senkt.

Die Nutzung des stetig wachsenden Angebots ist bewusst einfach gestaltet: Die Registrierung sowie das Buchen und Öffnen der Fahrzeuge erfolgen komplett digital per App. Die Buchung ist rund um die Uhr für wenige Stunden oder auch für mehrere Tage möglich. Im Sinne der städtischen Nachhaltigkeitsziele wird bei der Erweiterung der Flotte zudem verstärkt auf moderne, rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge gesetzt.  Da jedes Fahrzeug einen festen Stellplatz besitzt, entfällt auch die lästige Parkplatzsuche bei der Rückkehr. Mit dem weiteren Ausbau des Carsharing-Netzes schafft die Stadt Bochum die Voraussetzungen für eine moderne, vernetzte und klimafreundliche Mobilität und stärkt gleichzeitig die Lebensqualität in den Quartieren.

(13. August 2026)