Manfred Baasner ist am 24. November im Alter von 82 Jahren verstorben. Als Gründer und langjähriger Vorsitzender der Wattenscheider Tafel hat er sich unermüdlich für hilfebedürftige Menschen in seiner Heimatstadt eingesetzt.
Vor rund 25 Jahren gründete er gemeinsam mit seiner Frau die Wattenscheider Tafel als eine der ersten in Deutschland. Was als kleine Initiative mit einem Privatfahrzeug, einer Sammlung von Lebensmittelspenden in der heimischen Garage und nur wenigen Helferinnen und Helfern begann, hat sich unter seiner Leitung zu einer erfolgreich tätigen Hilfsorganisation entwickelt, die heute weit über die Grenzen Bochums hinaus bekannt ist und zahlreichen ähnlichen Einrichtungen als Vorbild gilt.
Manfred Baasner war ein in höchstem Maße sozial engagierter Mensch, dem insbesondere das Wohl von Kindern und Familien in schwierigen Lebenslagen am Herzen lag. Zahlreiche Projekte wie die Wattenscheider Kindertafel sowie Sprach- und Integrationskurse gehen auf seine Initiative zurück. Zudem wurden durch die Tafel Angebote zur Unterstützung der sozialen Integration geschaffen, etwa durch Nachhilfe, Computerkurse und Praktikumsplätze.
2009 hat der Rat der Stadt Bochum Manfred Baasner als besondere Anerkennung seines herausragenden Engagements den Ehrenring verliehen. 2013 wurde er mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Manfred Baasner wird als lebensfroher, entschlossener und tatkräftiger Mensch in Erinnerung bleiben. Mit seiner ehrenamtlichen Arbeit hat er nicht nur vielen Menschen geholfen, sondern auch ein starkes soziales Netzwerk geschaffen, das heute für Tausende von Bochumerinnen und Bochumern von unverzichtbarem Wert ist.
Die Stadt Bochum hat Manfred Baasner viel zu verdanken und wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
(11. Dezember 2025)