In einer aktuellen Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zum Hitzeschutz unter 195 deutschen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern belegt Bochum den 10. Platz. Die Umwelthilfe führt ihren so genannten „Hitzecheck“ seit 2024 jährlich durch. Ziel ist es, zu zeigen, welche Städte besonders von Hitze betroffen beziehungsweise besser vor ihr geschützt sind.
Zur Bewertung des Hitzeschutzes wird unter anderem der „Beschirmungsgrad“ herangezogen, das heißt der Teil des Stadtgebiets, der durch Vegetation, die höher als 2,50 Meter ist, bedeckt wird. In Bochum trifft das laut DUH auf knapp 30 Prozent der Fläche zu. Weitere Faktoren des „Hitzechecks“ sind unter anderem der Versiegelungstrend und der Hitzebetroffenheitsindex, der sich unter anderem aus der Oberflächentemperatur und der Bevölkerungsdichte ergibt.
„Viel Grün bedeutet viel Schatten, auch die Schwammstadt-Projekte zum Auffangen, Versickern und Verdunsten von Regenwasser tragen zur Kühlung bei“, so Niels Kramwinkel, Leiter der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit der Stadt Bochum. „Das Hitzecheck-Ergebnis bestärkt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels wie etwa große Hitze sind.“
(10. Juni 2026)