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Aktuelle Pressemeldungen

Stadtarchiv präsentiert Vortrag zum Thema „polnischsprachige Menschen im Ruhrgebiet“

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Das Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, präsentiert in der Reihe zur Bochumer Stadtgeschichte am Mittwoch, 13. April, um 19 Uhr den Vortrag „Benötigt aber missachtet! Polnischsprachige Menschen im Ruhrgebiet. 150 Jahre gesellschaftlicher Umgang mit Anderen“. Referent ist Wulf Schade. Der Eintritt ist frei. Die erforderlichen Anmeldungen unter Angabe persönlicher Kontaktdaten können per E-Mail an stadtarchiv@bochum.de sowie unter der Rufnummer 0234 910-9510 erfolgen. Nicht abgeholte Karten verfallen zehn Minuten vor Veranstaltungsbeginn.  Es gilt die Corona-Schutzverordnung. Besucherinnen und Besucher können den BP-Parkplatz (P4) in der Akademiestraße kostenfrei nutzen. Dazu müssen sie an der Parkschranke angeben, dass sie zum Stadtarchiv möchten.

Bis zu Beginn des ersten Weltkrieges wurden Hunderttausende polnischsprachige Menschen als Arbeitsmigrantinnen und -migranten ins Ruhrgebiet angeworben. Ähnlich wie die deutschsprachigen bildeten sie weder religiös noch politisch eine homogene Gruppe, wurden aber von den dominierenden Eliten in Staat, Kirche und Gesellschaft als weitgehend einheitliche, letztlich feindliche Masse angesehen, die es zu kontrollieren galt. Sie hatten sich als „Fremde“ einzugliedern, zu unterwerfen und ihre Identität aufzugeben. Aber wie wurden und werden diese Menschen in den folgenden Jahrzehnten bis heute betrachtet? War und ist man bereit, bestehende Vorurteile und Stereotypen aufzugeben?

(8. April 2022)