Partnerstädte

Partnerstädte / Patenschaften

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Sheffield, Bochums erste Partnerstadt, ist mit rund 550.000 Einwohnern eine der größten Städte in England. Seit 1950 bereits sind Bochum und Sheffield Partner, aber auch Donezk ist freundschaftlich mit Sheffield verbunden. So bilden diese drei Städte einen Ring der Städtefreundschaften. Die Industriestadt Sheffield liegt in außergewöhnlich schöner landschaftlicher Lage.

Romantische Täler und Höhen mit vielen Aussichtspunkten, alte Burgen und reiche Herrenhäuser, malerische Wasserfälle und schroffe Felsen, alte Waldgebiete und die kunstvoll geplanten Park- und Gartenanlagen verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charakter. Die Gesamtfläche der Stadt, die sich in sechs Bezirke gliedert, beträgt 368 Quadratkilometer. Gegründet wurde Sheffield im Jahre 829, die Stadtrechte wurden 1297 verliehen.

Das Stadttheater "Crucible" - Schmelztiegel - und etliche kleine Bühnen prägen die Schauspielszene der Stadt. Die bekanntermaßen farbigen Musikaktivitäten unserer kreativen englischen Freunde finden ihren festen Platz in der Stadthalle; immer mehr Galerien und kommunale Workshops geben bildenden Künstlern jeglicher Stilrichtung Gelegenheit, ihre Werke auszustellen und vorzuführen. Und natürlich hat Sheffield Museen zu bieten: ein Kunstmuseum und zwei Industriemuseen. Ein berühmter Musen-Sohn der Stadt ist der unverwüstliche Joe Cocker, ein Großer aus der frühen Rock- und Blues-Ära.

In den vielen Stadien und Parkanlagen wird der Bevölkerung und genauso den Besuchern die Möglichkeit geboten, fast alle Sportarten sehr preiswert auszuüben.

1991 wurde im sportbegeisterten Sheffield die Universiade ausgetragen, die Studentenweltmeisterschaften. Im englischen Fußball-Oberhaus ist die Stadt auch vertreten. Und selbstredend stellt Sheffield immer wieder hervorragende Cricket-Teams.

Sehenswert sind das 1897 im pompösen viktorianischen Stil erbaute Rathaus mit seinen Erweiterungsbauten, die im neoklassiztischen Stil erbaute Mappin Kunst-Galerie, die beiden gotischen Kathedralen: Peter und Paul und die romanische römisch-katholische Kirche von St. Marie. Breite Einkaufsstraßen und Einkaufszentren in den Stadtteilen prägen das Stadtbild. In der Umgebung von Sheffield befinden sich der Peak-Nationalpark und der Rother Valley Country Park, die beide die schöne Landschaft Yorkshires eindrucksvoll widerspiegeln.

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Oviedo, die Hauptstadt des traditionsreichen "Principado de Asturias" im Norden des Königreichs Spaniens, ist seit 1980 Bochums Partnerstadt. Darüber hinaus ist Oviedo mit Clermont-Ferrand in Frankreich und mehreren Städten in Südamerika, unter anderem mit der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, partnerschaftlich verbunden.

Oviedo erstreckt sich über eine Fläche von 184 Quadratkilometer, liegt 231 Meter über dem Meeresspiegel und hat rund 225.000 Einwohner. Die Stadt ist von Bergen umgeben, aber nur 28 Kilometer trennen sie von der Atlantik-Küste. Die Geschichte der Stadt reicht zurück bis in das 8. Jahrhundert. Im Jahre 761 gründete ein Benediktinermönch hier ein Kloster, und Fruela I., vierter König von Asturien, errichtete an dessen Seite einen Palast und eine Kirche. Alfonso II., der den Thron 792 bestieg, verlegte den Hof nach Oviedo und machte die junge Ortschaft zur Hauptstadt seines Königreiches; diesen stolzen Rang behielt Oviedo bis Anfang des 10. Jahrhunderts.

Europaweit bekannt blieb die Stadt während des ganzen Mittelalters als herausragender Wallfahrtsort auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Dieser langen Geschichte verdankt es Oviedo, dass heute in seinem Stadtkern die Baukunst eines kompletten Jahrtausends vertreten ist. Die Kathedrale beispielsweise gehört zur besten spanischen Spätgotik, die Krypta Santa Leocadia und die Camara Santa, die Heilige Kammer, sind sehr viel älter als die Kathedrale und bilden eine kleine präromanische und romanische Einheit, in der Schätze aus der Gründerzeit des asturischen Königreiches aufbewahrt werden.

Die historische Altstadt ist von modernen Industriebetrieben und neuen Vororten umgeben. Oviedo liegt inmitten eines der größten spanischen Bergbaugebiete, der "Cuenca Central Asturiana". Neben dem Bergbau bildet die Stahlindustrie das zweite wichtige Standbein der asturischen Wirtschaft. Ein großer Teil der Bevölkerung ist deshalb nach wie vor in diesen beiden Branchen tätig, wenngleich auch hier - wie in vergleichbaren europäischen Regionen - ein Strukturwandel eingesetzt hat.

Die Provinz-Hauptstadt Oviedo ist schon heute ein hochkarätiges Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum. Die asturische Landesregierung zum Beispiel hat hier ihren Sitz. Die Stadt Oviedo ist aber nicht nur der geographische und politische Mittelpunkt der Provinz, sondern auch ihr kulturelles Zentrum, was sie nicht zuletzt der im Jahre 1534 gegründeten Universität verdankt. Heute sind hier fast 30.000 Studentinnen und Studenten immatrikuliert; mehr als 1.200 Professoren und Dozenten und rund 600 Verwaltungsangestellte sind hier tätig.

In Oviedo befindet sich das Institut für Asturische Studien, es gibt mehrere Museen und das ganze Jahr über werden Kongresse, Ausstellungen und philharmonische Konzerte veranstaltet. Hauptveranstaltungsort ist das Theater "Campoamor". Höhepunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens ist alljährlich im September das "San Mateo Fest", ein heiteres, buntes Spektakel aus Opern, Rock, Pop, Sport- und Stierkampf und einer großen Parade durch die Altstadt. Ruhe und Entspannung finden die "Ovetenser" - so nennen sich die Bürger der Stadt Oviedo selbst - unter anderem inmitten in der Stadt gelegenen Park "Campo de San Francisco", der eine Fläche von gut 60.000 Quadratmeter einnimmt. Zu Spaziergängen lädt darüber hinaus der Monte Naranco ein, ein hochaufragender Berg, der in zehn Minuten mit dem Autobus zu erreichen ist.

Auf ihm liegen in halber Höhe zwei der wichtigsten Denkmale der präromanischen Kunst Asturiens, die Kirchen "Santa Maria del Naranco" und "San Miguel de Lillo". Beide hat die UNESCO zum schützenswerten Weltkulturerbe erklärt. Die Gunst der Lage zwischen Bergen und Meer, der aufgeschlossene, gastfreundliche Charakter der Bevölkerung und ihre große historische und kulturelle Tradition machen Asturien und seine Hauptstadt Oviedo zu einem reizvollen und jederzeit lohnenswerten Reiseziel.

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Donezk, seit 1987 unsere Partnerstadt in der Ukraine, übertrifft Bochum sowohl an Fläche wie an Einwohnern bei weitem. Sie zählt immerhin rund eine Millionen Menschen und ist damit neben der Landeshauptstadt Kiew sowie neben Charkow und Odessa eine der größten Städte der Ukraine.

Sie liegt in einer der großen Steppen-Landschaften des Kontinents, ist aber von kleineren Anhöhen, Wäldern und Seen umgeben. Von Donezk bis zu den Erholungsgebieten am Asowschen Meer, dem nördlichen Zipfel des Schwarzen Meeres, sind es gut hundert Kilometer; Kiew liegt 700 Kilometer entfernt. Wegen ihres außergewöhnlich schönen Blumenschmucks ist Donezk auch als "Stadt der Millionen Rosen" bekannt.

Mit einer großen Geschichte dagegen kann sich Bochums Partnerstadt nicht hervortun. Denn sie wurde erst im Jahre 1869 gegründet und hieß zuerst nach ihrem walisischen Gründer John Hughes "Jusowka", wurde später Stalino genannt und heißt seit 1961 Donezk. Die UNESCO zählt das 358 Quadratkilometer große Donezk (Bochum; 145 Quadratkilometer) zu den zehn grünsten Städten der Welt, und die UNO hat der Stadt dafür eine begehrte Auszeichnung zuerkannt. Immerhin, auf jeden Einwohner der Millionenstadt entfallen gut 16 Quadratmeter Grünanlagen; darunter ist besonders der in seiner Artenvielfalt herausragende Botanische Garten. Donezk ist nicht nur unter historischem Blickwinkel eine junge Stadt; die Hälfte der Einwohner ist unter 35 Jahre alt.

Ihre Herkunft nach besteht die Bevölkerung zu rund 40 Prozent aus Ukrainern, ebenso viele Einwohner sind Russen, den Rest bilden die vielen anderen Völkerschaften der alten Sowjetunion und Ausländer (vorwiegend Griechen, Kubaner, Araber). Die Stadt gliedert sich in neun Bezirke und wird, ähnlich wie bei uns, durch Bezirksverwaltungsstellen verwaltet. Der Stadtrat, vergleichbar mit unserer Stadtverordnetenversammlung, wird direkt vom Volk für vier Jahre gewählt. Donezk ist die Gebietshauptstadt des Donezbeckens (Donbass), eines der größten Kohlereviere der Welt.  Jährlich werden im Donbass mehr als 20 Millionen Tonnen Kohle gefördert, es gibt hier die größten Zechenanlagen der Welt. Neben dem Bergbau und der Stahlindustrie, die etwa 100 Arten Stahl herstellt und in zahlreiche Länder exportiert, gibt es in Donezk 150 weitere Industriebetriebe, Textil-, Möbel- und Maschinen-Fabriken. Auch die größte Spielzeugfabrik der Ukraine liegt in Donezk. Gut ausgeprägt ist der Bildungssektor.

Es gibt mehrere Universitäten, sechs Hochschulen, eine Millitärhochschule, zahlreiche Fachschulen und 50 Forschungsinstitute, an denen insgesamt 200.000 Studenten, Professoren und Wissenschaftler studieren und arbeiten. Vom umfangreichen Kulturleben der Stadt zeugen die Spielpläne der drei Bühnen des Opern- und Ballett-Theaters, des Schauspielhauses und des Kinder- und Puppentheaters sowie der Philharmonie. Darüber hinaus gibt es einen Zirkus, der fast täglich in einer eigens dafür erbauten Veranstaltungshalle sein Programm zeigt. Die Stadt verfügt über 65 sogenannte Kulturpaläste und Klubs, Dutzende von Lichtspielhäusern, 500 Bibliotheken sowie ein Museum für Heimatkunde und ein Kunstmuseum. Kirchenbauten gehören nicht zum Stadtbild, obwohl es mittlerweile zahlreiche russisch-orthodoxe Gemeinden gibt. Sie sind in normalen Wohnhäusern untergebracht und nur durch ein Kreuz an der Fassade von außen erkennbar. Es existieren auch eine jüdische und eine griechische Gemeinde. Zahlreiche moderne Sportanlagen und Trainingsmöglichkeiten in der Stadt haben Ausnahmesportlern wie zum Beispiel Sergej Bubka, dem vielfachen Stabhochsprung-Weltmeister und Weltrekordler, zu immer neuen Leistungssteigerungen verholfen. Für Besucher stehen mehrere Hotels zur Verfügung, die sich überwiegend im Zentrum der Stadt befinden.

Zu den Naherholungsgebieten der Stadt gehört neben dem Asowschen Meer auch der 150 Kilometer entfernte Kurort Slawjanogorsk am nördlichen Donez. Außerhalb des Ortes wurde am Ufer des Flusses eine schöne Naherholungszone eingerichtet. Hier stehen den Besuchern neben Hotels und Erholungsheimen auch Sanatorien zur Verfügung.

Nordhausen in Thüringen ist mit Bochum seit dem 17. Juni 1990, dem früheren Tag der Deutschen Einheit, städtepartnerschaftlich verbunden. Kontakte zwischen beiden Städten existieren aber nicht erst seit Beginn der offiziellen Partnerschaft; denn schon vor 100 Jahren sind die ersten Bande zwischen den Städten geknüpft worden: als Erster Bürgermeister Bochums trat am 1. September 1892 Karl Hahn aus Nordhausen sein Amt an, nachdem er bereits seit 1886 in Nordhausen in gleicher Funktion tätig war. Nordhausen wurde im Jahre 927 gegründet und erhielt 1220 die Stadtrechte. Heute leben in der Stadt rund 40.000 Menschen.

Die Stadt Nordhausen, zwischen Kyffhäuser und Harz unmittelbar an der Goldenen Aue gelegen, ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Kreises Nordhausen im Norden des neuen Bundeslandes Thüringen. Die Stadt ist bekannt für ihre Spirituosenproduktion, vor allem für den vielfach ausgezeichneten "Nordhäuser Doppelkorn", für ihre Kautabak- und Zigarettenfabriken und ihre Dieselmotorenfabrik. Seit der Wende entwickelt sich Nordhausen allmählich auch zu einem bedeutenden überregionalen Dienstleistungszentrum. Bekannt wurde Nordhausen auch aus einem anderen Grund: Im 1943 eingerichteten Konzentrationslager "Mittelbau-Dora" pferchten die Nazis mehr als 60.000 Häftlinge aus 21. Nationen in unterirdischen Stollen zusammen und zwangen sie zur Produktion von Raketen-Waffen. Wegen dieser Waffenproduktion kam es am 3. und 4. April 1945 zu verstärkten Bombardements britischer Fliegereinheiten auf Nordhausen; 8.800 Menschen fanden den Tod und 70 Prozent der Stadt wurden zerstört. Heute ist das Gesicht der Stadt sowohl von gepflegten Parkanlagen und stadtnahen Waldgebieten als auch von der historischen Altstadt und Neubau-Gebieten im "sozialistischen" Einheitsstil geprägt.

Unmittelbar am historischen Stadtkern liegen die Promenade und der Stadtpark mit Rosengarten. Kunsthistorisch erwähnenswert sind das Renaissance-Rathaus mit dem Roland-Standbild, dem Symbol städtischer Freiheit und Gerichtsbarkeit, und die Altstadt mit ihren vielen, zum Teil denkmalgerecht restaurierten Fachwerkhäusern. Zwei Kirchen sind besonders interessant, nämlich der Dom zum Heiligen Kreuz, eine dreischiffige, gotische Hallenkirche mit Resten eines romanischen Kreuzganges, und die St. Blasii Kirche, eine dreischiffige, spätgotische Hallenkirche mit spätromanischem Westbau.

Beachtung verdient darüberhinaus das weiterhin bekannte Stadttheater. Und einen Besuch wert ist nicht zuletzt das Meyenburgmuseum, das ansprechend die Stadt- und Kulturgeschichte Nordhausens vermittelt.

Es wurde nach dem Nordhäuser Bürgermeister Michael Meyenburg (1491 - 1555) benannt, der ein enger Freund Martin Luthers war.

Die berühmte Harzquerbahn, Deutschlands längste Schmalspurbahn, fährt von Nordhausen aus durch die Täler des Südharzes, das heißt, sie durchquert den Harz in Süd-Nord-Richtung mit dem Endpunkt in Wernigerode und Abzweigung zum Brocken. Die bekannte Salzaquelle mit einer maximalen Schüttmenge von 1.435 Liter pro Sekunde, ist in den neuen Bundesländern die größte Quelle.

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Partnerschaftsvereine

Ansprechpartner:
Monika Wulfhorst-Werner
Hunscheidtstr. 115
44789 Bochum
Telefon: 0234 / 54 42 65 66
E-mail: post@freunde-sheffields.de 

Homepage: http://www.freunde-sheffields.de

Gegründet: September 1990

Schwerpunkte: 

  • die Beziehungen zu unserer Partnerstadt intensivieren 
  • auf unseren Clubabenden mehr über Land und Leute erfahren 
  • durch Fahrten in die Partnerstadt Kontakte herstellen und Freundschaften schließen und vertiefen 
  • durch Seminare und Aufenthalte in Familien in Sheffield die Sprache verbessern 
  • Vermittlung von Unterbringung in Familien für Studenten, Schüler und weiteren Interessierten

Ansprechpartner:
Renate Scheuerpflug
Telefon: 0234 / 3 24 65 17
E-mail: freunde.oviedo@gmx.de 

Homepage: http://www.freunde-oviedos.de

Gegründet: Januar 1990

Schwerpunkte:  

  • Private Begegnungen fördern
  • Monatliche Treffen für Mitglieder sowie interessierte Deutsche und Spanier 
  • Organisation von Fahrten nach Oviedo mit privater Unterbringung im Rahmen der Möglichkeiten 
  • Für Mitglieder bei der Vermittlung von Spanisch-Unterricht in Oviedo und Bochum 
  • Monatlicher Spanisch-Stammtisch für Mitglieder 
  • Kontakte zu Vereinen, Schulen, Universität und anderen Vereinigungen 

Ansprechpartner:
Jutta Kreutz
Telefon und Fax: 02324 / 3 10 97
E-Mail: info@bochum-donezk.de

Homepage: www.bochum-donezk.de

Gegründet: März 1987

Schwerpunkte:   

  • Begegnungen zwischen Menschen aller Alter- und Interessengruppen - Reisen in die Partnerstadt 
  • Einladung bestimmter Gruppen: Germanistikstudenten, Musikgruppen, ehemalige Zwangsarbeiter 
  • Durchführung von Hilfsprojekten für Donezk: 
  • Sendung von Kleidung, Rollstühlen u.a. an Bedürftige 
  • medizinische Betreuung krebskranker Kinder 
  • Unterstützung einer Selbsthilfegruppe von 130 zuckerkranken Kindern

Ansprechpartner:
Margrit Mizgalski
Telefon: 0234 / 47 18 51
E-Mail: foerderv.bo-ndh@gmx.de

Gegründet: Juli 1990

Schwerpunkte:

  • Verständnis füreinander wecken und vertiefen, Freundschaften ermöglichen durch:
  • Kontakte zwischen Personen, Schulen, Vereinen, und Kirchengemeinden 
  • Gegenseitige Besuche 
  • Lichtbildervorträge

Patenschaften

Anlässlich des Bundestreffens der Ostpreußen in Bochum übernahm die Stadt Bochum am 8. Mai 1953 die Patenschaft über den Kreis Neidenburg, dem ehemalig südlichsten Kreis in Ostpreußen. Damit brachte sie ihre Verbundenheit mit den Heimatvertriebenen und der hiesigen Bevölkerung, wie es in der entsprechenden Urkunde heißt, zum Ausdruck.

Sichtbarer Ausdruck dieser Patenschaft sind beispielsweise die Neidenburger Siedlung in Hofstede-Riemke, die alle zwei Jahre im September in Bochum stattfindenden Heimattreffen sowie die Neidenburger Heimatstube mit Exponaten aus der alten Heimat, die im Amtshaus Werne, Kreyenfeldstr. 31 untergebracht ist.

(Besichtigung nach vorheriger Absprache. Kontakt über Herfried Jobski  Tel.: 0234-331429).

Patenschaft ICE

Seit dem 9. Juli 2003 trägt ein ICE 2 der Deutschen Bahn AG den Namen und das Wappen unserer Stadt über das deutsche Hochgeschwindigkeitsnetz in alle Himmelsrichtungen.

Wirtschaftsbezogene Städtepartnerschaft

Seit 1994 besteht zur Südchinesischen Stadt Xuzhou eine wirtschaftsbezogene Städtepartnerschaft.