BOP Freizeit & Vereine Informationen Fabrik Pinnwand Ausweis Lesen Frauen und Beruf Frauen und Bildung Reisepass Medizin Helfen Haus Callcenter Familienzuhause Großvater Erziehung Familie mit Kind Verlobung Erde Tod Bau Zertifikat Katze Auto Datum und Uhrzeit Abmachung Wegweiser Vertrag Bus Nachwuchs Bürgerecho Facebook Twitter YouTube Instagram Flickr E-Mail nachladen nach unten Panorama Service Regeln Aktuelles Wissen Marktplatz Finanzen & Gebühren Umwelt & Klima Logout Vorreiterin Talentschmiede Wissenschaft Kultur Großstadt Kompetenzen Kompass Projekte Sportehrung: Abstimmung Sportehrung: Kriterien Sportehrung: Meldeformular Sportehrung: Rückblick Barrierefreiheit Weg Aussicht Baum Gitarre Konfetti Sprechblase
Dienstleistungen und Infos

Haus Kemnade

Kulturhistorisches Museum

Dienstleistungen und Infos

Panoramablick Wasserburg Kemnade und Bauernhof Museum

Die Stadt Bochum ist Eigentümerin und Trägerin der Museen von Haus Kemnade und des Bauernhausmuseums.

Wasserburg Kemnade Innenhof (Quelle: Stadt Bochum)

Der Museumsbetrieb umfasst die Dauerausstellungen der Musikinstrumentensammlung Grumbt, der Ostasiatika-Sammlung Ehrich und der Porträtminiaturensammlung Inge C. Rudowski. Ferner ist in den Räumen die Schatzkammer Kemnade, die Geldgeschichtliche Sammlung der Sparkasse Bochum, untergebracht.

Im Bauernhausmuseum werden Exponate ländlicher Kultur präsentiert. Dort befindet sich auch das Bienen-Museum.

Vermehrt werden Wechselausstellungen gezeigt und Veranstaltungen auf der Wasserburg initiiert. Dazu werden die bestehenden Kooperationen fortgeführt, dazu zählen der Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V., die Sparkasse Bochum, der Imkerverein Bochum, der Bochumer Künstlerbund (bkb) sowie der Kunstverein Bochum e.V.

Wasserburg Kemnade (Quelle: Stadt Bochum)

In den Räumen der Burg finden etwa drei bis vier Wechselausstellungen pro Jahr sowie Begleitveranstaltungen statt. Kammerkonzerte, Chorkonzerte und Burgserenaden erfreuen stetig eine interessierte Hörerschaft. Eine Teilnahme am Tag des offenen Denkmals gehört ebenfalls dazu. Der Kunstverein präsentiert regelmäßig eigene Ausstellungen in seinen Raum auf Haus Kemnade.

Weitere Informationen zu Haus Kemnade, den Sammlungen und Veranstaltungen finden Sie auf der Seite des Fördervereins auf der Seite des Fördervereins.

Hinweise für Ihren Besuch:
Bei personellen Engpässen werden das Kulturhistorische Museum Haus Kemnade und das Bauernhausmuseum im Wechsel geöffnet. Wenn Sie einen der Ausstellungsorte besuchen möchten, können Sie das Personal vor Ort persönlich oder telefonisch unter 02324 30268 gerne ansprechen, damit Sie - gegebenenfalls mit kurzer Wartezeit - in die Räume geführt werden können.

Klaus Nixdorf Spieglein, Spieglein… Spiegelinstallationen und Wandobjekte mit Spiegeln

5. September bis 22. November 2026

Ausstellungsobjekt (Quelle: Uwe Engels)

Der Bochumer Klaus Nixdorf verwendet seit 2012 Spiegel und Spiegelfolien als Gestaltungsmittel für Wandobjekte und Installationen. Dabei bezieht er den Umgebungsraum mit ein, denn die verschieden großen Spiegelelemente reflektieren die Umgebung. In der Betrachtung entstehen fragmentierte Raumbilder, die sich durch den jeweiligen Betrachtungsstandort verändern. 

Die Ausstellung „Spieglein, Spieglein…“ thematisiert die Reflexion des Gegenübers durch Spiegel. So geben vier Installationen, die in Spiegelkästen aufgestellt sind, ein fragmentiertes Bild ihres Motivs wider. Je nach Standort ergibt sich ein wechselnder neuer Eindruck. Die Installationen erlauben es, diese Eindrücke mit einem Handy-Foto mit nach Hause nehmen zu können. 

Die Wandobjekte lassen mit Spiegeln und Spiegelfolien gezeichnete Motive erkennen, die sich jedoch auch durch Wechsel des Betrachtungsstandortes verändern. Auf dem Boden ausgelegte Farbstreifen werden durch aufgestellte Spiegelelemente in ihrem Rhythmus verändert. 

Die Ausstellung lädt ein, sich bewusst zu werden, wie ein Standortwechsel die Wahrnehmung eines Objekts durch Betrachtung verändert.

Blecherne Vielfalt

Blechblasinstrumente der Sammlung Hett

Tuben – von klein bis groß (Quelle: Stadt Bochum)

Der Sammler Günter Hett hat in über 30 Jahren eine beachtliche Kollektion von Blechblasinstrumenten zusammengetragen. Sie gibt einen eindrucksvollen Überblick über die Baugeschichte und Vielfalt der Blechblasinstrumente des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Sammlung spiegelt das breite Spektrum der Blechblas-Instrumentenwelt wider: Trompeten, Posaunen, Hörner und Tuben sowie eine beachtliche Vielzahl außergewöhnlicher Kuriositäten.

Der Sammler selbst spielt seit etlichen Jahren in verschiedenen Bläserensembles und hat daher immer ein besonderes Augenmerk auf die Spielbarkeit seiner Instrumente gelegt. Daher sind die meisten seiner Instrumente spielbar. Günter Hett hat unter fachmännischer Anleitung die Kunst des Trompetenbaus gelernt. Er hat alte, in Vergessenheit geratene Instrumente nachgebaut, wie z.B. Klappentrompeten.

Die Ausstellung im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade zeigt mit einer Auswahl von Blechblasinstrumenten die „blecherne Vielfalt“ dieser technisch spannenden Instrumentenfamilie.

Das Bauernhausmuseum hinter Haus Kemnade ist der ehemalige Hof der Familie Schulte zur Oven. Die Familie hatte von den adligen Herren des Hauses Kemnade das erbliche Recht, den Hof zu bewohnen und zu bewirtschaften, erhalten. Dafür musste die Bauernfamilie Abgaben und Dienste an die Herren von Kemnade leisten. 1806 war Bauer Johann Heinrich Schulte zur Oven in der Lage, den Hof zu kaufen, denn die Familie hatte ihr Einkommen durch Bergbauanteile vermehren können. Gleichzeitig wurde das Fachwerkhaus neu gebaut.

Dieser Neubau ist das heutige Bauernhausmuseum, das in Stiepel Dorf stand, dort abgebaut und 1971 hinter Haus Kemnade wieder aufgebaut wurde. Das Vierständer-Fachwerkhaus ist vom Gebäudetyp her ein niederdeutsches Hallenhaus, in dem Menschen und Tiere unter einem Dach lebten. 

In der ständigen Ausstellung erzählen zahlreiche Ausstellungsstücke vom bäuerlichen Leben früherer Zeiten. Zudem beherbergt das Bauernhaus auch ein Bienenmuseum des Kreisimkervereins Bochum e.V.

Allgemeine Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober: Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr

Watt dä Buer nich kennt, dat friätt hä nich!

Ausstellungsplakat öffnet sich per Klick aufs Bild (Quelle: Stadt Bochum)

Bäuerliches Leben in plattdeutschen Redewendungen
auf einem Stiepeler Bauernhof um 1807

Ausstellung im Bauernhausmuseum
vom 9. Mai bis 31. Oktober 2026

Die meisten Menschen im Ruhrgebiet haben ihre Wurzeln im ländlichen Bereich: Die Vorfahren waren Bauern oder Ackerbürger, das waren Handwerker mit einer kleinen Landwirtschaft. Im Haus sind in kleinen Modellen Szenen des ländlich-handwerklichen Lebens nachgestellt. Hier können ländliche Berufe entdeckt werden: zwei linke Hände waren unerwünscht. Die Frage nach unserer Herkunft richtet den Blick zurück, zurück auf das ländliche Leben. Die aktuelle Ausstellung im Bauernhausmuseum geht dafür einer wahrlich verräterischen Spur nach, unserer Sprache.

Es gibt zahlreiche Redewendungen, die etwas über Land und Leute verraten, die mit der Landwirtschaft und dem ländlichen Handwerk zu tun haben. Und dabei geht es um Vieh, Mist, Katzen, Mäuse, Karren, Essen und vieles mehr. Diese Redewendungen werden auch heute immer wieder benutzt, und manch einer kann sie auch nur auf Platt. Bemerkenswert ist aber, dass auch die Menschen, die nicht aus dieser Region sind, die Redewendungen wegen ihrer bildhaften Sprache unmittelbar verstehen. Denn bäuerliches Leben gab und gibt es überall. 

Die neue Ausstellung im Bauernhausmuseum greift das auf: ‚Watt dä Buer nich kennt, dat friätt hä nich!‘ – es geht um bäuerliches Leben in plattdeutschen Redewendungen. Gäste sind eingeladen, die bildlich dargestellten alten Sprüche im und am Bauernhaus zu entdecken, sich über die Herkunft einer wohlbekannten Redewendung zu wundern. Denn wer weiß ganz sicher, wo das berühmte, aber nicht beliebte ‚Fettnäpfchen‘ herkommt, in das man so gar nicht treten möchte?

Bauernhausmuseum hinter Haus Kemnade
An der Kemnade 10
45527 Hattingen
Öffnungszeiten Mai bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr

Mehr Informationen auf den Internetseiten des Kunstvereins:

Ausstellungen (kunstverein-bochum.de)

Regelmäßige Führungen

Der Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V. bietet regelmäßig an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr eine Führung durch das Haus Kemnade und seine Sammlungen an.

An jedem dritten Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober bieten Mitglieder des Fördervereins um 15 Uhr eine Führung durch das Bauernhausmuseum an. In den Wintermonaten von November bis April ist das Bauernhausmuseum geschlossen.

Der Eintritt zu den Führungen ist frei.

Bernd Pappe

Porträtminiaturen in der Wasserburg Haus Kemnade aus der Sammlung Inge C. Rudowski (Quelle: Stadt Bochum)

Porträtminiaturen in der Wasserburg Haus Kemnade aus der Sammlung Inge C. Rudowski

Der ansprechend gestaltete und großzügig bebilderte Band stellt die umfangreiche Kollektion europäischer Bildnisminiaturen der Sammlung von Inge C. Rudowski vor, die seit diesem Jahr in der Wasserburg Haus Kemnade zu sehen ist. Gleichzeitig gibt er aber auch einen leserfreundlichen Überblick über die Kunst des Kleinstporträts. Anders als großformatige Gemälde zeigen Miniaturen einen geliebten Menschen „ganz privat“ und waren oft nur für die Augen eines einzigen Adressaten bestimmt. Sie sind zweifellos die persönlichsten Bildnisse, die unsere Vorfahren vor der Erfindung der Fotografie von sich malen ließen. 

135 Seiten, ca. 150 Farbabbildungen
ISBN 978-3-8093-0340-4
Zu bestellen über: CSchlierkamp@bochum.de
Preis: 20 Euro - zzgl. Versandkosten: Inland 2,90 Euro / Ausland 6,50 Euro

Adresse

Haus Kemnade und Bauernhausmuseum
An der Kemnade 10
45527 Hattingen

Telefon: 02324 30268

Öffnungszeiten

  • Mai bis Oktober:
    Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr
  • November bis April:
    Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr (In dieser Zeit ist das Bauernhausmuseum geschlossen.)

An Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember sowie Silvester bleibt das Kulturhistorische Museum Haus Kemnade geschlossen.

Kulturbüro und Kulturhistorische Museen

Herr Schlierkamp

Sammlungen Haus Kemnade

Telefonnummer
0234 910-3300
Zimmer 227
E-Mail Adresse
CSchlierkamp@bochum.de