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Dienstleistungen und Infos

Haus Kemnade

Kulturhistorisches Museum

Dienstleistungen und Infos

Panoramablick Wasserburg Kemnade und Bauernhof Museum

Die Stadt Bochum ist Eigentümerin und Trägerin der Museen von Haus Kemnade und des Bauernhausmuseums.

Wasserburg Kemnade Innenhof (Quelle: Stadt Bochum)

Der Museumsbetrieb umfasst die Dauerausstellungen der Musikinstrumentensammlung Grumbt, der Ostasiatika-Sammlung Ehrich und der Porträtminiaturensammlung Inge C. Rudowski. Ferner ist in den Räumen die Schatzkammer Kemnade, die Geldgeschichtliche Sammlung der Sparkasse Bochum, untergebracht.

Im Bauernhausmuseum werden Exponate ländlicher Kultur präsentiert. Dort befindet sich auch das Bienen-Museum.

Vermehrt werden Wechselausstellungen gezeigt und Veranstaltungen auf der Wasserburg initiiert. Dazu werden die bestehenden Kooperationen fortgeführt, dazu zählen der Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V., die Sparkasse Bochum, der Imkerverein Bochum, der Bochumer Künstlerbund (bkb) sowie der Kunstverein Bochum e.V.

Wasserburg Kemnade (Quelle: Stadt Bochum)

In den Räumen der Burg finden etwa drei bis vier Wechselausstellungen pro Jahr sowie Begleitveranstaltungen statt. Kammerkonzerte, Chorkonzerte und Burgserenaden erfreuen stetig eine interessierte Hörerschaft. Eine Teilnahme am Tag des offenen Denkmals gehört ebenfalls dazu. Der Kunstverein präsentiert regelmäßig eigene Ausstellungen in seinen Raum auf Haus Kemnade.

Weitere Informationen zu Haus Kemnade, den Sammlungen und Veranstaltungen finden Sie auf der Seite des Fördervereins auf der Seite des Fördervereins.

Hinweise für Ihren Besuch:
Bei personellen Engpässen werden das Kulturhistorische Museum Haus Kemnade und das Bauernhausmuseum im Wechsel geöffnet. Wenn Sie einen der Ausstellungsorte besuchen möchten, können Sie das Personal vor Ort persönlich oder telefonisch unter 02324 30268 gerne ansprechen, damit Sie - gegebenenfalls mit kurzer Wartezeit - in die Räume geführt werden können.

Instrument des Jahres: Akkordeon

Ausstellung vom 1. Februar bis 29. März 2026

Das Akkordeon ist "Instrument des Jahres" 2026. Seine Erfolgsgeschichte in die Welt der Musik verdankt das Instrument seinen vielfältigen Möglichkeiten. In seiner rund 200-jährigen Geschichte kann das Akkordeon zurückblicken auf eine Entwicklung von einem „Spielzeug“ hin zu einem anspruchsvollen, technisch ausgereiften Konzertinstrument. In Musikschulen kann das Spiel dieses Instruments gelernt werden, an Musikhochschulen ist es ein mögliches Studienfach. 

Das Akkordeon begeistert groß und klein, jung und alt gleichermaßen. Gerade weil das Instrument das gleichzeitige Spiel von Melodie und harmonischer Begleitung ermöglicht und es vom Spieler getragen werden kann, ist es bei vielen gesellschaftlichen Gelegenheiten und Anlässen dabei. Das Akkordeon ist heute aber nicht nur in der sogenannten Volksmusik beziehungsweise Folklore sondern gerade auch im Jazz, in der Kammermusik oder nicht zu vergessen im Tango fest verankert.

Die Ausstellung „Instrument des Jahres: Akkordeon“ präsentiert eine Auswahl von außergewöhnlichen, zum Teil sehr seltenen Instrumenten. Kurator Ralf Kaupenjohann zeichnet mit zahlreichen Informationen zu Herkunft und Aufbau sowie Erläuterungen zu seiner Funktionsweise die Geschichte dieses Instruments nach.  Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Konzerten und Kuratorenführungen gibt einen tiefen Einblick in die Klangwelt dieses Instruments und gibt auch Informationen zu Geschichte, Technik und musikalische Zusammenhänge.

Schirmherr für das umfangreiche Programm, das der Landesmusikrat NRW und andere Verbände für das Instrument des Jahres 2026 aufgestellt haben, ist der Schauspieler und Akkordeonist Ulrich Tukur. 

Das Bauernhausmuseum hinter Haus Kemnade ist der ehemalige Hof der Familie Schulte zur Oven. Die Familie hatte von den adligen Herren des Hauses Kemnade das erbliche Recht, den Hof zu bewohnen und zu bewirtschaften, erhalten. Dafür musste die Bauernfamilie Abgaben und Dienste an die Herren von Kemnade leisten. 1806 war Bauer Johann Heinrich Schulte zur Oven in der Lage, den Hof zu kaufen, denn die Familie hatte ihr Einkommen durch Bergbauanteile vermehren können. Gleichzeitig wurde das Fachwerkhaus neu gebaut.

Dieser Neubau ist das heutige Bauernhausmuseum, das in Stiepel Dorf stand, dort abgebaut und 1971 hinter Haus Kemnade wieder aufgebaut wurde. Das Vierständer-Fachwerkhaus ist vom Gebäudetyp her ein niederdeutsches Hallenhaus, in dem Menschen und Tiere unter einem Dach lebten. 

In der ständigen Ausstellung erzählen zahlreiche Ausstellungsstücke vom bäuerlichen Leben früherer Zeiten. Zudem beherbergt das Bauernhaus auch ein Bienenmuseum des Kreisimkervereins Bochum e.V.

Allgemeine Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober: Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr

Der Kunstverein Bochum e.V. präsentiert in seinem Raum im Kulturhistorischen Museum Haus Kemnade regelmäßig aktuelle künstlerische Positionen.

Mehr Informationen auf den Internetseiten des Kunstvereins:

Ausstellungen (kunstverein-bochum.de)

„French touch“

Konzert am 21. März 2026
Kulturhistorisches Museum Haus Kemnade

Stefanie Schulte-Hoffmann und Peter Brekau während ihrer musikalischen Hommage „French touch“ mit Akkordeon und Gitarre. (Quelle: Hoffmann)

Das Akkordeon wird gern mit Frankreich assoziiert. Uns so spielen die Akkordeonistin Stefanie Schulte-Hoffmann und der Gitarrist Peter Brekau eine Hommage an die französische Musik. Mit „French touch“ haben sie berühmte, harmonisch reiche und feinsinnige Werke von Gabriel Fauré, César Franck, Maurice Ravel und Jacques Ibert sowie aktuellen Valses Musettes von Richard Galliano ausgewählt. 

Die Musiker wandeln im aktuellen Programm aber auch auf den Spuren des Tango Argentino. Rhythmische Raffinesse und berührende Melodik spiegeln die Leidenschaft wider, die von der Musik Astor Piazzollas und seinen namhaften Vorgängern wie Aníbal Troilo und Carlos Gardel ausgeht.
Es ist diese musikalische Mischung, die ein besonderes Musikerlebnis verspricht.

Eintritt frei.

Lieder

Konzert zur Finissage am 29.März 2026 um 15 Uhr

Die Künstler Margit Kern und Axel Porath (Quelle: Christian Palm)

Die Akkordeonistin Margit Kern und Axel Porath an der Viola lassen musikalische Kostbarkeiten in einer ganz besonderen Weise erklingen. Ihr Konzert lädt ein, durch die verschiedenen Welten der Musik zu wandern und neue Dimensionen zu erleben:

In einem bunten Reigen durch die Tiefe der Zeit transkribieren Axel Porath und Margit Kern Kleinode der Liedkunst. Sie adaptieren diese Lieder für ihre Besetzung Akkordeon und Viola. Diese Transkriptionen sind ungewöhnlich. Ihre Stärke liegt darin, die musikalische Wärme und Ausdruckskraft jenseits des gesungenen Wortes, zum Ausdruck zu bringen. Auf diese Weise schafft die Transkription beider Stimmen die Möglichkeit, Juwelen der Liedkunst auf völlig andere Weise neu zu hören und seine musikalische Gestalt neu zu deuten.

Im Zentrum des Programmes steht Franz Schuberts Zyklus „Die schöne Müllerin“. Der Bach, das fließende Wasser, zieht den Wanderer in die Welt. Er wird Gefährte zur Zwiesprache und Spiegel der Stimmungen des Wandernden. Mit einem Spannungsbogen von Naturverbundenheit, Hoffnung, Enttäuschung und Trauer ist der Bach die Verbindung zwischen diesen Wechselbädern der Gefühle.

Daran knüpft das Konzertprogramm mit seinen Ausbrüchen in die Moderne an: Die Naturverbundenheit ist das Bindeglied zwischen Schubert und den modernen Werken. Der Rhythmus des Werdens und Vergehens in der Natur, das Atmen der Lebewesen oder der Meereswellen sind wichtige klangliche Anknüpfungspunkte in der dazu ausgewählten Musik von Toshio Hosokawa. Die Landschaft wird in seiner Musik zur Landschaft eines Klanges mit all seinen Schattierungen. Der Komponist verwebt auf einzigartige Weise Musik und Natur, östliche und westliche Klänge ineinander. 

Intermezzi mit Liedern von John Dowland werden zu diesen Komponisten gesellt. Mit John Dowlands Liedern wirft das Programm einen Blick in die frühe Liedkunst. Zu Dowlands Zeit war die Instrumentaltranskription der Werke, die für Gesang entstanden waren, ein völlig normaler Umgang mit Musik.

Die Künstler

  • Margit Kern studierte Akkordeon bei Hugo Noth und Matti Rantanen und schloss ihre Studien mit dem Konzertexamen ab. Sie startete ihre internationale Karriere mit dem Gewinn des 1. Preises des Gaudeamus Wettbewerbes für Interpretation von Neuer Musik. Sie konzertiert international in vielen europäischen Ländern und den USA, Kanada, China und Süd-Korea und spielte zahlreiche Uraufführungen. Sie spielt solistisch und ist eine gefragte Kammermusikerin. Mit Axel Porath verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit. Margit Kern lehrt als Honorarprofessorin an der Hochschule für Künste, Bremen im Fachbereich Musik. 
  • Axel Porath wurde 1972 in Hagen geboren. Der Bratschist ist festes Ensemblemitglied der musikFabrik. Er studierte Viola in Stuttgart, Frankfurt und Karlsruhe, außerdem Kammermusik beim Melos Quartett. Zudem besuchte Axel Porath Kurse beim Borodin Quartett. Als leidenschaftlicher Kammermusiker konzertierte Axel Porath mit Ensembles wie dem Abegg Trio und dem Odeon Quartett. Neben seiner Arbeit mit der musikFabrik wirkt er als Stimmführer der Heidelberger Symphoniker und spielt regelmäßig im SWR Radiosinfonieorchester Stuttgart und im Stuttgarter Kammerorchester.

Regelmäßige Führungen

Der Förderverein Haus Kemnade und Musikinstrumentensammlung Grumbt e.V. bietet regelmäßig an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr eine Führung durch das Haus Kemnade und seine Sammlungen an.

An jedem dritten Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober bieten Mitglieder des Fördervereins um 15 Uhr eine Führung durch das Bauernhausmuseum an. In den Wintermonaten von November bis April ist das Bauernhausmuseum geschlossen.

Der Eintritt zu den Führungen ist frei.

Bernd Pappe

Porträtminiaturen in der Wasserburg Haus Kemnade aus der Sammlung Inge C. Rudowski (Quelle: Stadt Bochum)

Porträtminiaturen in der Wasserburg Haus Kemnade aus der Sammlung Inge C. Rudowski

Der ansprechend gestaltete und großzügig bebilderte Band stellt die umfangreiche Kollektion europäischer Bildnisminiaturen der Sammlung von Inge C. Rudowski vor, die seit diesem Jahr in der Wasserburg Haus Kemnade zu sehen ist. Gleichzeitig gibt er aber auch einen leserfreundlichen Überblick über die Kunst des Kleinstporträts. Anders als großformatige Gemälde zeigen Miniaturen einen geliebten Menschen „ganz privat“ und waren oft nur für die Augen eines einzigen Adressaten bestimmt. Sie sind zweifellos die persönlichsten Bildnisse, die unsere Vorfahren vor der Erfindung der Fotografie von sich malen ließen. 

135 Seiten, ca. 150 Farbabbildungen
ISBN 978-3-8093-0340-4
Zu bestellen über: CSchlierkamp@bochum.de
Preis: 20 Euro - zzgl. Versandkosten: Inland 2,90 Euro / Ausland 6,50 Euro

Adresse

Haus Kemnade und Bauernhausmuseum
An der Kemnade 10
45527 Hattingen

Telefon: 02324 30268

Öffnungszeiten

  • Mai bis Oktober:
    Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr
  • November bis April:
    Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr (In dieser Zeit ist das Bauernhausmuseum geschlossen.)

An Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Heiligabend, 25. Dezember sowie Silvester bleibt das Kulturhistorische Museum Haus Kemnade geschlossen.

Kulturbüro und Kulturhistorische Museen

Herr Schlierkamp

Sammlungen Haus Kemnade

Telefonnummer
0234 910-3300
Zimmer 227
E-Mail Adresse
CSchlierkamp@bochum.de