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Großstadt mit Lebensgefühl

StadtRaumPflege

Projektdetails

Kompetenz: Großstadt mit Lebensgefühl
Projektleitung: Christian Kley
Organisation: USB

E-Mail: christian.kley@usb-bochum.de

Drei Kinder und Oberbürgermeister Thomas Eiskirck bei der Aktion "Stadtputz" in Bochum

Großstadt mit Lebensgefühl

Projektbeschreibung

Nicht jedes Graffiti ist gleich Kunst und auch überquellende Mülleimer sind kein schöner Anblick. Gepflegte Grünanlagen und Wohnquartiere sowie eine saubere und sichere Innenstadt laden dagegen zu Aufenthalt und Begegnung ein. Sie sind die Visitenkarte einer Stadt, in der die Menschen gern leben. Mit dem Projekt „StadtRaumPflege“ will die Stadt Bochum die Sauberkeit im öffentlich Raum verbessern, indem sie „Schmuddelecken“ in der Stadt, an U-Bahn-Haltestellen und in den Grünanlagen beseitigt. Gleichzeitig appelliert sie an das öffentliche Verantwortungsbewusstsein und den gegenseitigen Respekt der Bürgerinnen und Bürger, um beispielsweise Vandalismus, illegalen Graffitis und Vernachlässigung von Stadträumen vorzubeugen.

In der Anfangsphase des Projektes im Rahmen der Bochum Strategie beteiligen sich in erster Linie städtische Stellen wie die USB Bochum GbmH, die BOGESTRA sowie die Sicherheitspartnerinnen und -partner. Im Sinne eines gemeinsamen Verantwortungsbewusstseins sollen später auch Wohnungsbaugesellschaften, der Stadtverband der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner sowie Bildungseinrichtungen mit ins Boot geholt werden, um Bochums Ruf als Großstadt mit Lebensgefühl zu unterstreichen. Bei einer ersten großen Stadtputz-Aktion machten bereits 8.000 Bürgerinnen und Bürger freiwillig mit.

Neue Müllbehälter, Abfalleimer wurden in der Bochumer Innenstadt installiert. Hier: ein Mülleimer vor dem Bochumer Rathaus.
Neue Müllbehälter, Abfalleimer wurden in der Bochumer Innenstadt installiert. (Quelle: Stadt Bochum)

Ebenfalls im Dienst der Gemeinschaft unterwegs und dem Müll auf der Spur sind seit 2019 vier Abfallkontrolleurinnen und -kontrolleure, die im Rahmen des Projektes von der USB Bochum GmbH eingestellt wurden. In Zweier-Teams durchstreifen sie das Bochumer Stadtgebiet auf der Suche nach Hinweisen auf Umweltfrevel. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, Containerstandorte zu beobachten oder wilde Müllkippen nach Adressen zu durchsuchen, die Rückschlüsse auf die Verursacherinnen und Verursacher zulassen.

Erste Zahlen belegen den Erfolg dieser Beobachtung und Beweissicherung für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum. Gab es im Jahr 2018 in der Bußgeldstelle insgesamt 143 Anzeigen von Umweltdelikten, konnten die vier Abfallkontrolleure im ersten Halbjahr 2019 bereits 488 Hinweise zu Ordnungswidrigkeiten geben, von denen weit mehr als die Hälfte zur Anzeige gebracht wurden.

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