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Großstadt mit Lebensgefühl

Bochums stille Örtchen

Projektdetails

Kompetenz: Großstadt mit Lebensgefühl
Projektleitung: Raza Hadzic, Holger Ernst, Jürgen Balzer
Organisation: Stadt Bochum
Bereich: Amt für Stadtplanung und Wohnen, Amt für Geoinformation, Liegenschaften und Kataster, Zentrale Dienste 

E-Mail: RHadzic@bochum.de, HErnst@bochum.de, JBalzer@bochum.de

Bochum erhält mehr öffentlich zugängliche WC-Anlagen für Menschen mit körperlicher Behinderung oder Einschränkung. Dafür sorgt das Projekt „Bochums stille Örtchen“.

Großstadt mit Lebensgefühl

Projektbeschreibung

Öffentliche Toiletten sind kein neues Thema. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie dem zentralen gesellschaftlichen Ziel der Inklusion durch die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 und dem nationalen Aktionsplan der Bundesregierung rückt das Thema auch in Bochum immer mehr in den Fokus.

Das Projekt „Bochums stille Örtchen“ der Bochum Strategie greift das Thema daher unter dem Schwerpunkt „Generationenfreundliche Stadt“ im Kompetenzfeld „Großstadt mit Lebensgefühl“ auf. Im Fokus steht hierbei die Prämisse „Wir schaffen und sichern eine gute, familien- und generationsgerechte Infrastruktur“, mit dem primären Ziel, behindertengerechte WC-Anlagen in den Stadtteilen zu installieren.

Denn: Die aktuelle Infrastruktur in Bochum ist im Hinblick auf öffentliche Toiletten wenig geeignet für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen. Dieser Personengruppe wird es zurzeit erschwert, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Gesellschaftliche Vielfalt setzt aber genau diese gleichberechtigte Teilhabe voraus.

Die geplanten WC-Anlagen sollen in der höchstmöglichen Ausstattungsstufe den Anforderungen des (Über-)Standards "Toilette Für alle" entsprechen. Die Nutzung der "Toilette für alle" soll also künftig Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen, Krankheiten wie etwa Multipler Sklerose, aber auch älteren und pflegebedürftigen Menschen die Teilhabe am öffentlichen Leben erleichtern.

Ein erster Schritt ist es, für jeden der sechs Bochumer Stadtbezirke zunächst jeweils einen Standort für mögliche WC-Anlagen zu ermitteln.

Ab Oktober 2022 prüfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts für jeden Stadtbezirk nach einem einheitlichen Schema die planungs- und grundstücksrechtlichen sowie bautechnischen Voraussetzungen für die Errichtung einer barrierefreien und behindertengerechten WC-Anlage in der höchstmöglichen Ausstattungsstufe. Dabei fließen auch die Erfahrungen ein, die mit der Errichtung und dem Betrieb der Pilot-Anlage am Konrad-Adenauer-Platz gemacht wurden. Nach Ablauf des Projektzeitraums Ende 2025 sollen die vollständig vorbereiteten Standortvoraussetzungen dazu führen, dass die WC-Anlagen im Regelbetrieb baulich errichtet und betrieben werden können.

“Bochums stille Örtchen“ hat also ein klares Ziel vor Augen: mehr öffentlich zugängliche WC-Anlagen in der Stadt zu schaffen und somit die Schließung der "Versorgungslücke" für die Gruppe der Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen voranzutreiben.

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