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Aktuelles zur Bochum Strategie

Zwei neue Pocket Parks in Bochum

Bürgerinnen und Bürger sitzen auf einer Rundbank

Aktuelles zur Bochum Strategie

Gleich zwei neue Pocket Parks gibt es seit Neuestem in Bochum: Im Bereich zwischen Oskar-Hoffmann- und Franz-Vogt-Straße in der südlichen Innenstadt sowie am Turmplatz in Linden. Beide Parks sind bei einer Bürgerbeteiligung von Bochumerinnen und Bochumern vorgeschlagen worden. Auch über die Gestaltung und Bepflanzung stimmte die angrenzende Nachbarschaft ab. Damit gibt es inzwischen sechs Pocket Parks im Stadtgebiet. Sie alle sind aus dem gleichnamigen Bochum Strategie-Projekt entstanden, in dessen Zuge nach geeigneten Flächen für die kleinen Parks gesucht wurde.

Der Pocket Park zwischen Oskar-Hoffmann- und Franz-Vogt-Straße bietet der Nachbarschaft nun eine rund 1.400 Quadratmeter große Fläche zum Spielen, Miteinander-Reden oder einfach zum Entspannen.  Das neue Stadtgrün punktet vor allem mit angenehmer Wohlfühl-Atmosphäre. Neben einigen „normalen“ Bänken gibt es drehbare Liegebänke auf zwei Ebenen, die auch für körperlich beeinträchtigte Personen zugänglich sind. Außerdem steht eine Picknick-Garnitur auf der Fläche. So kann man sich mitten im Grünen ausruhen oder mit den Nachbarn Spiele am Tisch spielen. Wer will, kann sich auch an den „Nasch-Orten“ im Pocket Park bedienen: In den Trockenmauern des Parks befinden sich Hochbeete, die vom Verein „EssBO!“ mit essbaren Pflanzen bestückt werden. Sieben neue Bäume und heimische Sträucher vervollständigen den Bewuchs. Die Kosten für den neuen Pocket Park liegen bei rund 185.000 Euro – darin enthalten sind auch schon die Unterhaltskosten für die nächsten drei Jahre.

Der Park Am Turmplatz ist mit rund 950 Quadratmetern zwar etwas kleiner, aber nicht weniger attraktiv. Zentrale Ideen bei der Umsetzung sind die Pflanzung von ökologisch wertvollen Bäumen, Gehölzen und Stauden. Das erhöht die Artenvielfalt und bietet wichtigen Lebensraum für Insekten und Vögel. Der Park bietet Anwohnenden außerdem die Möglichkeit, selbst Obst, Gemüse und Kräuter anzubauen. Die Umsetzung des Parks erhält zu 80 Prozent Förderung durch das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).

  • Zwei Personen schauen sich ein Insektenhaus an
  • Zwei Männer bepflanzen ein Beet.
  • Oberbürgermeister Lukat und eine Frau bepflanzen Beete.
  • Drei Personen sitzen auf einer Bank und zwei Hunde liegen vor ihnen auf dem Boden.
  • Gelbe Blumen blühen in einem kleinen Park.
  • Ein Mann sitzt auf einer Bank, im Hintergrund ist eine Parkfläche und Menschen stehen auf einer Wiese.
  • Eine Familie mit Mädchen und Hund schauen sich ein Insektenhotel an.
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