BOP Freizeit & Vereine Informationen Fabrik Pinnwand Ausweis Lesen Frauen und Beruf Frauen und Bildung Reisepass Medizin Helfen Haus Callcenter Familienzuhause Großvater Erziehung Familie mit Kind Verlobung Erde Tod Bau Zertifikat Katze Auto Datum und Uhrzeit Abmachung Wegweiser Vertrag Bus Nachwuchs Bürgerecho Facebook Twitter YouTube Instagram Flickr E-Mail nachladen nach unten Panorama Service Regeln Aktuelles Wissen Marktplatz Finanzen & Gebühren Umwelt & Klima Logout Vorreiterin Talentschmiede Wissenschaft Kultur Großstadt Kompetenzen Kompass Projekte Sportehrung: Abstimmung Sportehrung: Kriterien Sportehrung: Meldeformular Sportehrung: Rückblick
Aktuelles zur Bochum Strategie

Mit WERK X auf der Überholspur zum erfolgreichen Unternehmen

Büroräume Werk X
Gemeinsame Büroräume mit Start-up Ambiente gehören zum Konzept von WERK X

Aktuelles zur Bochum Strategie

2019 im Rahmen der Bochum Strategie gegründet, unterstützt das WERK X ausgewählte Gründungsideen aus Bochum und der Region, damit aus ihnen ein erfolgreiches Jungunternehmen wird. Start-up-Inkubator nennt sich das im Fachjargon. Wie in einem Brutkasten sollen durch eine umfassende Betreuung, ein Stipendium und durch Netzwerken die Ideen, aber auch die Gründerinnen und Gründer in sechs Monaten „heranreifen“. Jeweils drei Gründerteams bringen in gemeinsamen Büroräumen im WERK X ihren Traum vom eigenen, erfolgreichen Unternehmen auf die Spur.   

Auf das Bochumer WERK X sind Katharina Schmidt und Björn Sperling zufällig gestoßen: Mit ihrer Geschäftsidee, nachhaltig, fair und ökologisch hergestellte Taschen und Rucksäcke zu entwerfen, zu produzieren und zu vertreiben, haben sie 2020 beim Bochumer Gründungswettbewerb Senkrechtstarter den ersten Platz belegt. Auf der Preisverleihungsfeier stellte ihnen ein Mitarbeiter des Wettbewerbs den Leiter von WERK X vor - ein gutes Gespräch folgte. Wenige Wochen später standen Sperling und Schmidt mit einer Unternehmenspräsentation in der selbstgefertigten Tasche vor dem WERK X. Vor Ihnen: eine einmalige Chance und eine Jury mit gestandenen Geschäftsleuten und Wirtschaftsexperten, die es zu überzeugen galt. Wenige Tage später war klar, ihr Plan hat die Jury beeindruckt – sie waren im WERK X aufgenommen. Mit zwei anderen Jungunternehmen würden sie nun in gemeinsame Büroräume ziehen, Teil der Gründerszene Bochums werden und in den nächsten sechs Monaten an ihrem Unternehmen feilen.- dachten sie.

Gründer Werk X: Katharina Schmid und Björn Sperling
Das WERK X unterstützt Katharina Schmidt und Björn Sperling

Doch auch hier änderte die Corona-Pandemie die Rahmenbedingungen. Aus gemeinsamen Büroräumen wurde Homeoffice, Netzwerken und Beratung wurde digital. „Schade ist natürlich, dass die Teams das einzigartige Flair im WERK X zu arbeiten und sich zu vernetzen nicht komplett mitbekommen haben", sagt Maurice Reinhard, der Projektleiter des WERK X. Denn was das Flair angeht, erfüllt WERK X so ziemlich jede Erwartung, die man an Räume von dynamischen Jungunternehmen hat. Kicker, Bällebad und ein wie Omas Wohnzimmer gestalteter Konferenzraum bringen Kreativität in den Arbeitsalltag. Gemeinsam mit anderen Start-ups nutzt WERK X im sogenannten Funkhaus, einem nach außen unscheinbaren Geschäftsgebäude am Husemannplatz in der Bochumer Innenstadt, eine Mehrzwecketage, die Kreativität und Kommunikation untereinander stärken soll.
„Den Austausch der Gründer untereinander zu fördern, ist eines unserer Hauptanliegen", erläutert Reinhard das Konzept. „Die Einrichtung ist da eher Mittel zum Zweck, da alle sofort drüber reden und beginnen sich auszutauschen". Und intensiver Austausch ist in der ersten Phase des Unternehmertums ungemein wichtig – egal ob am Kicker oder im Konferenzraum. Schließlich gibt es viele Fragen auf die man eine Antwort braucht, die andere Gründer vielleicht schon haben. Individuelle Beratung durch Spezialisten vom WERK X komplettieren das Betreuungsangebot für die Teilnehmenden. Dass dies auch digital funktioniert, können Sperling und Schmidt bestätigen: „Bei Fragen war das Team von WERK X immer unsere erste Anlaufstelle und hat uns mit ganz viel Know-how weitergeholfen. Auch das Netzwerken mit den anderen Teilnehmenden hat super geklappt", erzählen die beiden. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit wird bald in ihrem Webshop zu sehen sein: 3D-Animationen ihrer Taschen und Rucksäcke, die von einem anderen Jungunternehmer aus dem WERK X erstellt werden. Und wie ein Webshop aufgebaut werden sollte, haben sie bei einem von WERK X organisierten Austausch mit Bastian Siebers, dem Geschäftsführer von Babymarkt.de, einem der deutschlandweit größten Online-Anbieter für Babyausstattung, gelernt. „Unser Unternehmen vor WERK X ist nicht mit dem Unternehmen von heute zu vergleichen. WERK X hat erst ein richtiges Business daraus gemacht", fasst Sperling ihre Teilnahme zusammen. Dass dies kein Zufall ist, zeigen die Zahlen: Der Umsatz wächst, erste Angestellte unterstützen das Gründer-Duo und weitere Stellen sind ausgeschrieben. 


"Mit WERK X fördern wir Unternehmensideen, damit daraus ein Start-up wird, das im Markt bestehen kann. Dazu gehören Beratung, Büroarbeitsplätze und ein Stipendium, damit sich die Teilnehmenden voll auf ihr Business konzentrieren können.",

Maurice Reinhard, Projekleiter WERK X
 

Maurice Reinhard leitet das WERK X (Quelle: WERK X)

Mit viel Engagement leitet seit gut einem Jahr der gebürtige Wittener Maurice Reinhard das WERK X. Gründungsthemen liegen ihm seit langem am Herzen. Schon im Master seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum hatte er Management mit dem Schwerpunkt Entrepreneurship gewählt. Ein der sich mit Innovations-, Gründungs-, und Wirtschaftsthemen beschäftigt.