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Aktuelles zur Bochum Strategie

Eine starke Perspektive für die Innenstadt

Aktuelles zur Bochum Strategie

Fit für die Zukunft will das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Innenstadt“ Bochums Zentrum machen. Wie eine Klammer sorgt das ISEK dafür, dass aus vielen einzelnen Projekten ein Ganzes wird – und alle sich beteiligen können. Das Ziel: eine lebenswerte und vitale Stadtmitte.

Ein Beispiel für die begonnene Stadterneuerung ist das „Urban Sports Areal“, das derzeit auf dem ehemaligen Bahngelände hinter der Rotunde am Bermuda3Eck geplant wird. In dem neuen multifunktionalen Park, der zugleich mit den Veränderungen durch den Klimawandel klarkommt, sollen sich Bochumerinnen und Bochumer bald erholen und vor allem Trendsport treiben. Hier kommt das ISEK-Team von „Bochum 2030- Mission Innenstadt“ ins Spiel: Schon früh – im August – hat das für mehrere Jahre beauftragte Büro unter anderem Sportlerinnen und Sportler und Menschen, die am künftigen Park wohnen, eingebunden, damit das Areal erfolgreich angenommen wird. Der Gedanke dahinter: „Möglichst viele Interessensgruppen an der Gestaltung ihrer Stadtmitte zu beteiligen“, sagt Jacqueline Landowski, Mitarbeiterin des ISEK-Managements, mit einem eigenen Büro vor Ort neben dem Rathaus.

Jaqueline Landowski vom ISEK-Team
Jaqueline Landowski vom ISEK-Team zeigt das Modell des Urban Sports Areals (Quelle: Stadt Bochum )

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und -Kollegen informiert sie über Projekte und schafft so viele Gelegenheiten für Bürgerinnen und Bürger wie möglich, sich an der Planung zu beteiligen. Denn, die Innenstadt muss sich verändern, um auch in Zukunft attraktiv für alle zu sein. Das weiter zunehmende Online-Shopping, eine veränderte Freizeitkultur und ein sich wandelnder Arbeitsalltag sind der Grund für die nötige Stadtentwicklung. Die Veränderungen haben Einfluss darauf, wie die Mitte einer Stadt funktioniert und was sie Bürgerinnen und Bürgern bieten muss, damit sich alle dort gerne aufhalten.

Was diese Herausforderungen für Bochum bedeuten, beleuchtet die Studie „Bochum 2030 – Vision Innenstadt“ aus dem Jahr 2017. Ihr Ergebnis: Die Bochumer City hat nicht nur viel Potenzial, sondern durch einen Mix aus Shopping, Wohnen, Ausgehen, Kultur, Grünflächen, urbane Produktion, Freizeitangebote, darunter Sport, kann sie sich gut für die Zukunft aufstellen. Projekte, die auf diese Ziele einzahlen, gibt es bereits – zum Beispiel das Anneliese Brost Musikforum Ruhr. Wer will, kann seinen Konzertbesuch vorher oder nachher zu Fuß mit Shoppen, Essen und Trinken verbinden. Ähnliche Vorhaben sind bereits im Baubeginn wie das Haus des Wissens – eine Kernaktivität der Bochum Strategie - und wieder andere sind schon im Entwurfsstadium wie die Neugestaltung des Husemannplatzes oder eben das „Urban Sports Areal. In der ehemaligen Post gegenüber dem Rathaus finden nach dem Umbau unter anderem Volkshochschule, Stadtbücherei und eine Markthalle ihren Platz. Im Haus des Wissens findet man einen Ort zum Lesen, Austauschen oder Entspannen.

„Der Fokus auf die Innenstadt verfolgt insbesondere das Ziel der Bochum Strategie, eine „Großstadt mit Lebensgefühl“ zu schaffen“, sagt Anja Rudack, Amt für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Bochum

All diese Vorhaben zu bündeln, aus vielen Einzelteilen ein Gesamtbild zu formen und dabei alle Akteurinnen und Akteure zu informieren und einzubinden – zählt zu den Aufgaben des ISEK-Managements „Bochum 2030 - Mission Innenstadt“. Was das Ganze mit der Bochum Strategie zu tun hat, beantwortet Anja Rudack, Projektleitung des ISEK Innenstadt bei der Stadt Bochum, Amt für Stadtplanung und Wohnen, so: „Der Fokus auf die Innenstadt verfolgt insbesondere das Ziel der Bochum Strategie, eine „Großstadt mit Lebensgefühl“ zu schaffen.“ Dazu will die Stadt Bochum die Innenstadt als urbanen Mittelpunkt stärken indem sie eine hohe Aufenthaltsqualität schafft. Der Wandel der Innenstadt zu einem multifunktionalen Ort, an dem man sich auch an heißen Tagen gerne aufhält, trägt entscheidend dazu bei.

Modell des Urban Sports Areals (Quelle: Stadt Bochum )

Ganz praktisch heißt das, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ISEK-Management „Bochum 2030 –Mission Innenstadt“ zum Beispiel Termine vor Ort organisieren, dort gemeinsam mit Interessierten und Fachleuten Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken von Brachflächen oder öffentlichen Plätzen identifizieren und Ideen entwickeln, die in konkrete architektonische und stadtplanerische Entwürfe zur Neugestaltung einfließen. Der Plan: eine Stadtentwicklung für und mit den Menschen, um das Bestmögliche für alle zu erreichen. „Im Zweifelsfall heißt das aber auch, erklären zu müssen, warum etwas baurechtlich oder aufgrund von besonderen Gegebenheiten vor Ort nicht möglich ist“, erläutert Jacqueline Landowski.

Auch dafür ist das „Urban Sports Areal“ ein gutes Beispiel: Aus den vielen Ideen, Rückmeldungen und Wünschen der Beteiligten gilt es für die Landschaftsarchitekten des Büros „Greenbox“, Bewegungselemente zu entwickeln, die den Wünschen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen, rechtlich möglich sind und zugleich eine städtebauliche Funktion haben. So soll zum Beispiel eine Lärmschutzwand für die Anwohnerinnen und Anwohner gleichzeitig als Boulderwand zum Klettern dienen. „Solche Angebote, die sich vor allem an Jugendliche richten, gibt es immer zu selten“, sagte Jan Schulz vom ISEK-Team. Dass „Urban Sports Areal“ bindet zudem das Viertel um den Springerplatz an die Innenstadt an. „Der innovative Planungsansatz für das „Urban Sports Areal zeigt, wie funktionale Notwendigkeiten und Klimaanpassungsmaßnahmen sich mit attraktiven Angeboten für die späteren Nutzerinnen und Nutzer verbinden können.“ sagt Anja Rudack.

Das Stadtumbaubüro

Willy-Brandt-Platz 8

ist montags, dienstags und donnerstags geöffnet.

Eine Download Broschüre zur Vision Innenstadt 2030 gibt es hier