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Aktuelles zur Bochum Strategie

Ein Familienbüro für alle Fälle

Aktuelles zur Bochum Strategie

Im Februar 2019 eröffnet, kümmert sich das Familienbüro Bochum als zentrale Anlaufstelle um die Fragen und Bedürfnisse von Familien, hilft bei der Betreuungsplatzsuche, unterstützt beim Ausfüllen von Anträgen, berät bei konkreten familiären oder bürokratischen Herausforderungen und ist mit allen relevanten Akteuren eng vernetzt. Kurz gesagt: Das Team vom Familienbüro sorgt dafür, dass Bochum noch familien- und generationengerechter wird.

„Mein Mann und ich hatten im Sommer gemerkt, dass wir Beratung beim Ausfüllen der Elterngeldanträge brauchen. Über die Suchfunktion auf bochum.de sind wir auf das Familienbüro gestoßen“, erzählt die Bochumerin Eva Seifert. Die Zeit für die Anträge drängte, im September 2021 sollte die Familie Zwillinge bekommen. Schnell vereinbarte die werdende Mutter telefonisch einen Videotermin mit einer der Mitarbeiterinnen des Familienbüros. Von der Beratung ist sie noch heute begeistert. „Unsere Beraterin hat mit uns alle unsere Fragen systematisch geklärt, richtig wertvolle Hinweise gegeben und uns auf Aspekte hingewiesen, die wir gar nicht auf dem Schirm hatten. Auch das direkte Ausfüllen des Antrages war total hilfreich und hat uns extrem viel Zeit und Aufwand erspart“, fasst Eva Seifert ihre Videoberatung zusammen. Nur noch zum Unterschreiben musste das Ehepaar ins Rathaus kommen. Auch das Weiterleiten des Antrags an die richtige Stelle übernahm das Familienbüro. Von ebenso guten Erfahrungen berichten auch Nadine Konopatzki-Claus und Patrick Claus: „Die Beratung im Familienbüro hat uns sehr geholfen, das für uns finanziell beste Elterngeld zu beantragen. Dazu ging die Mitarbeiterin mit uns alle Optionen durch, so dass wir uns am Ende nur noch entscheiden mussten.“

Claudia Evers leitet das Familienbüro im Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion. (Quelle: Stadt Bochum )

Genau diese hohe Servicequalität zu bieten, ist das Anliegen des Familienbüros. „Wir wollen den Bochumer Familien helfen und sie unterstützen, egal mit welchen Anfragen sie an uns herantreten“, fasst Claudia Evers, Leiterin des Familienbüros Bochum, den Arbeitsanspruch ihres Teams zusammen. Ein festes Dienstleistungsportfolio haben sie und ihre sechs Kolleginnen daher nicht. Gemeinsam schauen sie, welche Anfragen das Team erreichen und wie man sie lösen kann. „Wir sind ein ständig dazulernendes System“, sagt Claudia Evers dazu. Wenn ein Teammitglied etwas nicht weiß, recherchiert es die Antwort, gibt sie an die anfragende Familie weiter und informiert das restliche Team. Das Ziel: einen bedarfsgerechten Zugang zu familienpolitischen Leistungen und Themen so niedrigschwellig und individuell wie möglich anzubieten. Dass das Familienbüro dies auch einzulösen vermag, bestätigen Nadine Konopatzki-Claus und Patrick Claus: „Bei unseren Terminen haben wir uns immer sehr gut beraten gefühlt. Die Mitarbeiterin war bestens vorbereitet, hat uns alles einfach erklärt und auf unsere Situation heruntergebrochen“.

Um das auch bei allen Themenleisten zu können, hat sich das Team in Sachen Fachwissen breit aufgestellt und viele Kooperationen mit Akteuren wie dem Jugendamt, Schwangerschaftsberatungsstellen, Erziehungsberatungen und vielen anderen Einrichtungen geschlossen. Alle Mitarbeiterinnen des Familienbüros haben bei den Kooperationspartnerinnen und -partnern hospitiert, um die verschiedenen Themen genau kennenzulernen, zu wissen auf was man bei der Beratung oder beim Ausfüllen von Anträgen achten muss oder an wen sie die Familien weiterleiten können. Das unterscheidet das Bochumer Familienbüro von den Einrichtungen anderer Städte. Dort ist die Familienberatung meist im Bereich der Jugendämter oder ähnlicher Einrichtungen angesiedelt und fokussiert sich häufig auf Eltern mit kleinen Kindern.   

„Wir haben bei unserer Arbeit kein festes Familienbild. Familie ist, was sich als Familie fühlt. Und diese Menschen unterstützen wir.“ Claudia Evers, Leiterin des Familienbüros Bochum

„Wir haben das Motto Eltern werden und älter werden“, berichtet Claudia Evers. Aus Prinzip kümmert sich das Familienbüro Bochum daher um Familien in allen Lebenslagen, jeden Alters und jeder Konstellation – und berät oder informiert daher nicht nur zu Elterngeld oder KiTa-Platzvermittlung, sondern auch zu Themen wie Vorsorgevollmachten oder Pflege von Angehörigen.

Überhaupt ist die individuelle Beratung das Kernelement des Familienbüros. „Wir hatten eine Anfrage aus Schweden von einer Familie, die aufgrund eines Stellenwechsels zu einer Bochumer Hochschule beratungsbedarf zu Betreuungsangeboten, Schulen und anderen Leistungen hatte“, erinnert sich Claudia Evers. Natürlich half das Team des Familienbüros auch bei dieser Anfrage weiter. Digitale Beratungen und Gespräche auf Englisch gehören inzwischen zum Standardangebot des Büros. Egal ob per Telefon, E-Mail, Video oder im persönlichen Termin vor Ort, das Familienbüro hatte seit der Eröffnung Anfang 2019 schon knapp 29.000 Kundenkontakte.

Das Team vom Familienbüro sorgt dafür, dass Bochum noch familien- und generationengerechter wird. (Quelle: Stadt Bochum )

Das Familienbüro ist aber auch Treffpunkt. Vor Corona gab es die „Familienrunde am Samstag“ mit Informationen und Gesprächen zu Themen wie dem Starke-Familien-Gesetz, zu Pflegethemen, Elterngeld oder Elternzeit. Sobald die Pandemie es wieder zulässt will das Familienbüro diese Veranstaltungsreihe wieder aufnehmen – ergänzt durch virtuelle Angebote, die sich bereits bewährt haben.

Kein Wunder also, dass die ursprüngliche Kernaktivität der Bochum Strategie inzwischen ein reguläres Angebot der Stadtverwaltung ist. Schließlich hat Bochum sich das Ziel gesetzt, die Stadt liebens- und lebenswerter zu machen – und daran arbeitet das Familienbüro täglich.

Claudia Evers, Leiterin des Familienbüros im Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion. (Quelle: Stadt Bochum )

Mit viel Engagement und Spaß an der Sache leitet Claudia Evers das im Februar 2019 eröffnete Familienbüro im Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion der Stadt Bochum.

Claudia Evers ist seit mehr als dreißig Jahren bei der Stadt Bochum beschäftigt. Soziale und gesellschaftliche Themen liegen ihr sehr am Herzen. Begonnen hat sie ihre berufliche Laufbahn im Sozialamt, sammelte in unterschiedlichen Bereichen – wie zum Beispiel Personal und Organisation oder Bildungsbereich – Erfahrungen und vertiefte ihre Kompetenzen.