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Aktuelles zur Bochum Strategie

Auf dem Weg zur Vorreiterin der Digitalisierung

Symbolfoto eGovernment - Eine Frau sitzt auf einem Sofa und hat einen Laptop auf den Knien.
Bequem vom Sofa aus "zum Amt" (Quelle: Stadt Bochum)

Aktuelles zur Bochum Strategie

Der Wandel von einer rein analogen Kommunikation hin zu einer, die analoge und digitale Lösungen intelligent miteinander verbindet, ist im 21. Jahrhundert ein zentrales Thema – auch für die Stadt Bochum. Sie hat den Anspruch, digitale Vorreiterin zu werden. Gerade dafür sind in der Bochum Strategie verschiedene Kernaktivitäten benannt, um den Wandel zu vollziehen. Ob mit der eGovernment-Plattform „Mein Bochum“ oder dem Konzept der „Gigabit-City“, die eine flächendeckende Versorgung Bochums mit schnellen Breitbandverbindungen sicherstellen soll: bei der Digitalisierung ist Bochum vorn mit dabei.

„Uns war bereits vor Jahren klar, dass Digitalisierung keine ferne Zukunftstechnologie ist. Sie ist Realität. Ein Prozess, der längst stattfindet. Entscheidend war für uns, dass Bochum sich aktiv beteiligt“,

erzählt Stadtdirektor Sebastian Kopietz.
Das neue Bürgerserviceportal stellen Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Dezernent Sebastian Kopietz am 29. August 2017 im Rathaus in Bochum vor.
Das neue Bürgerserviceportal stellen Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Dezernent Sebastian Kopietz am 29. August 2017 im Rathaus in Bochum vor. (Quelle: Stadt Bochum)

„Und dies bedeutet, nicht nur einfach die Menge der digitalen Angebote der Stadtverwaltung zu erweitern, sondern die Chancen der Digitalisierung optimal und mit sehr guter Qualität, vor allem auch im Sinne der Gesellschaft zu nutzen, also die Teilhabemöglichkeiten der Bochumerinnen und Bochumer zu verbessern.“

Die Basis für Bochum Digital bilden die Säulen Gigabit-City, eGovernment, IT-Handlungsrahmen und ShiftDigital. Ein Blick auf das Bürgerserviceportal „Mein Bochum“ zeigt, dass mittlerweile schon sehr viele Serviceangebote online wahrgenommen werden können. Ob Geburtsurkunden oder ein Antrag für das Wunschkennzeichen – das alles funktioniert sicher und bequem von Zuhause. Dazu gehören auch ein Online-Bezahlsystem und ein eigenes Bürgerkonto, das sich die Bochumerinnen und Bochumer freiwillig auf der Plattform einrichten und sich dafür – je nach Dienstleistung – mit ihrem elektronischen Personalausweis oder mit einem Benutzernamen und einem Passwort identifizieren können. „Die Idee, digitale Services anzubieten, gibt es ja schon seit bochum.de vor 25 Jahren an den Start ging. Bereits 1997 hat die Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer die Internetauftritte von 146 deutschen Städten getestet, die ihre Präsentation in eigener Regie erstellt haben und pflegen. Schon damals waren wir Vorreiterin und belegten den 2. Platz“, so Stadtdirektor Sebastian Kopietz.

Seit dem Neustart 2019 wird Bürgerinnen und Bürgern außerdem auf bochum.de ein modernes Portal geboten, das im Jahr durchschnittlich 25 Millionen Mal aufgerufen wird. Bei den digitalen Services ist die Beantragung von Urkunden im Ranking immer weit oben. Mit der Gründung der ShiftDigital Government Solutions GmbH ist die Stadt Bochum 2018 außerdem einen großen Schritt weitergegangen als viele andere Kommunen. Das digitale Innovationslabor entwickelt anwenderfreundliche Software-Services für Verwaltungen. „,ShiftDigital‘ ist eine Initiative aus Bochum, die gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung angestoßen wurde, um die Herausforderungen der digitalen Transformationen zeitgemäß zu beantworten.“

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch schaut sich am 21. April 2020 den Glasfaserausbau an der Lieselotte-Rauner-Schule in Bochum an.
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch schaut sich am 21. April 2020 den Glasfaserausbau an der Lieselotte-Rauner-Schule in Bochum an.

Doch nicht nur in der Verwaltung ist das Thema Digitalisierung wichtig. Gerade auch im Hinblick auf die junge Zukunft der Stadt stehen die Schulen im Mittelpunkt des digitalen Ausbaus. Dank des Strategieprojekts „Gute Schule Bochum“ wird der technische Fortschritt der digitalen Infrastruktur an Bochumer Schulen sichergestellt und allen Schülerinnen und Schülern ein Lehrangebot auf unterschiedlichen Lern- und Leistungsstufen ermöglicht.

Im April fiel außerdem der Startschuss für den Gigabit-Ausbau an Schulen: Ganz im Zeichen des Projekts „Gigabit-City“ hat die Stadt die Unternehmen Glasfaser Bochum und Vodafone beauftragt, bis zum Schuljahresbeginn 2020/2021 an 30 weiterführenden Schulen den Gigabit-Anschluss auszubauen. Aber auch in vielen privaten Haushalten ist das Breitbandnetz inzwischen angekommen. Bisher sind mehr als 85 Prozent der Bochumer Haushalte und Unternehmen mit Gigabit-Geschwindigkeit versorgt.