Das Kunstmuseum Bochum wurde als „Denkmal des Monats“ ausgezeichnet
Das Kunstmuseum Bochum ist im Januar 2026 von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe als Denkmal des Monats ausgezeichnet worden. Das Kunstmuseum Bochum und die Untere Denkmalbehörde der Stadt Bochum freuen sich sehr über diese Auszeichnung. „Wir sind stolz, da das Kunstmuseum mit der Auszeichnung landesweit als Museumsbau der jüngeren Baugeschichte eine besondere Bedeutung erhält.“ so Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen. Hervorgehoben wird das Gebäude vom LWL als eines der bedeutendsten öffentlichen und städtischen Bauten der 1980er Jahre in Bochum. Das Kunstmuseum ist das jüngste Denkmal der Stadt Bochum.
Der von den dänischen Architekten Jørgen Bo und Vilhelm Wohlert entworfene Erweiterungsbau wurde 1983 eröffnet und 2025 unter Denkmalschutz gestellt. Der Museumsbau ergänzt die bereits denkmalgeschützte Villa Marckhoff-Rosenstein und bildet mit ihr ein architektonisches Ensemble von besonderer kultureller und städtebaulicher Bedeutung. Mit der Unterschutzstellung würdigen das LWL-Fachamt und die Untere Denkmalbehörde die herausragende Qualität dieses Museumsbaus der Nachkriegsmoderne.
Das Kunstmuseum liegt im gründerzeitlich geprägten und als Denkmalbereich ausgewiesenen Stadtparkviertel. Als eigenständiger Baukörper seiner Zeit fügt sich der Museumsbau sensibel in den historischen Kontext ein. Der Entwurf von Bo und Wohlert folgt der Idee eines offenen, transparenten Museums, das nicht als repräsentativer Solitär, sondern als Ort der Begegnung und Kommunikation konzipiert wurde.
Die Auszeichnung als Denkmal des Monats ist auch mit Blick auf das diesjährige Stadtparkjubiläum sowie die IGA 2027 eine bedeutende Wertschätzung und stärkt zugleich das Bewusstsein für die Qualität und die Denkmalwürdigkeit jüngerer Baugeschichte.
Hier geht es zu der Auszeichnung vom LWL "Denkmal des Monats - Kunstmuseum Bochum"