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Amt für Stadtplanung und Wohnen

Baulandentwicklung - Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid

Grundlegende Infos zur geplanten Baulandentwicklung

Amt für Stadtplanung und Wohnen

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    Aktuelles

    Immer auf dem Laufenden bleiben: Alle News und Infos zum Neuen Bahnhofsquartier Wattenscheid im Überblick.

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  • Ein offener und transparenter Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist wichtig für das Projekt „Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid“.

    Beteiligung

    Bürgerinnen und Bürger erhalten immer wieder die Gelegenheit, ihre Anregungen für das Projekt in öffentlichen Veranstaltungen einzubringen.

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Urban, modern und attraktiv:

Das Neue Bahnhofsquartier Wattenscheid

Verortung des Bahnhofsquartiers Wattenscheid Im Stadtgebiet (Quelle: Stadt Bochum)

Vielseitig nutzbare Räume und energieeffiziente, kompakte Strukturen: Mit dem Neuen Bahnhofsquartier Wattenscheid plant die Stadt Bochum ein hochwertiges Umfeld für Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Das Projekt soll den Bereich rund um den Bahnhof Wattenscheid aufwerten und sich positiv auf die Entwicklung des gesamten Stadtbezirks auswirken – ohne mit der Wattenscheider Innenstadt als Zentrum zu konkurrieren.

Ob mit dem Zug, Bus oder dem Fahrrad – schon jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger im Neuen Bahnhofsquartier hervorragend angeschlossen: Vom Bahnhof aus erreicht man in wenigen Minuten die Wattenscheider und Bochumer Innenstadt, Direktverbindungen bringen Bahnfahrende zu wichtigen Zielen wie dem Düsseldorfer Flughafen sowie dem Bochumer und Dortmunder Hauptbahnhof und über zentrale Autobahnanschlüsse ist das Plangebiet zudem mit dem überregionalen Verkehrsnetz verbunden. Die gute Verkehrsanbindung soll künftig noch weiter optimiert werden. Dafür sollen unter anderem leistungsfähige Schnellverbindungen im ÖPNV und gut ausgebaute Radwegeverbindungen sorgen.

Das Bahnhofsquartier setzt sich aus vier eigenständigen Gebieten zusammen: Wilhelm-Leithe-Weg Nord und Süd sowie den Flächen Fritz-Reuter-Straße Nord und Süd inklusive Bahnhof Wattenscheid und Umfeld - kurz „Bahnhof+“ -.

Die Stadt Bochum möchte die Gebiete individuell entwickeln - je nach Potenzial. So soll auf der Fläche Wilhelm-Leithe-Weg Süd hochwertiger Wohnraum mit einem zukunftsorientierten Mobilitätskonzept entstehen. Für das Gebiet Wilhelm-Leithe-Weg Nord ist eine Mischung aus Wohn- und Gewerbegebiet geplant und der Bereich Fritz-Reuter-Straße Nord soll als Gewerbe- und Dienstleistungsstandort genutzt werden. Die Fläche Fritz-Reuter-Straße Süd wiederum bietet idealen Raum für unterschiedliche Dienstleistungsgewerbe und Büronutzungen rund um den Bahnhof. Der Bahnhof selbst und sein engeres Umfeld werden modernisiert und durch neue Nutzungen wiederbelebt.

Das Feedback der Bürgerinnen und Bürger liegt der Stadt Bochum am Herzen. Seit Beginn des Planungsprozesses wurden sie daher auf unterschiedliche Weise in das Projekt miteinbezogen - bei Beteiligungsformaten, Informationsabenden oder in Umfragen.

Ein Quartier - vier Teilbereiche:

Farbliche Darstellung der vier Teilbereiche des Bahnhofquartiers Wattenscheid
Luftbild Ausschnitt mit Verortung der Unterschiedlichen Teilbereiche (Quelle: Stadt Bochum)

Nördlich der bestehenden Bahntrasse und der Teilfläche Wilhelm-Leithe-Weg Nord liegt der Bereich Fritz-Reuter-Straße Süd. Das Empfangsgebäude und der Vorplatz des Wattenscheider Bahnhofs werden neugestaltet und aufgewertet. Außerdem wird der Verkehr neu geordnet und Bushaltestellen direkt vor den Bahnhof verlagert. Ein Mobilitätsterminal soll Parkplätze, Leihangebote und E-Lademöglichkeiten zukünftig kombinieren. Außerdem wird ein Teil der Fläche als Dienstleistungsstandort genutzt.

Das Gebiet Fritz-Reuter-Straße Nord soll zu einem hochwertigen Gewerbe- und Dienstleistungsstandort weiterentwickelt werden.

Auf dem Gebiet südlich des Bahnhofs Wattenscheid plant die Stadt gewerbliche Nutzungen und Wohnraum unter dem Leitbild eines verkehrsreduzierten Quartiers. Eine wichtige Fußgängerverbindung entsteht durch einen Tunneldurchstich zwischen den Flächen nördlich des Gebietes Fritz-Reuter-Straße und südlich des Bahnhofs, der auch den Bahnhof Wattenscheid öffnet. Die Verbindung aus Nutzungsmischung und attraktiven, vielseitig nutzbaren öffentlichen Räumen soll maßgeblich zur urbanen Identität des Bahnhofsquartiers beitragen.

Zwischen 250 und 300 neue Wohneinheiten, zum Beispiel Apartmenthäuser oder Ein- und Mehrfamilienhäuser, sollen auf der Fläche Wilhelm-Leithe-Weg Süd entstehen. 20 Prozent der neuen Bebauungen werden als öffentlich geförderter Wohnraum realisiert. Das entstehende Wohngebiet passt sich an die Strukturen der angrenzenden Gebäude an und wird autoarm konzipiert. Dafür erhält es zwei Quartiersgaragen und eine Mobilstation. Weiterhin sind im Herzen des Gebiets eine Kita und ein Park vorgesehen. Bei der Planung des Quartiers wurden sowohl die Luftleitbahnen in Nord-Süd-Richtung als auch weitere ökologische Aspekte wie der Umgang mit Regenwasser und generelle Dachbegrünung berücksichtig.