Amt für Stadtplanung und Wohnen

Baulandentwicklung „Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid“

Auf dieser Seite möchten wir Sie über einige grundlegende Aspekte zur geplanten Baulandentwicklung im südlichen Wattenscheid („Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid“) informieren. Die häufig gestellten Fragen (FAQs) werden fortlaufend ergänzt.

Amt für Stadtplanung und Wohnen

Onlinebeteiligung zu den städtebaulichen Entwürfen vom 23.10.2020 bis 20.11.2020

Teilfläche Wilhelm-Leithe-Weg Nord / Zweistromland

Teilfläche Wilhelm-Leithe-Weg Süd

Ihre Fragen, Anregungen und Ideen können Sie per Mail an Frau Puls (LPuls@bochum.de) richten!

Bahnhofsquartier Wattenscheid - Luftbild mit skizziertem Baugebiet

In den kommenden Jahren entsteht unter dem Projektnamen „Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid“ rund um den Wattenscheider Bahnhof ein Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit verbindet und durch attraktive öffentliche Räume und eine ansprechende Architektur zum Treffen und Verweilen einlädt.

Der Bahnhof bildet den Ankerpunkt des gesamten Projektes. Der vorhandene Personentunnel im Bahnhof Wattenscheid wird mittels eines Tunneldurchstichs nach Süden verlängert werden. Durch diesen neuen „Südausgang“ des Bahnhofs wird ein direkter Zugang aus dem neuen Quartier zum Bahnhof entstehen. Auch das Bahnhofsgebäude selbst soll modernisiert und mit neuen Nutzungen wiederbelebt werden.

Auf dieser Seite möchten wir Sie über einige grundlegende Aspekte zur geplanten Baulandentwicklung im südlichen Wattenscheid („Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid“), zum Rahmenplanverfahren sowie Beteiligungsformaten laufend informieren.

Im Bereich südlich des Wattenscheider Zentrums bietet sich die Möglichkeit, in großem Umfang dringend benötigtes Bauland für Wohnen und Gewerbe zu entwickeln, verbunden mit einer Aufwertung des Bahnhofsumfelds. Die Flächen eignen sich aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der Nähe zur Wattenscheider Innenstadt sowohl für eine wohnbauliche als auch für eine gewerbliche Entwicklung. Aus diesem Grund sind sie seit 2010 im regionalen Flächennutzungsplan als Bauflächen ausgewiesen.

In dem sogenannten „Zweistromland“ (bereits bebauter Bereich zwischen Fritz-Reuter-Str. und der A40) besteht die Chance, eine deutliche städtebauliche Aufwertung im Bahnhofsumfeld zu realisieren, um der verkehrsgünstigen Lage des Standortes besser gerecht zu werden.

Durch den Ausbau des Bahnhofs Wattenscheid als RRX-Halt gewinnt das Gebiet künftig besonders für gewerbliche Nutzungen aufgrund der verbesserten Anbindung an großer Bedeutung, sowohl für Gewerbetreibende bei der Standortsuche, als auch für Arbeitnehmer. Das Standortkriterium der verkehrlichen Anbindung ist gleichermaßen für die Wohnbevölkerung von hoher Bedeutung.

Entwicklungsgebiet - Slider

  • Das Bild zeigt den Bahnhof Wattenscheid
  • Das Bild zeigt den Parkplatz an der Fritz-Reuter-Straße
  • Das Bild zeigt eine
  • Das Bild zeigt die Baumallee am Wilhelm-Leithe-Weg
  • Das Bild zeigt das Planungsgebiet in Blickrichtung Jung-Stilling-Straße
  • Das Bild zeigt das Planungsgebiet in Blickrichtung
  • Das Bild zeigt die Blickrichtung von der Ridderstraße zur Entwicklungsfläche
  • Das Bild zeigt einen Trampelpfad
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Seit 2017 wurde zunächst das Gesamtstrukturkonzept „Südliche Innenstadt Wattenscheid“ durch Bau.Land.Partner (vorher Flächenpool.NRW) in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum erarbeitet, das die Grundlage für die weitere städtebauliche Planung darstellt und im Juni 2019 der Politik vorgestellt wurde (Vorlage Nr. 20191714).

Das Gesamtstrukturkonzept beinhaltet eine Zonierung von geplanten Nutzungen, Aussagen zu Zielgruppen, Erschließungsmöglichkeiten und Entwicklungszielen für die einzelnen Teilflächen.

Strukturplan (Quelle: Stadt Bochum)

Beim Zweistromland handelt es sich um einen bereits bebauten und überwiegend gewerblich genutzten Bereich. Die städtebauliche Planung für diesen Bereich soll Möglichkeiten zur langfristen und schrittweisen Neuordnung und Aufwertung der Gewerbeflächen und außerdem Gestaltungs- und Gliederungsmöglichkeiten für den öffentlichen Raum aufzeigen.

Mit dem Neuen Bahnhofsquartier Wattenscheid soll Ziel soll ein „vollwertiges“ Quartier geschaffen werden, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit in integrierter Lage vereint und dadurch in eine positive Wechselwirkung mit der Wattenscheider Innenstadt tritt, ohne dabei jedoch die Wattenscheider Innenstadt in ihrer Zentrenfunktion zu schwächen. Neben dieser funktionalen Mischung wird auch eine ausgewogene soziale Mischung forciert und angestrebt.

Zudem sollen attraktive öffentliche Räume, klare Differenzierungen zwischen öffentlichen und privaten Räumen sowie kompakte, flächensparende und energieeffiziente Bebauungsstrukturen geschaffen werden. Das Projekt soll der Aufwertung des Bahnhofsumfeldes in Wattenscheid dienen und einen positiven Beitrag zur Entwicklung des Stadtbezirks leisten.

Zur Fixierung dieser Ziele hat die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid bereits in ihrer Sitzung am 21.11.2017 einen Katalog von zu berücksichtigenden Planungsaspekten bei der Baulandentwicklung Wattenscheid beschlossen (Vorlage Nr. 20172838). Dieser beinhaltet verschiedene zu berücksichtigende städtebauliche, ökologische, verkehrliche und soziale Aspekte.

„Neues Bahnhofsquartier Wattenscheid als Chance für ein neues, lebendiges Stück Stadt “