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Krieg in der Ukraine

FAQ

Fragen und Antworten für Geflüchtete aus der Ukraine und Bürgerinnen und Bürger

Krieg in der Ukraine

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Um alle Aktivitäten rund um die Ukraine-Hilfe besser zu bündeln, hat die Stadt mit der Bochumer Ehrenamtsagentur (bea) eine Hotline eingerichtet. Die Servicestelle koordiniert die Hilfsangebote der Bochumer Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine, Verbände und Unternehmen. Die Hotline ist von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr unter der Rufnummer 0234 / 95 70 99 49 erreichbar. Wird der Andrang zu groß, hilft der Arbeiter Samariter Bund (ASB) mit weiteren koordinierenden Kräften. Auch per Mail ist eine Kontaktaufnahme zur bea möglich: Unter spontanhilfe@bochum.de werden alle Angebote gesichtet und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.

Erste Anlaufadresse ist die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA), Gersteinring 50, in Bochum. Dort werden die Flüchtlinge registriert und in Gemeinschaftsunterkünften in ganz Nordrhein-Westfalen untergebracht. Nach einem kurzen Aufenthalt ist eine Weiterleitung in eine Stadt oder Gemeinde in Nordrhein-Westfalen vorgesehen. Die LEA ist rund um die Uhr geöffnet. Mit dem ÖPNV ist sie mit der Buslinie 354 erreichbar, Haltestelle „Gersteinring“. 

Geflüchtete, die durch Verwandte oder Freundinnen und Freunde einen Bezug zu Bochum haben und deshalb in Bochum bleiben wollen, registrieren sich bei der zentralen Anlaufstelle in der Diekampstraße 26. Die Anlaufstelle hat montags von 9 bis 15 Uhr und dienstags bis donnerstags jeweils von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Ab dem 1. Juli 2022 hat die Anlaufstelle montags, mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Die Ansprechpersonen dort beantworten die Fragen der Geflüchteten, etwa zu weiteren Hilfen und Unterstützung, Unterbringungsangeboten, Impfmöglichkeiten oder ärztlicher Behandlung. Zudem informieren sie, bei welchen Ämtern man sich darüber hinaus melden muss. Sie erreichen die Anlaufstelle für ukrainische Flüchtlinge über die Haltestelle "Bochum West Bhf" der Buslinien 345 oder 355 in circa drei Minuten sowie fußläufig aus der Innenstadt.
Unbegleitete Minderjährige werden durch die Landeserstaufnahme an das Jugendamt verwiesen, das die Kinder und Jugendliche in Obhut nimmt.

Einen gültigen Reisepass mit biometrischem Foto oder eine gültige ID (Personalausweis) sollten die ukrainischen Flüchtlinge unbedingt zum Besuch in der Anlaufstelle, Diekampstraße 26, mitbringen. Wer andere Identitätsunterlagen (wie etwa Geburtsurkunden) hat, muss diese vor dem Besuch übersetzen lassen.

Alle geflüchteten Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit unterliegen der von der EU beschlossenen „Massenzustrom-Richtlinie“, die es ermöglicht, Geflüchtete unkompliziert und schnell aufzunehmen. Ein Visum ist nach den Informationen des Bundes aktuell nicht erforderlich. Weitere Fragen zu Flucht, Einreise und Asyl beantwortet die FAQ-Sammlung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/krieg-in-der-ukraine 

Ukrainische Staatsangehörige, die vor dem Krieg geflüchtet sind, aber keinen biometrischen Reisepass besitzen, können aufgrund der Ausnahmesituation trotzdem ohne Visum einreisen. Bis zum 23. Mai 2022 ist nach derzeitigem Stand ein rechtmäßiger Aufenthalt auch ohne Antragstellung und Aufenthaltstitel gesichert. Bis dahin müssen sich die Geflüchteten an das Ausländerbüro wenden, welches den Aufenthaltstitel ausstellt. Das Ausländerbüro sitzt im Rathaus Bochum, Willy-Brandt-Platz 2-6. Eine Terminvereinbarung ist vorab notwendig: https://www.bochum.de/Auslaenderbuero/Ansprechpersonen-Aufenthaltsgenehmigungen 

Für den Aufenthaltstitel wird ein aktuelles biometrisches Foto gebraucht. Wenn keine biometrischen Fotos vorhanden sind, befinden sich Fotografen, die biometrische Fotos anfertigen, im Bochumer Stadtgebiet. In der Regel können die Fotos dort ohne Termin angefertigt und sofort mitgenommen werden.

Einen Asyl-Antrag müssen die Geflüchteten nicht stellen. Er ist weder zur Sicherung eines Aufenthaltsrechts noch zur Inanspruchnahme sozialer Leistungen erforderlich.

Viele geflüchtete Menschen aus der Ukraine kommen vorübergehend bei Freundinnen und Freunden sowie Verwandten in Bochum unter. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich an die Ansprechpersonen des Sozialamtes in der Diekampstraße 26 wenden. Auch die Bochumer Wohnungsbaugesellschaften (VBW, Vonovia, LEG und private Anbieter und Anbieterinnen) haben bereits Wohnungen bereitgestellt. Das Ziel ist, alle nachfragenden Personen zeitnah in anderen Wohnraum zu vermitteln. 

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine private Unterkunft zu suchen. Dabei hilft die Bochumer Ehrenamtsagentur (bea). Sie sammelt und verwaltet Angebot und Bedarf an seriösen Unterkünften und vermittelt Ehrenamtliche für Behördengänge und zum Dolmetschen. Telefonisch ist die bea montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr unter der Hotline 0234 / 95 70 99 49 erreichbar oder per E-Mai an spontanhilfe@bochum.de. Weitere Infos: www.ehrenamt-bochum.de/service/ukraine-hilfe/

Es gibt außerdem viele weitere überregionale Online-Portale für Wohnungsangebote wie www.unterkunft-ukraine.de, www.host4ukraine.com, www.shelter4ua.com, www.icanhelp.host und www.wunderflats.com
Wer eine Unterkunft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine anbieten möchte, kann dies direkt per Online-Formular auf einer gemeinsamen Homepage von elinor, der GLS-Bank, ECOSIA und betterplace.org unter www.unterkunft-ukraine.de tun.

Wer nicht nur vorübergehend, sondern länger als einen Monat bei Freundinnen oder Freunden oder Verwandten untergekommen ist, kann für die dort anfallenden Wohnkosten eine pauschalierte Leistungsgewährung geltend machen. Hierfür stellt die Stadt Bochum einen Antragsvordruck zur Verfügung.

Ab dem 1. Juni gelten bundesweit neue Regeln für die allermeisten aus der Ukraine geflüchteten Menschen. So haben erwerbsfähige Personen und ihre Angehörigen ab dem 1. Juni Ansprüche beim Jobcenter (nach dem SGB II). Menschen im Rentenalter bleiben beim Amt für Soziales (formal wechseln sie in die Grundsicherung im Alter nach dem SGB XII). Zugleich entfallen damit die Ansprüche auf Asylbewerberleistungen mit Ablauf des 31. Mai.

Wer noch keinen Antrag gestellt hat, sollte ihn unverzüglich beim Jobcenter stellen, damit das Geld auch nach dem 1. Juni weitergezahlt werden kann. Fragen an das Jobcenter beantwortet der „Integration Point“ unter der Rufnummer 0234 93 63 – 50 01 sowie per E-Mail an : Jobcenter-Bochum.Team621-UA@jobcenter-ge.de

Das Amt für Soziales kümmert sich um die Abläufe, damit alle ukrainischen Geflüchteten zeitnah eine Krankenversicherung bekommen. Bei Bezug von Asylbewerberleistungen erfolgt eine Anmeldung zur Krankenversorgung bei der Knappschaft-Bahn-See (Vertragspartnerin der Stadt Bochum bei der elektronischen Gesundheitskarte – „eGK“). Dazu ist lediglich ein Passbild erforderlich.

Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden ist schnelle Hilfe garantiert – auch solange noch keine deutsche Krankenversicherung vorhanden ist. Geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer können montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr das Servicebüro des Sozialamts, Diekampstraße 26, aufsuchen. Hier erhalten sie einen Behandlungsschein, den sie in einer örtlichen Arztpraxis für eine ärztliche Behandlung vorlegen. Die Behandlungsscheine sind jeweils ein Quartal gültig. Zuzahlungen zu Medikamenten sind nicht zu leisten.

In medizinischen Notfällen suchen die Geflüchteten eine Krankenhausambulanz auf. Die Abrechnung der dortigen Behandlung erfolgt mit einem Notfallabrechnungsschein über das Sozialamt.

Ukrainerinnen und Ukrainer, die wegen des Krieges nach Deutschland gekommen sind, dürfen bis zum 1. Juni 2022 überall den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen. Ab dem 1. Juni 2022 besteht das Angebot, für monatlich neun Euro den ÖPNV zu nutzen. Das Ticket ist an allen BOGESTRA Verkaufsstellen, am Hauptbahnhof Bochum und online erhältlich.

Zum öffentlichen Nahverkehr gehören unter anderem Linienbusse (keine Fernbusse), Straßenbahnen, Stadtbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen, Nahverkehrszüge wie zum Beispiel Regionalbahn (RB) und Regionalexpress (RE). Weitere Infos:
https://www.bogestra.de/9-euro-ticket

Fernzüge wie zum Beispiel ICE, IC, EC, Flixtrain (FLX) und Fernbusse wie zum Beispiel Flixbus, Eurolines, BlaBlaBus dürfen nicht kostenlos bzw. mit dem 9-Euro-Ticket genutzt werden. 
Für Menschen, die gerade aus der Ukraine nach Deutschland gekommen sind und weiterreisen wollen, gibt es eine Ausnahme. Sie erhalten von der Deutschen Bahn das kostenfreie „Help Ukraine Ticket“. Das bekommt man im Bahnhof im DB Reisezentrum. Damit können sie bis zu ihrem Zielbahnhof weiterfahren (zum Beispiel in eine Stadt in Nordrhein-Westfalen). Um das Ticket zu bekommen, muss man ein ukrainisches Ausweisdokument oder einen ukrainischen Aufenthaltsnachweis vorzeigen.

Alle ukrainischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind, erhalten bei der  Anlaufstelle in der Diekampstraße 26 eine Bescheinigung, die ihnen das Arbeiten erlaubt. Sie können sich eigenständig eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle suchen. Wenn sie Hilfe bei der Suche benötigen, können sie sich an die Agentur für Arbeit Bochum, Universitätsstraße 66, wenden: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bochum/startseite

Informationen zu den Beratungsmöglichkeiten für ukrainische Geflüchtete gibt es auch auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/ukraine

Das Schulministerium des Landes NRW arbeitet derzeit an einem Online-Portal, über das sich aus der Ukraine geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer mit Deutschkenntnissen melden können, um in Schulen in NRW zu unterrichten. 

Das Kommunale Integrationszentrum und die Schulaufsicht weisen den Schülerinnen und Schülern einen Schulplatz zu. Eine Voranmeldung für einen Betreuungsplatz in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege läuft online über das Kita-Portal Bochum. Die Stadt hat bereits Gespräche mit allen Trägern von Bochumer Kindertageseinrichtungen geführt, um zu klären, ob zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden können. Auch im Bereich der Kindertagespflege sollen zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden. Hier prüft die Stadt insbesondere, ob es bereits Kindertagespflegepersonen gibt, die die ukrainische Sprache sprechen. 

Mit Unterstützung durch das International Office der Ruhr-Universität Bochum hat sich am Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) der Fakultät für Psychologie ein Netzwerk von 40 Psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie und Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten gebildet, die ehrenamtliche psychotherapeutische Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine anbieten.

Die Zielgruppe sind geflohene Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die unter Symptomen einer psychischen Erkrankung leiden, die Unterstützung bei der Überwindung traumatischer Erlebnisse wünschen und die sich in einer akuten Krisensituation befinden. 

Es werden Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Ukrainisch oder Russisch gestellt. Die Gespräche sind kostenfrei. Bei Bedarf melden sich die ukrainischen Geflüchteten per E-Mail an zpt-ambulanz+refugees@rub.de oder telefonisch unter 0234 / 3227788.

Überregional gibt es bei der Telefonseelsorge mit „Telefon Doweria“ ein russischsprachiges Seelsorgeangebot, Träger ist das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. Das „Telefon Doweria“ (Doweria ist Russisch und heißt „Vertrauen“) ist rund um die Uhr besetzt und erreichbar unter 030 / 440 308 454. Jeweils dienstags und donnerstags von 20 bis 22 Uhr bietet Doweria auch Chats für russischsprachige Menschen an, die psychologische Hilfe benötigen. Die Chats sind unter www.doweria-chat.de erreichbar. Mehr zu „Telefon Doweria unter: https://www.telefonseelsorge.de/doweria-heisst-vertrauen-seelsorge-angebot-der-telefonseelsorge-deutschland-fuer-russischsprachige-menschen/ 

Sämtliche Hilfsangebote hat die Stadt Bochum in einem Flyer gebündelt: https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2CCXCQS823BOCMDE/$File/Gewalt_Plakat.pdf 

Weitere Informationen

Zentrum für Psychotherapie-ZPT (Krisendienst und Kurzzeitbehandlung, Beratung und Therapie für Flüchtlinge) (ruhr-uni-bochum.de)

Psychotherapie - MFH Bochum (mfh-bochum.de)

Infos des WDR

Für Frauen und Kinder, die Gewalt erfahren haben, gibt es mehrere telefonische Hilfsangebote wie das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (08000 / 116 016 und www.hilfetelefon.de), das Hilfetelefon „Sexueller Missbrauch“ (0800 / 22 55 530) und das mehrsprachige Hilfetelefon für Schwangere in Not (0800 / 40 40 020). Alle telefonischen Hilfsangebote sind anonym und kostenlos.

Mehrsprachige telefonische Hilfe für Frauen bietet auch das Hilfetelefon des Bundesamts für Familie. Mithilfe von Dolmetscherinnen ist die telefonische Beratung derzeit in 17 Fremdsprachen möglich – darunter Polnisch, Russisch und Englisch. Mehr Infos hier: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/beratung/beratung-in-17-sprachen.html

Frauen, die Schutz und Hilfe vor körperlicher Gewalt und seelischer Misshandlung suchen, finden Zuflucht im Frauenhaus Bochum. Dieses ist telefonisch erreichbar unter 0234 / 50 10 34 und per E-Mail an hilfe@frauenhaus-bochum.de

Ein Plakat der Stadt Bochum auf Deutsch und Ukrainisch mit Informationen für Frauen gibt es hier: https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2CCXCS5662BOCMDE/$File/Plakat_Ukraine_A3.pdf
 

Geflüchtete aus der Ukraine können an kostenlosen Integrationskursen teilnehmen. Dafür müssen sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen Antrag stellen. Der Integrationskurs besteht aus einem Sprachkurs und einem Orientierungskurs. Um den Antrag zu stellen, braucht man eine Kopie des Ausweisdokuments. Dann kann man den „Antrag auf Zulassung zum Integrationskurs“ hier herunterladen: https://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Integration/Integrationskurse/Kursteilnehmer/AntraegeAlle/630-007_antrag-zulassung-integrationskurs-ausl_docx.html?nn=282388 

Weitere Auskünfte erteilen alle die Kursträger. In Bochum sind das zum Beispiel: Bochumer Bildungszentrum e. V., IFAK e. V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendarbeit, Bildungszentrum des Handels e. V., Lernstudio Gembaczka, AKF Auslands-Korrespondenten-Fachschule, VHS Bochum… Eine gesamte Auflistung findet sich im BAMF-Navi.

Es gibt über die Integrationskurse hinaus viele kostenlose Online-Angebote, bei denen man Deutsch lernen kann – auch in ukrainischer Sprache. Das Goethe-Institut stellt Übungen zum Deutschlernen bereit, die man sich auf viele Sprachen übersetzen lassen kann: https://www.goethe.de/prj/mwd/de/deutschueben.html 
 

Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden ist schnelle Hilfe garantiert – auch solange noch keine deutsche Krankenversicherung vorhanden ist. Geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer können montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr das Servicebüro des Sozialamts, Diekampstraße 26, aufsuchen. Hier erhalten sie einen Behandlungsschein, den sie in einer örtlichen Arztpraxis für eine ärztliche Behandlung vorlegen. Die Behandlungsscheine sind jeweils ein Quartal gültig. Zuzahlungen zu Medikamenten sind nicht zu leisten.

Auf der Internetseite von Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit können die Bochumer Ärztinnen und Ärzte nach bestimmten Sprachkenntnissen gefiltert werden. Unter www.arzt-auskunft.de/ukrainisch/bochum/ sind alle Ärztinnen und Ärzte mit ukrainischen Sprachkenntnissen und unter https://www.arzt-auskunft.de/russisch/bochum/ alle Ärztinnen und Ärzte mit russischen Sprachkenntnissen gelistet. Eine solche Suchfunktion bietet auch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter https://www.kvwl.de/ukraine-krieg/praxen.htm – in der Suchleiste kann nach „Bochum“ gesucht werden, um die Ergebnisse nach Bochumer Praxen zu filtern.

Wenn Beschwerden am Abend, am Wochenende oder an Feiertagen auftreten, kann man sich ohne Voranmeldung an die Hausärztliche Notdienstpraxis des Katholischen Klinikums Bochum im JosefCarrée, Gudrunstraße 56, wenden. Die Praxiszeiten sind montags, dienstags und donnerstags von 18 bis 22 Uhr, mittwochs und freitags von 13 bis 22 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 bis 22 Uhr.
Weitere Infos: https://www.klinikum-bochum.de/praxen/hausaerztliche-notfallpraxis.html 

In medizinischen Notfällen suchen die Geflüchteten eine Krankenhausambulanz auf. Die Abrechnung der dortigen Behandlung erfolgt mit einem Notfallabrechnungsschein über das Sozialamt. Bei allen lebensbedrohlichen Fällen wie Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Ohnmacht ist der Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 zuständig.

Für Kinder und Jugendliche gibt es in Notfällen den Kinder- und Jugendärztlichen Notfalldienst für Bochum. In der zentralen KV-Ambulanz in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Alexandrinenstraße 5, sind die Notfalldienstzeiten montags, dienstags und donnerstags von 19 bis 21 Uhr, mittwochs und freitags von 16 bis 21 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 21 Uhr. Nach 21 Uhr übernehmen die Ärztinnen und Ärzte der Kinderklinik die Notfall-Bereitschaft. Weitere Infos: http://www.kind-bochum.de/kind/K.I.N.D..html 

Die Propsteipfarrei St. Peter und Paul hat für geflüchtete Menschen eine Kleiderkammer eingerichtet. Jeden Montag von 11 bis 12 Uhr sowie jeden Mittwoch von 11:30 bis 13:30 Uhr ist die Kleiderkammer geöffnet. Der Zugang erfolgt über die Untere Markstraße 1, Kreuzung Bleichstraße, über den Parkplatz der rot geklinkerten Pfarrei-Verwaltung.

Die Kleiderkammer St. Martin der Pfarrei St. Franziskus Bochum befindet sich in der Straße Am Langen Seil 120. Bedürftige Menschen erhalten dort freitags von 15 bis 17 Uhr Kleidung. Mittwochs von 14 bis 17 Uhr ist die Kleiderkammer zudem für Spendenannahmen geöffnet.

Kleiderkammer Altenbochum
Liebfrauenstr. 10 (Zugang über Einfahrt Liebfrauenstr. 8 / 10)
ÖPNV: Altenbochum-Kirche
Ausgabezeiten: Montag 10 bis 13 Uhr, Dienstag 15 bis 17 Uhr und Samstag 10 bis 12 Uhr

Das Deutsche Rote Kreuz betreibt eine Kleiderkammer in Wattenscheid, Sommerdellenstraße 26. Die Öffnungszeiten sind dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr.

Bei der Tafel Bochum & Wattenscheid, Laubenstraße 19-21 in Bochum-Wattenscheid, können bedürftige Menschen im Sozialen Warenhaus für kleines Geld Kleidung, aber auch Spielzeug, Haushalts- und Elektrogeräte sowie Möbel erwerben. Die Öffnungszeiten sind Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10 bis 16 Uhr. Wer Spenden bei der Tafel abgeben möchte, kann dies montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr tun. Weitere Infos: https://www.tafel-bochum-wattenscheid.de/Soziales-Warenhaus 

Ebenfalls in Wattenscheid befindet sich der Caritas-Kleiderladen. In der Gertrudisstraße 10 in der Innenstadt gibt es neben günstiger Kleidung auch Haushaltsbedarf und Elektro-Kleingeräte aus zweiter Hand. montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 16 Uhr. Zu diesen Zeiten können ebenfalls Sachspenden abgegeben werden.

Hilfe erhalten Geflüchtete – je nach Anliegen – beim Amt für Soziales (etwa von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern in den Unterkünften oder von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Anlaufstelle in der Diekampstraße 26), dem Ausländerbüro, der Bochumer Ehrenamtsagentur (bea), der Agentur für Arbeit, den Gemeinden, den Beratungsstellen in Bochum (z. B. Pro Familia, NORA, Caritas, Diakonie…), den Flüchtlingsbüros, dem Kommunalen Integrationszentrum und bei vielen mehr.

Weitere Infos zu „Migrationsberatung“ des Kommunalen Integrationszentrums in Bochum-Mitte, Bessemerstraße 47, gibt es unter https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2BHT9S7535BOCMDE/$FILE/MBE_BO_Mitte.pdf 

sowie in den Bochumer Außenstellen der AWO und der Caritas unter

https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2BHT9QF267BOCMDE/$FILE/MBE_BO_Aussenstellen.pdf
 

Hunderttausende Menschen sind aus der Ukraine auf der Flucht vor dem Krieg. Viele sind verängstigt, traumatisiert, flüchten ohne Hab und Gut. Das einzige, was manche mitnehmen konnten, ist ihr geliebtes Haustier. Die Stadt Bochum hilft auch hier unbürokratisch und versorgt die Haustiere – auch, wenn ihnen in Deutschland eigentlich vorgeschriebene Bescheinigungen und Impfungen fehlen sollten.
Die Stadt Bochum hat in einem Schreiben an die Tiermedizinerinnen und -mediziner darum geworben, ukrainischen Tierhalterinnen und -haltern unbürokratisch zu helfen, um so den Ausbruch von Tierkrankheiten wie zum Beispiel Tollwut und Staupe zu verhindern. Viele Bochumer Tierarztpraxen bieten entsprechende unkomplizierte Hilfe an und rechnen dabei für ihre tiermedizinische Expertise nur den Mindestsatz ab. 

Wenn Menschen städtisch untergebracht werden müssen und Tiere dabeihaben, stellt die Stadt Kontakt zu verschiedenen ehrenamtlichen Angeboten her, um möglichst die Tiere vorübergehend dort unterzubringen. Ihre Halterinnen und Halter können sie dort besuchen und die Stadt bemüht sich zeitnah um eine Wohnung, in der Tierhaltung erlaubt ist. Denn aus infektiologischen Gründen ist eine Unterbringung von Tieren in Sammelunterkünften nicht möglich. Da in Bochum ausschließlich Menschen mit Bezug zu Bochum aufgenommen werden, kann die Unterbringung der Tiere sehr häufig im privaten Umfeld organisiert werden – wenn die Menschen mit Tieren nicht direkt bei den Bekannten oder Verwandten bleiben können.

Geflüchtete in den städtischen Unterkünften werden in Gesprächen und mithilfe von zweisprachigen Merkblättern über die Bestimmungen für Haustiere in Deutschland informiert – und darüber, an wen sie sich wenden können, um ihr Tier, falls nötig, medizinisch untersuchen und behandeln zu lassen.

Hinweise zum Thema Haustiere
Завантажити: Інформація для собак, котів або тхорів

Mitteilung Haustiere
Завантажити: Інформація щодо ввезення тварин з України

Service-Hotline Ukraine

Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände und Vereine erreichen die Hotline unter der Rufnummer:
0234  910 - 55 55 
Montags bis freitags 8 bis 16 Uhr

Hotline für Bürgerinnen und Bürger

Für Anfragen von Bürgerinnen und Bürger steht folgende Rufnummer des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung, die außerhalb der üblichen Bürodienstzeiten mit einer Bandansage versehen ist: 0211 837 4041.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Infos des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW
Hinweise zum Mietrecht, Haftungsrecht und Versicherungsrecht bei der privaten Aufnahme von Geflüchteten u.a.

Wer aus der Ukraine flüchten muss, hat viele Fragen und braucht Unterstützung. Auf diesen Seiten finden ukrainische Staatsangehörige und auch Drittstaatsangehörige, die aus der Ukraine geflüchtet sind, aktuelle Antworten und Informationen:

Fragen und Antworten von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

Fragen und Antworten von der Bezirksregierung Arnsberg 

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