Corona-Virus - Alle wichtigen Infos auf einen Blick

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege-Einrichtungen

Corona-Virus - Alle wichtigen Infos auf einen Blick

Öffnung der Kindertagesbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb

Neue Coronabetreuungsverordnung

NRW-Familienminister Minister Stamp: Ab 8. Juni können alle Kinder in reduziertem Umfang zur Kindertagesbetreuung gehen

Eingeschränkter Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung ab 8. Juni:

  • Das Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflege wird aufgehoben;
  • die bisherige Notbetreuung wird aufgelöst;
  • alle Kinder dürfen wieder zu einem reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 in die Kita kommen;
  • Kitas, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, ein höheres Stundenangebot zu realisieren, können dies in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ermöglichen;
  • Kitas, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, dieses Angebot zu erbringen, können in Absprache mit dem örtlichen Jugendamt auch nach unten abweichen; dies sollte nur in Ausnahmefällen geschehen;
  • Fälle des Kinderschutzes und besondere Härtefälle sind beim Betreuungsumfang zu berücksichtigen.

Weitere Informationen

Pressemeldung zur Kita-Öffnung vom 5. Juni 2020:

Corona: Bochumer Kitas und Tagespflege öffnen ab Montag wieder für alle Kinder

Ab Montag (8. Juni) öffnen auch in Bochum Kitas und Tagespflegestellen wieder für alle Kinder. Allerdings dürfen Eltern ihre Kinder nur verkürzt in die Kitas schicken: zehn Stunden weniger, als in den Betreuungsverträgen mit den Trägern vereinbart. So gibt es das Handlungskonzept der Landesregierung vom 3. Juni vor.

Das heißt zum Beispiel Eltern, die einen Betreuungsvertrag über wöchentlich 25 Stunden mit einer Kita geschlossen haben, dürfen ihr Kind maximal 15 Stunden pro Woche bringen. Gleiches gilt für 35- und 45-Stunden-Verträge, auch hier kappt das Land die vereinbarte Betreuungszeit in der Kindertagesstätte um jeweils zehn Stunden pro Woche. Mehrfach hatte die Stadt beim Land nachgefragt, ob hier keine andere Regelung im Sinne der Eltern und Kinder möglich sei, leider im Ergebnis vergeblich. „Hier sehen wir große Probleme für Eltern, die dringend den gewohnten Betreuungsumfang für ihre Kinder benötigen“, kritisiert Bochums Sozialdezernentin Britta Anger. Aufgrund der durch das Land verkürzten Betreuungszeit berechnet die Stadt im Juni und Juli nur die Hälfte des sonst üblichen monatlichen Kita-Elternbeitrags.

Durch die neuen Landesregelungen entfällt zudem der bisherige krisenbedingte Anspruch auf eine Notbetreuung für Kinder von Eltern, die in so genannten systemrelevanten Berufen wie im Gesundheitswesen als Ärztin oder Altenpfleger tätig und die damit in der Pandemie wichtig für die Aufrechterhaltung der lokalen Infrastruktur sind. „Das bedauere ich sehr“, sagt Britta Anger. Daher hat die Stadt Bochum mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen Regelungen für Härtefälle abgestimmt.

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Kontakt bei Fragen zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen:

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie sich unter der Rufnummer 0234 910-1223 (täglich von 8 bis 16 Uhr) melden.

Bitte rufen Sie für allgemeine Fragen nicht die Corona-Info-Hotline an. Dort melden Sie sich bitte nur, wenn Sie befürchten, sich angesteckt zu haben.

Häufig gestellte Fragen - FAQ:

Zusätzlich zu den nachfolgenden Fragen und Antworten finden Sie hier auch die

des Familienministeriums NRW.