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Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten

Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten
 
Austellung Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten
SLOMI – Josef Albert Slominski, geb. 1937 in Bochum, lebt, arbeitet und publiziert seit 1954 in Berlin, Bonn, Rom und  im Ruhrgebiet.
Politik und Kirche waren in über sechzig Jahren seine Schwerpunkte, obwohl seine Arbeiten fast alle Gebiete seriöser Fotografie erschließen. Seine Arbeiten wurden in führenden Publikationen (vom Osservatore Romano bis zu Spiegel, Stern, Bild und Life),
in über dreißig Büchern und mehr als tausend Ausstellungen im In- und Ausland vorgestellt.
 
In dieser Ausstellung werden Porträts von Bundeskanzlern, der amtierenden Kanzlerin, Päpsten, Menschen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport gezeigt, die in ihrem jeweiligen Bereich viel erreicht und über ihren Beruf hinaus etwas für ihre Mitmenschen getan haben.
 
Slomi schaut auf die Menschen und in die Gesichter, nicht die Technik steht bei ihm im Mittelpunkt seiner Arbeit. Um einen möglichst ehrlichen und unverstellten Blick zu ermöglichen, verzichtet der Fotograf auf Inszenierungen und Zusatzlicht und fotografiert  die Personen vorwiegend in ihrer gewohnten Umgebung ab.
 
Austellung Menschen meiner Zeit, die etwas bewegten





Durch seine seriöse Arbeitsweise baut er Vertrauensverhältnisse zu den abgelichteten Persönlichkeiten auf. So entstanden einzigartige Fotos, künstlerisch und dokumentarisch.
Die Ausstellung zeigt mit 100 Porträtfotos und 13 Doppelporträts: jung und alt auch über sechs Jahrzehnte Zeitgeschichte aus dem persönlichen Blickwinkel des Fotografen.
 
Slomi blickt zurück auf „seine“ Zeit und lädt die Besucher ebenfalls zum Erinnern, Kennen und Wiedererkennen ein.


Exponat der Ausstellung "Zwischen Heimat und Front - Bochum in ersten Weltkrieg" im Stadtarchiv, Zentrum für Stadtgeschichte in Bochum. Aufgenommen am 04.08.2014. Die Ausstellung startet am 24. August. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Presseamt
Zwischen Heimat, Front + Revolution. Bochum 1914 bis 1920

Im November jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Aus dem zu Beginn überschaubaren Kriegsgeschehen im August 1914 entstand der Weltkrieg. Der zunächst noch „traditionelle“ Krieg entwickelte sich zum industrialisierten Massenkrieg mit neuer Waffentechnik, stetig steigender Waffenproduktion und dem Ersteinsatz von Giftgas, Panzern und Kampfflugzeugen. Er gilt als der erste „totale“ Krieg überhaupt, der auch die „Heimatfront“ fest im Griff hatte. Mit zunehmender Dauer wich die anfängliche Euphorie Kriegsmüdigkeit, Überdruss und Verzweiflung. Die nationale Einheit bröckelte, Proteste und Streiks griffen um sich. Am 11. November 1918 war der Krieg zu Ende – und die Novemberrevolution in vollem Gange. Auch in Bochum bildete sich unter der Führung des Sozialdemokraten Fritz Husemann ein Arbeiter- und Soldatenrat (ASR). Große Unruhen waren nicht zu verzeichnen. Der ASR sorgte für „Ruhe, Sicherheit und Ordnung“. Als Folge der Revolution wurde das demokratische Wahlrecht mit freien, gleichen und geheimen Wahlen für Männer und für Frauen eingeführt, im Januar 1919 die verfassunggebende Nationalversammlung gewählt, im März die Stadtverordnetenversammlung. Doch die Proteste blieben. Auf Massenstreiks im Frühjahr 1919 folgte der Belagerungszustand. Als nach der Niederschlagung des Kapp-Lüttwitz-Putsches im März 1920 Teileinheiten der bewaffneten Arbeiter für ihre Forderungen weiterkämpften, marschierten Truppen der Reichswehr ein und schlugen sie blutig nieder.

déportés de Bochum
Jenseits von Krieg und Revolution gab es Dinge, die die Menschen erfreuten und sie aufrichteten. Der Kultur- und Unterhaltungsbetrieb kam während des gesamten Krieges nicht zum Erliegen. 1919 schwang er sich zu neuen Ufern auf: Die Bochumer Symphoniker wurden gegründet, das Stadttheater bekam einen Intendanten und ein eigenes Ensemble, die Volkshochschule legte ihre ersten Programme vor und im Haus Rechen fand das Stadtmuseum eine Bleibe.

Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung von 1914 bis 1920 am Beispiel Bochums nach. Sie wechselt aber auch die Perspektive und richtet den Blick auf den südbelgischen Ort Virton, wo im August 1914 eine große Schlacht unter Beteiligung Bochumer Soldaten geschlagen wurde. Am Rande der Schlacht kam es zu einem Massaker an der belgischen Zivilbevölkerung. In Zusammenarbeit mit dem Musée des Guerres en Gaume in Virton-Latour thematisiert die Ausstellung sowohl dieses Massaker als auch das Über-Leben der belgischen Bürger in der Etappe im besetzten Virton und die Zwangsarbeit, die belgische Arbeiter in Deutschland leisten mussten, auch aus Virton, auch in Bochum.

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 18. November, 11 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr; Samstag / Sonntag und an Feiertagen: 11 bis 17 Uhr
Ein Begleitbuch ist in Arbeit.

Objekt 110 Signatur StadtarchivTrockenstrauß aus Ausstellung 1914 / 1918