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Stadt stellt Fonds für Verhütungsmittel bereit

Stadt stellt Fonds für Verhütungsmittel bereit

Stadt stellt Fonds für Verhütungsmittel bereit

Seit dieser Woche können Bochumerinnen, die älter als 22 Jahre sind und existenzsichernde Sozialleistungen erhalten, verschreibungspflichte Verhütung kostenlos erhalten. Dafür müssen sie mit ihrem Rezept und/oder einem Kostenvoranschlag des Arztes und der Vorlage ihres Leistungsbescheides zur Beratungsstelle von „pro familia“, Bongardstraße 25. Die Beratungsstelle verwaltet im Auftrag der Stadt den Verhütungsfonds. Sie stellt eine Bewilligung aus, so dass die Apotheke oder die Arztpraxis dann mit der Beratungsstelle abrechnet. Die Bewilligung ist drei Monate gültig. Anspruchsberechtigt sind Empfängerinnen von Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II und XII – wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II – und dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), aber auch von Wohngeld, Kinderzuschlag, Berufsausbildungshilfe (BAB) und Ausbildungsförderung (BAFöG). Weitere Informationen gibt es bei der Bochumer Beratungsstelle von „pro familia“ unter der Rufnummer 123-20 oder per Mail an bochum@profamilia.de.

(19. Juni 2019)